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Schwangerschaft

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Frauenarztwechsel in der Schwangerschaft bei 26+3

Heute: SSW 30 / 29+4

Nun liegt der erste Besuch bei der neuen Frauenärztin schon fast einen ganzen Monat zurück. Am Montag ist schon der nächste Termin.

Ich schrieb ja schon im September im Beitrag zur 5. VU dass ich nach dem letzten Besuch bei meiner alten Ärztin mehr als unglücklich und unzufrieden war. Der Entschluss zu wechseln war dann schnell getroffen und wurde von meinem Mann noch bestätigt. Nach einem Telefonat mit meiner alten Praxis, stand der erste Termin fest: Am 6. Oktober sollte ich meine neue Frauenärztin kennen lernen.

Ich war sehr aufgeregt, denn ich kannte zwar die Praxis, aber seit ich 2012 das letzte mal dort war hatte sich einiges verändert. Seit kurzem gab es eine angestellte Ärztin und bei der hatte ich nun den Termin. Entsprechend aufgeregt war ich dann an dem Donnerstag.

Aber die Aufregung war unbegründet. Die Ärztin war total nett und herzlich. Sie hörte sich all meine Sorgen an, hatte für jede Sorge auch konkrete Lösungen vorgeschlagen anstatt mich zu fragen ob ich eine Lösung wüsste – so wie die alte Ärztin. Gegen die Übelkeit schrieb sie mir Nausema und Seabands auf. Die habe ich übrigens nicht gebraucht, denn bis jetzt habe ich mich nicht mehr erbrochen. Ab und zu ist mir noch schlecht, aber nicht mehr so schlimm dass ich mich auch übergeben muss.

Meine Gewichtsabnahme fand sie erwartungsgemäß gar nicht schlimm. Sie meinte „Mir ist es sowieso lieber sie halten ihr Gewicht als dass sie zunehmen! Und so lange sie sich wohl fühlen und es dem Kind gut geht ist doch alles okay!“. Mir fielen riesige Brocken vom Herzen!

Meine Sorgen bezüglich meiner Reaktion auf die Rhesus-Prophylaxe konnte sie ebenfalls verstehen und sagte, sie würde mich dafür ins Krankenhaus einweisen zur Überwachung. Das wäre das beste. Dafür bekam ich dann auch gleich einen Einweisungsschein mit.

Nach dem Gespräch untersuchte sie mich, machte auch einen Abstrich und maß per vaginalem Ultraschall den Gebärmutterhals aus – die letzteren beiden Dinge hatte die alte FÄ ewig nicht gemacht, bzw. das ausmessen per Ultraschall noch nie! Dabei kann ich mir gar nicht vorstellen dass man eine eventuelle Trichterbildung ertasten kann. Wer das weiß, kann übrigens gerne kommentieren. Ich hatte die Ärztin nicht gefragt ob das möglich ist.

Beim Abstrich kam dann raus dass ich eine leichte Entzündung hatte und noch Tabletten benötige. Auch dafür gabs dann ein Rezept. Wer weiß wie lange ich die Entzündung schon hatte zu dem Zeitpunkt!

Danach machte sie einen ausführlichen Ultraschall über den Bauch. Leider zeigte sich das Nordbaby nicht gerade fotogen oder Ultraschallbereit. Es drehte den Kopf richtugn Plazenta und verweigerte sowohl eine Feststellung des Geschlechtes als auch ein anständiges Bild vom Kopf: Weder Frontalportrait noch Seitenprofil war möglich. So was das schönste Bild was die Ärztin uns mitgeben konnte nur eine Seitenansicht von Kopf und Rumpf. Ist mir egal, trotzdem schön 😍

blogus1016

Das Nordbaby wog beim Ultraschall ca. 1000g und war von Kopf bis Fuß ca. 35cm groß. Alles perfekt 🙂 Die Ärztin war auch beim Ultraschall total nett und entspannt, machte Smalltalk, erzählte von ihren Kindern. Ein ganz anderer Umgang als mit der alten Ärztin. Die hat nie viel erzählt und war sehr sachlich und kühl.

Ich bekam dann einen neuen Termin für Ende Oktober zum großen Ultraschall und erstes CTG, jede Menge Zettelkram sowie einen großes Paket von Eltern.de überreicht mit jede Menge Babykram und einem Elternmagazin drinnen. Und vor allem: Ich verließ sehr glücklich und zufrieden die Praxis.

Schwangerschaft Zahnarztangst

Zahnarzt-Horror – Was man sicher nicht erleben will.

Heute: SSW 30 / 29+2

Vorweg: Ich bin ein absoluter Zahnarztschisser! Ja, ich habe Angst vorm Zahnarzt. Schon seit Kindertagen. Das sitzt tief. Damals hatte ich einen bitterbösen Zahnarzt, den man im Dorf irgendwann nur noch „den Viehdoktor“ nannte – eigentlich eine ziemliche Beleidigung für jeden Tierarzt :-/

Alleine der Gedanke an Zahnarzt verursacht mir Magengrummeln. Wenn ich weiß dass ich hin muss bzw. auf dem Weg zum Zahnarzt bin, dann fühle ich mich wie ein Schaf auf dem Weg zur Schlachtbank. Und wenn ich erst diese Stuhl sehe. Hilfe! Ich bin die, die zitternd da auf dem Stuhl sitzt, deren Herz bis zum Hals klopft und die lieber alles andere tun würde, wen es helfen würde dem Zahnarzt zu entkommen. Sogar Fenster putzen. Oder mir selber das Bein brechen. Oder Sauerbraten essen (ich hasse Sauerbraten… igitt!!!). Übrigens ist es nicht gerade hilfreich wenn man jemandem erzählt das man zum Zahnarzt muss, wenn derjenige dann Horrorgeschichten erzählt. Also jetzt nicht so was wie ihr hier gleich lesen könnt. Sondern so Geschichten mit ohne Betäubung, Blut, schrecklichen Schmerzen und wochenlang geschwollenen Mundteilen.

Wer Zahnarztangst hat, der kann gerne aufhören zu lesen. Aber ich hoffe dass ich damit dem einen oder anderen Mut machen kann. Mut auf sein Bauchgefühl zu hören – denn genau das habe ich in den letzten Tagen gelernt. Und nicht einfach etwas hinnehmen was ein Arzt sagt oder tut. Aber fangen wir mal am Anfang an:

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Schwangerschaft

Ohne PDA geht nichts – oder?

Heute: SSW 30 / 29+1

Ich muss das jetzt echt mal verbloggen, es ist ein Thema dass mich immer und immer wieder wundert wenn ich in Sozialen Netzwerken andere Schwangere lese:

Sobald sich Gedanken zur Geburt gemacht wird, ist die PDA im Gespräch. „PDA Ja oder Nein?“ – „Hoffentlich schaffe ich es ohne PDA“, „Ich habe bald einen Termin zur Besprechung für PDA.“ – Wieso?! Gerade bei Erstlingsmamas scheint eine Geburt ohne PDA gar nicht denkbar.

Ich habe da ganz oft den Eindruck als gäbe es nur diese eine Option. Entweder man erträgt irrsinnige Schmerzen oder man verlangt eine PDA. Dazwischen gibt es nichts.

Liebe schwangere Mamas: DAS STIMMT NICHT!

Wenn ihr in einem Geburtsvorbereitungskurs seid, dann habt ihr das Thema entweder noch nicht gehabt oder ihr habt einfach einen doofen Kurs erwischt! Denn Schmerzmittel sollte definitiv Thema sein! Es informiert, es beruhigt, es zeigt Möglichkeiten auf! Denn es gibt noch einige andere Optionen zwischen Schmerzen und PDA. Wenn ihr das Thema nicht im GVK habt, dann sprecht mit eurer Hebamme darüber oder fragt bei Geburtsanmeldung im Krankenhaus. Lasst euch aufklären! Lasst euch Ängste nehmen!

Eine PDA war bei der ersten Geburt nie Option für mich und wird es auch bei der zweiten nicht sein. Wieso? Unter anderem auch deswegen:

PDA – Fluch & Segen

Ich bekomme übrigens auch Angst, wenn ich mir die Statistiken anschaue. Aber der Grund ist ein ganz anderer: Interventionsarme Geburten werden nämlich wirklich selten. Die PDA ist ja schon die erste Intervention. Leider ist der Glaube weit verbreitet, eine Geburt liefe mit oder ohne PDA immer vorbestimmt gleich ab. Nur eben einmal mit und einmal ohne Schmerzen. Das stimmt so natürlich nicht! Denn durch die PDA wird der Geburtsverlauf signifikant verändert. Subjektiv wird er dadurch ganz klar verbessert, denn der Schmerz hört ja auf. Objektiv wird der Verlauf aber gestört und das hat Folgen: Ich habe diesen Mechanismus in meinem PDA-Artikel bereits ausführlich beschrieben.
In einer neuen Studie über den Gebrauch von PDAs wird sogar davon ausgegangen, dass eine Geburt mit PDA im Schnitt gut zwei Stunden länger dauert, als eine ohne PDA. Na gut, vielleicht sind drei Stunden ohne Schmerzen besser, als eine Stunde mit… aber was macht das mit dem Baby? Es erlebt eine längere Geburt, die häufig mit einer Saugglocke endet. Warum? Z.B. weil die Gebärende entweder gar keinen Pressdrang mehr spürt, oder das Baby die nun leider längere Geburt eben nicht mehr so gut verkraftet, so dass entsprechend nachgeholfen und beschleunigt werden muss.

Quelle: https://www.hebammenblog.de/geburt-ohne-pda/

Der Hebammenblog drückt das besser aus, als ich es je in Worte fassen könnte. Zudem wusste ich wie gesagt, dass es noch andere Optionen gibt. Das es nicht sofort eine PDA sein muss. Denn das ist einfach der größte Hammer, der, der mir vieles oder sogar alles nimmt. Das wollte ich nicht.

Wie war das denn bei dir?

Meine erste Geburt war toll. Ab Blasensprung dauerte es 6 Stunden bis mein Sohn da war. Ich hatte teilweise heftige Wehen. In der Wanne waren die sehr stark und was wirklich doof war: Die gingen mir sehr auf den Bandscheibenvorfall im LWS-Bereich. Das tat irgendwann übelst weh, ich verkrampfte mich und ich jammerte dass ich nicht mehr kann. Diesen Ichkannnichtmehr-Moment wird wohl jede Frau unter der Geburt irgendwann mal stärker, mal schwächer haben! Die Frage ist wie man damit umgeht: Kapituliert man komplett oder überlegt man sich was die Optionen sind und entscheidet dann?

Ich wies meinen Mann an die Hebamme zu rufen (man ließ unds zwischendurch immer allein im Kreißsaal, sozusagen Privatsphäre, da war ich auch sehr dankbar drum. Es hätte mich mehr genervt wenn ständig jemand um mich rumgewuselt wäre der NICHT mein Mann ist) und ich verlangte nach einem Schmerzmittel. Ich bekam eine kleine Spritze in den Rücken. Die nahm den Druck und den Schmerz aus dem Ledenwirbelbereich, nicht mehr, nicht weniger. Es war himmlisch! Ich hatte noch Wehen, aber nicht mehr diesen unerträglichen Rückenschmerz. Ich konnte mich dadurch wieder entspannen. Und das war ganz wichtig. Vor der Spritze war der Muttermund bei 5,5cm.

Es dauerte keine 30 Minuten, da ging plötzlich ein unheimlicher Ruck durch meinen ganzen Körper. Es war unheimlich. Was war das? Es folgte ein zweiter Ruck und mir war plötzlich klar: Das sind Presswehen! Ich hatte totale Panik, der MuMu war doch vorhin erst bei 5,5cm, ich darf noch nicht Pressen!!! Aber der Drang zu pressen ist übermächtig. Das ist wirklich unfassbar! Ich rief panisch das der Hebamme.. die kam und prüfte.. und sagte die schönsten Worte meines Lebens: „Der Muttermund ist komplett offen, sie dürfen pressen!“

Nach einigen Presswehen war unser Sohn dann da. Ich konnte ihn endlich auf den Arm nehmen. Ich war so glücklich – und alles andere egal!

Ich kann jeder Frau nur sagen: Diese Pressphase ist unglaublich toll. Was der Körper da leistet, ihr bekommt unheimlich viel Respekt vor euch selber. Das ist wie eine Droge. Es ist einfach unfassbar „amazing“ (ich hab da keine anderen Worte für).

Was kann man tun um die Geburt zu erleichtern oder erträglicher zu machen?

Ich will zukünftigen Mamas Mut machen! Es muss keine PDA sein. Ihr schafft das. Ich weiß es macht einem Angst. Da passiert so viel. Immerhin kommt ein Kind zur Welt. Ihr müsst aber keine Angst haben. Es ist das natürlichste der Welt und ihr schafft das. Ihr wisst gar nicht wie stark ihr seid, ihr wisst gar nicht was euer Körper wirklich leisten kann!

Vertraut auf euren Körper!

Euer Körper weiß was er tut. Wie gesagt ist die Geburt das natürlichste auf der Welt. Steht ihm nicht im Weg. Hört in euch hinein und tut das was euch gut tut, probiert aus! Hüpfball, Hocker, Wanne, verschiedene Stellungen.. es gibt so viele Optionen. Wenn ihr nichts mehr vom GVK wisst, lasst euch von der Hebamme anleiten! Und lasst euch bloß nicht von eurer Mutter oder anderen Müttern sagen „Das muss so oder so“ – Jede Frau und jede Geburt ist anders! Und das ist EURE Geburt, nicht die von irgend jemand anderem. Und glaubt auch bloß nicht eine Geburt sei wie im Fernsehn, wo die Damen auf dem Rücken liegen und vor Schmerz schreien und alles ertragen müssen. Das ist totaler Quatsch!

ATMEN!

Ganz wichtig: Atmen nicht vergessen. Ich kenne das selber in Stresssituationen: Man atmet nicht mehr gleichmäßig, man verkrampft sich und hält öfter die Luft an, atmet gepresst. Das ist im Kreißsaal ganz schlecht. Atmet ihr verkrampft, verkrampft ihr euch komplett, auch der Muttermund. Dann geht nichts weiter. Also irgendwie, egal wie, versuchen gleichmäßig zu atmen.

Versucht die Wehen als Freunde zu sehen – sie helfen euch auf dem Weg zu eurem Kind

Wehen tun weh. Sagt schon der Name. Aber ihr solltet versuchen sie anzunehmen. Sie tun viel weniger weh wenn man sich nicht dagegen wehrt, sondern sie annimmt und begrüßt (meine Güte klingt das esoterisch!). Meine Hebamme im GVK sagte etwas tolles „Stellt euch die Wehen wie Wellen vor. Ihr müsst auf ihnen reiten. Nicht versuchen dagegen zu halten“. Und das sagt eigentlich alles aus was man wissen muss. Wie ihr auf diesen Wellen reitet, das ist euer Ding. Manchen hilft tönen, manchen hilft laufen, manchen helfen bestimmte Atemtechniken, manchen Musik und tanzen. Oder vielleicht auch alles zusammen.

Und wenn nichts mehr geht weil es einfach beschissen schlimme Schmerzen sind?

Dann gibt es wie gesagt einige Optionen: Massagen durch den Partner, Akupunktur, entkrampfende Mittel oder Schmerzmittel die lokal gespritzt werden, Lachgas und natürlich die PDA. Ich will nicht sagen dass eine PDA generell blöd oder zu verteufeln ist. Das wäre ziemlich anmaßend und überheblich! Ich würde auch nie Müttern dumme Kommentare geben weil sie eine PDA hatten. Es ist eine persönliche Entscheidung! Aber ich finde es eben Schade dass man sofort an eine PDA denkt und andere Optionen offenbar komplett außer Acht gelassen werden. Gerade bei Erstlingsmamas. Ich lese da viel Angst heraus und das ist irgendwie Schade.

Ich hoffe ich kann der einen oder anderen Mut machen ♥

Schwangerschaft

Viel passiert! – Hallo 30. SSW :-)

Heute: SSW 30 / 29+0

Ich komme irgendwie gar nicht so zum bloggen wie ich gerne möchte. Dabei ist genug passiert worüber ich erzählen könnte. Die letzten Wochen waren turbulent. Ich hoffe es wird diese Woche etwas ruhiger und ich kann das alles noch raushauen was ich schreiben möchte. Ich könnte ja auch langsam mal über meine DIY-Projekte schreiben, das hab ich bis jetzt totgeschwiegen.

Mittlerweile sind wir in der 30. Woche angekommen. Endlich steht die Drei vorne. Irgendwie glaube ich nicht dass ich die Vier erleben werde. Aber das wird sich zeigen. Ich habe aber so das Gefühl dass wir dieses Mal nicht über ET kommen. Ob ich wohl recht habe?

Nächsten Montag, an Halloween, haben wir die nächste VU und den nächsten großen Ultraschall sowie das erste CTG. Ich bin schon sehr gespannt ob die junge Dame sich dann endlich richtig zeigt. Oder ob wir eine Überraschung erleben werden und es doch ein Junge wird. Das kann ich mir aber irgendwie nicht vorstellen, das hätte man sicher schon lange gesehen.

Allgemein Kinderchaos Schwangerschaft

Die 27. Woche

Juhuuu! Endlich nicht mehr krank! Und Herr Nord hat eine Woche Urlaub.

Der Montag startete als Feiertag. Der 3. Oktober. Und pünktlich zum Beginn des Monats wurde es richtig kalt, also Heizung aufdrehen.

Und obwohl Herr Nord letztes Mal sagte er würde im Sommer schon nach Kaminholz gucken, hat er das natürlich verschwitzt. Jetzt war es eigentlich schon zu spät. Er kontaktierte trotzdem einige Händler, bekam aber meist Absagen da sie kein Holz mehr hatten, zu uns nicht liefern wollten oder in nächster Zeit keinen freien Termin mehr hatten. Der Händler bei dem wir letztes Mal Holz bestellt hatten, vertröstete ihn auf „in 3-4 Wochen“ – das war aber doof. Denn zwei Raummeter Holz in der Einfahrt bekomme ich alleine, schwanger, nicht weg gewuppt. Und mein Mann kommt erst nach 18 Uhr heim, im Dunkeln ist das auch doof. Diese Woche wäre ideal. Mein Mann hatte ja Urlaub und kann helfen.

Zudem hat mich die arrogante Art des Händlers letztes Mal geärgert. Der hat uns vor zwei Jahren das Holz hier hingestellt, für dass wir insgesamt über 230 Euro bezahlt hatten und meinte dann ganz herablassend er kaufe das billig in Polen, wer heutzutage noch selber Holz in Deutschland schlägt wäre selber Schuld, das macht ja heute keiner mehr. Am liebsten hätte ich das Geld in dem Moment aufgefressen und runtergeschluckt. Arsch 😝

Zum Glück flatterte uns das Angebot unseres Baumarktes ins Haus. Ein Raummeter trockenes Laubholz (Esche, Buche, Eiche) für einen deutlich günstigeren Preis als beim arroganten Händler. Im Baumarkt bestellten wir daher am Dienstag gleich zwei Raummeter mit Anlieferung. Am Freitag wurde geliefert und innerhalb von zwei Stunden hatten wir zu dritt das Holz weggestapelt.

Am Mittwoch meldete ich das Kind im Kindergarten ab und wir fuhren zum Heidepark. Ein gemütlicher Tag. Wir haben nicht wirklich viel gemacht. Keine Achterbahn. Darf ich ja eh nicht. Aber sonst ist mehr geplant. Meist will Herr Nord Achterbahn fahren und ich mache was mit dem Butscher. Aber dieses mal haben wir uns alle vorgenommen einen „lazy Day“ zu machen. Das wildeste war wohl dass die beiden drei Mal Wildwasserbahn fahren waren. Entsprechend nass waren sie dann auch. Ich halte die ja für total bekloppt.. so kalt wie das im Oktober schon ist. Männer halt 😉

Ansonsten waren wir nur die Kleinkindattraktionen fahren (z.B. Käpt’ns Törn, Panoramabahn, Aussichtsturm) und haben uns die Shows angeschaut.

Am Freitag war dann auch endlich der ersehnte erste Termin bei der neuen Frauenärztin. Wie der lief schreibe ich dann mal in einem separaten Post! Irgendwie komm ich im Moment nicht so zum bloggen wie ich gerne möchte *püüh*

Kinderchaos Schwangerschaft

Die 26. Woche

Jeden Montag ist Wochenwechsel. Also freue ich mich, im Gegensatz zu vielen Twitterern die Montags gerne jammern, eigentlich sehr auf den Montag. Nur diesen nicht. Denn der große Zuckertest stand an. Um 7:30 Uhr stand ich pünktlich vor der Praxis die gerade aufgeschlossen wurde. Nichts los. Nur ich und eine Arzthelferin da.

Mir wurde gleich Nüchternblut abgezapft, dann bekam ich die Akkucheck-Lösung. Im gleichen Glas gleich viel wie beim letzten Mal. Also hatte ich doch zu viel. Wie vermutet. Naja. Egal. Ich durfte mich dann zwei Stunden ins Wartezimmer setzen und warten. Im Wartezimmer war es schrecklich. Zwei Stunden ohne Tageslicht, weil das Fenster zugebaut war. Dazu Baulärm und direkt vorm Fenster röhrte ein Kompressor dessen Benzingeruch sich im ganzen Zimemr verteilte. Und über den Lärm schrien sich die Bauarbeiter gegenseitig an 😀 So beginnt die Woche doch gut!

Gegen 10 Uhr durfte ich dann endlich nach Hause. Ich hatte Durst. Ich hatte solche Sehnsucht nach einem Glas Wasser! Die Zuckerlösung ist nicht wirklich ekelig. Aber ich finde dieses süße Zeug auf leeren Magen nicht gerade toll. Vor allem wenn man sonst wirklich nichts zu sich nehmen darf. Zuhause setzte ich mich daher erst einmal in die Küche und genehmigte mir in Ruhe und voller Glückseeligkeit ein Glas kaltes Mineralwasser. Die kleinen Dinge im Leben 😂

Die Woche ging es mir dann auch schon bedeutend besser. Der Husten hatte sich fast komplett verabschiedet. Mich quälte nur noch ab und zu ein trockener Reizhustenanfall. Ich arbeitete auch endlich meinen Haushaltsrückstand wieder auf. Alleine das Badezimmer war im Ausnahmezustand.. ganz schlimm 🙈

Am Mittwoch saß ich Abends entsetzt vorm Fernseher und sah, wie viele andere auch, den Film „Das weiße Kaninchen“ mit Devid Striesow. Ein Film in dem es um Cyber-Grooming und sexuellen Missbrauch geht. Herr Striesow hat das wirklich gut gespielt und mir ist teilweise schlecht geworden 🙁 Als Schwangere hätte ich das nicht gucken sollen. Echt nicht. Das geht wieder in Richtung „Was machen meine Kinder am PC und wie kann ich die vor solchen kranken Leuten schützen?“

Am Wochenende ging es dann zum shoppen in die Stadt. Der Butscher brauchte neue Hosen und Socken. Eigentlich wollte ich zu Primark, weil ich da noch nach günstigen Bodys fürs Nordbaby gucken wollte. Aber da C&A 20% Rabatt auf die gesamte Kinderkollektion gab, ging es dann eben zu C&A. Dort gab es dann nebst Hosen und Socken auch noch passende Winterkleidung, einen Schlafanzug und einen Angry-Birds-Pullover den er sich selbst aussuchte. Fürs Nordbaby gab es einen Strampler und Bodys. Da haben sich die 20% dann auch echt gelohnt.

Da nebenan Galeria Kaufhof ist, waren wir dann dort auch noch drin. Großer Fehler. Bei der Spielzeugabteilung hatte Kaufhof eine Halloween-Abteilung aufgebaut die nicht ganz ungruselig war. Obwohl mein Sohn nicht ängstlich ist, hatte er die folgende Nacht ganz schöne Albträume die mich mehrmals zum Aufstehen und beruhigen veranlassten. Ich muss zugeben dass da auch Sachen bei waren wo ich als Erwachsene es nicht ganz ungruselig fand. Und dass man da Kostüme hinhängt wo (wenn auch nur aufgedruckte) Gedärme rausquellen… muss das echt sein?! Kann man so was nicht bei den Erwachsenen platzieren?

Am Sonntag ging es mir dann entsprechend. Nachts bin ich 5 oder sogar 6 Mal aufgestanden, hatte kaum schlaf gefunden. So hatte ich dann am Sonntag auch fast vergessen dass die magische Grenze der „unter hundert Tage“ erreicht wurde. Noch 99 Tage bis zum errechneten Termin! Woah!

Am Anfang wenn man den Test macht, ist diese magische Grenze noch so weit weg. Man hat das Gefühl dass man es niemals bis zu dem Tag schafft und zack, auf einmal ist er da!