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Als Mutter fühle ich mich im Stich gelassen! – Ein offener Brief an Hermann Gröhe

Sehr geehrter Herr Gröhe,

die neuste Entwicklung bezüglich Hebammen und Wochenbettambulanz (alleine das Wort!) veranlasst mich dazu, diesen Brief ganz offen in meinem Blog zu schreiben. Damit ihn jeder lesen kann.

Herr Gröhe, ich fühle mich von Ihnen im Stich gelassen. Ich bin maßlos enttäuscht von Ihnen und denke, Sie interessieren sich für (werdende) Mütter so ganz und gar nicht.
Ich weiß, dass Sie Geburtsstationen besucht haben, mit Hebammen redeten. Aber haben Sie richtig zugehört? Haben Sie sich mit normalen Frauen, mit Müttern, mit Schwangeren unterhalten und auch zugehört?

Situation Hebammenbetreuung in der Schwangerschaft und Wochenbett

Was seit Jahren bezüglich der Hebammenbetreuung geschieht, ist einfach nur schrecklich.

Wissen Sie eigentlich, wie viele Frauen keine Hebamme finden, obwohl sie sich schon direkt nach Feststellung der Schwangerschaft um eine Hebamme bemühen? Und sei es nur für die Wochenbettbetreuung und gar nicht mal für die Schwangerschaft. Da hängt man sich stundenlang ans Telefon, schreibt Emails und bekommt doch nur Absagen mit „Tut mir Leid, ich bin schon voll“. Es sind viele Frauen denen es so geht. Und es werden immer mehr.

Und anstatt etwas dagegen zu tun, anstatt dass Sie sich bemühen, dass die Hebammen wieder eine vernünftige Arbeitsgrundlage haben, dass es wieder mehr Hebammen gibt.  Da kommen Sie und die GKV mit einer WOCHENBETTAMBULANZ um die Ecke?!

Liebe Herr Gröhe, soll das ein schlechter Scherz sein?

Wochenbett. Wissen Sie, was das heißt? WochenBETT! Da bleibt man liegen, da verlässt man, wenn möglich, nicht das Haus. Man kommt erst mal an, gewöhnt sich mit dem neuen Menschen ein, den man da im Arm hat. Bekommt eine Routine beim Stillen. Da muss sich vieles erst einmal finden. Gerade das Thema Stillen ist sehr empfindlich in der ersten Zeit. Und da setzt Frau sich nicht in eine Ambulanz!

Vor allem, Herr Gröhe, tut man das nicht, wenn es einem dann obendrein noch schlecht geht.  Hmm.. wie drücke ich mich jetzt am besten aus, ohne konkret zu werden? Hatten Sie schon mal „untenrum“ Wehwehchen? So dass das Sitzen unangenehm war? Das multiplizieren Sie dann bitte mal mit 10. So fühlen sich Geburtsverletzungen an. Mindestens. Ist unterschiedlich. Je nachdem ob Dammriss, Scheidenriss, Abschürfungen etc.

Es ist auf jeden Fall schon unangenehm, wenn alles gut verheilt. Es ist aber deutlich unangenehmer, wenn nicht alles gut läuft und sich etwas entzündet oder gereizt ist. Was durchaus vorkommt. Ganz zu schwiegen von einem Milchstau oder einer Brustentzündung. Wenn man Schmerzen und Fieber hat. Da gehört man ins Bett, da braucht man Ruhe. Fragen Sie mal eine Laktationsberaterin.

Damit will man nicht stundenlang irgendwo in einer Ambulanz sitzen, zu der man ja auch erst einmal hinkommen muss. Schon gar nicht mit einem Neugeborenen und Wochenbettfluss. Und obendrein will man sich dann lieber mit der einen Hebamme unterhalten, die man kennt, die einen sowieso betreut. Und nicht in einer Ambulanz an jemanden geraten, der einem fremd ist, mit dem man auch vielleicht nicht ganz klar kommt. Denn, Sie wissen das vielleicht nicht, aber nicht alle Menschen sind auf derselben Wellenlänge. Und auch zwischen Hebammen und Müttern ist das eben manchmal auch so, dass man sich nicht grün ist. Ist ja auch nicht schlimm. Eigentlich. Es gibt für jede Frau die richtige Hebamme.

Naja.. gab es jedenfalls mal. Inzwischen lautet das Prinzip ja „Nimm, was du kriegen kannst oder bleib halt alleine“.

Herr Gröhe, was wollen Sie konkret tun, damit diese Situation wieder besser wird? Wieso sollte ich am 24. September meine Kreuzchen bei der CDU machen? Setzt die sich für mich als Mutter ein?

Allerdings sind das ja nicht die einzigen Probleme. Das Thema Geburt hat ja noch weitere.

Situation Geburt und Kreißsaal

Herr Gröhe, ich habe zwei Kinder. Mein Sohn wurde im März 2011 geboren. Und damals war die Situation schon angespannt. Damals waren schon weniger Hebammen da, die Kreißsäle gut voll.
Mir ist klar, dass Sie erst 2013 Gesundheitsminister wurden und davor nicht verantwortlich waren. Aber Sie haben seit 2013 nichts besser gemacht. Eher schlimmer.

In der Zwischenzeit wurden so viele Kreißsäle geschlossen. So viele Hebammen fielen ersatzlos weg.
Mehr schwangere Frauen, weniger Kreißsäle und weniger Hebammen. Wie geht diese Rechnung bitte auf?

Die Kreißsäle sind überfüllt. Immer mehr schwangere Frauen werden abgewiesen.
Lesen Sie die Zeitungsberichte? Zum Beispiel von der Frau, die ihr Kind im Auto, auf dem Weg zum zweiten Krankenhaus bekam, nachdem Sie im ersten Krankenhaus weggeschickt wurde?
Das ist der Horror schlechthin für alle schwangeren Frauen und wahrscheinlich auch für sämtliche werdenden Väter!
Falls Sie jetzt denken: „Einzelschicksale!“ – kommen Sie mir bloß nicht damit. Die sollte es nicht geben. Nicht so!

Geburt muss wirtschaftlich sein. Kreißsaalstationen dürfen nicht Minus machen. Wieso eigentlich? Reicht es nicht, wenn das ganze Krankenhaus insgesamt Plus macht? Sind Geburten nicht gesellschaftlich und sozial wertvoller als Geld und Einnahmen?

Meine Tochter wurde im Januar diesen Jahres geboren. Und ich kann Ihnen sagen, dass meine erste und fast einzige Sorge der Geburt galt, als ich erfuhr, dass ich schwanger war. Die ganze Zeit war dies die große Sorge, die meine ganze Schwangerschaft überschattete. Das, worum sich oft meine Gedanken drehten.

Ich bekam nebenbei erwähnt auch keinen Geburtsvorbereitungskurs. Weil es einfach zu wenige Hebammen gibt, die diese anbieten können, für die Menge an schwangeren Frauen. Dabei habe ich mich früher darum gekümmert als damals bei meinem Sohn.

Die Geburt war zum Glück entspannt. Aber auch nur, weil ich nicht das nächste Krankenhaus (Links der Weser) wählte, sondern das weiter entfernte Diako Bremen, dass nicht zur GENO gehört, keine angeschlossene Kinderklinik hat und deshalb oft von Schwangeren nicht gewählt wird. Der weitere Weg war ein Risiko. Aber dies habe ich lieber auf mich genommen, als eine Geburt am Fließband, die eventuell aufgrund fehlender Kapazitäten im Kaiserschnitt geendet hätte, weil man nicht länger warten wollte/konnte.

Stress, Sorgen, Zeit – das sind Dinge über die man sich unter der Geburt keine Gedanken machen sollte. Sie sind Gift für das Vorankommen der Geburt. Und wenn die Hebamme zwischen zwei oder mehr Kreißsälen springen muss, weil es für die ganze Station mit 4-6 voll belegten Kreißsälen nur zwei Hebammen gibt, meinen Sie, dass dies nicht ein sehr großer Stressfaktor ist? Für Mutter, Kind und Hebamme? Entspannung geht jedenfalls anders.

Das sind Gedanken die sich Schwangere machen. Das sind Sorgen die schwangere Frauen haben!

Wenn man mal zurückblickt über die letzten 10-15 Jahre und wie es sich mit den Hebammen und Kreißsälen bis heute entwickelt hat. Sagen Sie mir Herr Gröhe, finden Sie das Ergebnis befriedigend? Sind Sie mit dieser Entwicklung zufrieden? Seien Sie bitte ehrlich!

Ich kann Ihnen sagen: Wir Mütter, wir sind es nicht! Und die Hebammen sicher auch nicht.

 

Viele Fragen

Herr Gröhe, wissen Sie eigentlich, dass Ihnen als Gesundheitsminister eine ganz besondere Aufgabe obliegt?  Sie sind nämlich noch vor der Familienministerin für all unsere Kinder verantwortlich. Für all die, die gerade in den Leibern ihrer Mütter wachsen, für die, die gerade geboren werden und für all die jungen Leben in diesem Land. Für ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen. Und vor allem auch für das ihrer Mütter! Und ich habe das Gefühl, dass Sie sich dafür nicht wirklich einsetzen.

Sie haben selbst vier Kinder. Waren Sie bei diesen Kindern bei der Geburt dabei? Hat es Sie interessiert, wie es ihrer Frau danach ging? Fühlten Sie und ihre Familie sich gut versorgt nach den Geburten? Oder haben Sie sich in ihre Arbeit geflüchtet und sich gesagt „Kinderkriegen ist ja Frauensache“?

Ich vermute aufgrund ihrer Haltung und ihrer Taten in den letzten Jahren, dass letzteres der Fall ist. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass Sie es Müttern immer schwerer machen, sorgenfrei zu gebären und die Wochenbettzeit zu gestalten. Und natürlich auch den Hebammen ihre Arbeit immer schwerer machen, anstatt sie Ihnen zu erleichtern.

Falls Sie nun entgegen meiner Erwartung sagen „Doch, ich war dabei und es war alles super, wir wurden gut betreut“ – dann frage ich mich, wieso Sie die Versorgung, die Sie vor über 16 Jahren und mehr erhalten haben, und die sie gut fanden, nicht aufrecht erhalten sondern zerstören?

Die Hebammenversorgung ist eine wichtige und gute Errungenschaft gewesen. Wieso machen Sie diese kaputt? Wieso tun Sie nicht etwas für die Bürgerinnen und Babys dieses Landes, sondern dagegen?
Nun Herr Gröhe, ich bin auf ihre Antwort gespannt.

Mit freundlichen Grüßen!

P.S. liebe Schwangeren, liebe Mütter, liebe Männer, liebe Väter – ihr seid herzlichst eingeladen dies zu teilen, zu kommentieren und laut zu werden!

Babymonate Schwangerschaft

Wie das Nordbaby zur Welt kam

Am Freitag war ich bei 39+4 bei der letzten regulären Vorsorge. Und kam mit einer Krankenhauseinweisung wieder aus der Praxis. Ich hatte zu hohen Blutdruck, 160/100. Und da das Wochenende vor der Tür stand, wollte die Ärztin auf Nummer sicher gehen und im Krankenhaus eine Präklampsie ausschließen lassen.

Ich dachte das wars jetzt. Die leiten sicher ein und dann ist bald das Baby da. Aber nein. Ich wurde stationär aufgenommen und mehrfach untersucht. Zwei Mal Gestationslabor, 24h Sammelurin, 24h Langzeitblutdruck etc. und am Dienstag wurde ich nach einem Dopplerultraschall wieder entlassen weil alles negativ war und Doppler perfekt.

Als ich mich im Schwesternzimmer verabschiedete, meinte die eine noch „Morgen sehen wir uns wieder“ –  Wie recht sie doch hatte 😂

Ich war froh endlich wieder im eigenen Bett zu schlafen. Den Mittwoch ging ich ruhig an, packte meine Kliniktasche neu, wusch meine Wäsche und machte etwas Haushalt. Ansonsten schlief ich noch eine Runde bis der Mann mittags den Butscher vom Kindergarten abholte und mitbrachte.

Nachmittags verzog sich der Butscher in sein Zimmer und baute dort Lego während wir „Westworld“ guckten. Bis zum KH-Aufenthalt kam ich nur bis Folge 6 und ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht!

Leider fingen da die Wehen an. Ich stoppte nebenbei ab 16 Uhr mit der Wehenzähler-App und wunderte mich dann irgendwann dass die Wehen alle in ziemlich kurzen Abständen kamen. Nicht regelmäßig, aber dafür alle 2 bis 5,5 Minuten. Keine mit mehr Abstand.

Herr Nord fragte ob er die Folge stoppen soll, ich stimmte zu und beschloss unter die Dusche zu gehen und zu schauen ob die Wehen verschwinden (wir haben keine Badewanne). Sie blieben. Nach einem kurzen Tweet mit der Bitte um Meinungen, rief ich im Kreißsaal an und schilderte meinen Zustand.

Ich solle vorbei kommen, man würde mal schauen.

Also sammelten wir alle Sachen (Kliniktasche etc.) ein, zogen uns an und fuhren um 17:30 Uhr ins Krankenhaus. Mit dem Sohn. Eigentlich wollten wir Abends zum Burger King. Diese Planung war dann erst mal dahin.

Unterwegs wehte ich weiter. Gegen 18:05 kamen wir am Krankenhaus an, um 18:15 Uhr hing ich am CTG,  welches auch richtig gute Wehen aufzeichnete. Von der Intensität waren die schon nicht mehr einfach, ich konnte auch nicht liegen und saß lieber und es ging nicht mehr ohne veratmen. Die Hebamme half mir dabei und befühlte in den Wehen den Bauch.

Zwischenzeitlich kam die Oma den Butscher abholen, welcher mit der Situation sichtlich überfordert war. Er hatte Angst um mich und wollte mich partout nicht verlassen. Erst nach einigem an Überredung stimmte er zu und verabschiedete sich.

Zirka 15 Min. danach machte es *plop* und ich saß im nassen. Die Fruchtblase war geplatzt. Es gluckerte nur so aus mir heraus. Wäre die Fruchtblase irgendwo im Laden gesprungen, wäre ich ohne zu übertreiben in ner Pfütze gestanden! Auch beim aufstehen lief noch einiges raus.  Ab da war klar dass wir heute das Krankenhaus nicht mehr verlassen würden.

Die Hebamme half mir die nassen Sachen auszuziehen und untersuchte mich. Ergebnis: Muttermund bei 3cm

Ich wurde mit Binden und Netzhöschen versorgt damit ich nicht alles einsaue, dann bekam ich ein Laken und wir durften gefen 19:10 Uhr in einen Kreißsaal unserer Wahl umziehen. Ich wählte den größten, der hat eine eigene Toilette, eine Sprossenwand und den fand ich von allen am angenehmsten.

Ab da ging es rund, die Wehen nahmen rasant zu. Ich kam ans Funk-CTG damit ich mich frei bewegen konnte, ganz ohne Kabel. Zudem bekam ich einen Zugang, für Medikamente und Infusionen. Standardvorgehen.

Ich lief umher, versuchte die Hüften zu lockern weil ich merkte dass die Wehen extrem ins Becken und beide Oberschenkel zogen, hielt mich an der Sprossenwand fest wenn eine Wehe kam während mein Mann mir den Rücken rieb.

Von den Hebammen gab es viel Lob, ich würde das alles sehr gut machen.

Leider war ich gegen 20:30 gezwungen mich hinzulegen. Ich solle es mit linker Seitenlage versuchen, da die Herztöne vom Kind seit einigen Minuten bei jeder Wehe in den Keller gingen. Es wurde dadurch allerdings nicht besser und ich bekam 1 Liter Infusion angehängt. Trinken war nicht mehr drin, mir war zeitweise sehr schlecht und ich merkte dass mein Magen alles wieder rausschmeißen würde,  was jetzt rein kam.

Während die Flüssigkeit reingluckerte, musste ich auf dem Rücken liegen da die Herztöne in der Position gut zu finden waren und relativ stabil blieben. Leider war das für mich alles andere als bequem oder angenehm, denn die Wehen zogen extrem in den Rücken auf den Bandscheibenvorfall. Ich hatte irrsinnige Schmerzen im Lendenwirbelbereich und fing irgendwann an zu jammern dass ich nicht mehr kann, die Schmerzen waren einfach zu stark.

Und dann muss ich mich bei einer heftigen Wehe wohl ziemlich doll bewegt haben und das Baby auch, denn plötzlich waren die Herztöne komplett weg und einige Versuche sie wieder zu finden missglückten. Die beiden Hebammen sahen sich an, die eine sprach „Rufst du an?“ und in mir stieg Panik auf. Ich sah mich schon im Not-OP am andern Ende des Flures mit Not-Kaiserschnitt weil mein Baby in Gefahr war. Und dann hörten wir nach einer gefühlten Ewigkeit ein dumpfes *bumm bumm bumm bumm* und ich glaube alle atmeten erleichtert auf.

Ich verlangte ein Schmerzmittel, weil ich es wirklich kaum noch aushalten konnte im Rücken. Außerdem fragte ich,  ob ich aufstehen könne, da ich mal auf die Toilette müsste.  Die Hebamme holte eine Paracetamol-Infusion und meinte die würden wir noch durchlaufen lassen, danach könnte ich auf Toilette gehen.

Das Problem war nur dass das Ding da schon gelaufen war. Also nicht die Infusion, sondern das Pipimachen. Mittlerweile musste es circa 21:30 Uhr sein, wenn nicht sogar 21:45 Uhr. Ich konnte auf der Toilette nicht mehr locker lassen, es ging absolut nichts. Ich hatte eher das Gefühl schon langsam mitpressen zu müssen und sagte das auch.

Die Hebamme meinte „Nein das geht nicht. Erst brauchen wir Pipi. Wenn das nicht alleine geht, dann halt mit Blasenkatheter!“ was ich akzeptierte. Weil allein ging definitiv nichts mehr. Kein einziger Tropfen.

Das waren die schlimmsten Minuten meines Lebens! Während sie den Katheter legte, musste ich Presswehen veratmen und dem Pressdrang widerstehen. Und das ist quasi ein Ding der Unmöglichkeit! Ich hab ziemlich geschrien, irgendwo muss das ja alles hin, wenn schon nicht ins pressen 🙈

Nachdem der Urin dann endlich erledigt war, untersuchte sie mich und sagte die besten Worte überhaupt: „Muttermund ist vollständig offen, du kannst pressen!“ Aber nicht im liegen! Ich wollte Vierfüßler und durfte mich entsprechend positionieren. Zwei Presswehen lang zumindest. Dann hieß es für mich Position ändern. Man fand die Herztöne nicht in der Position.

Ich sollte mich ins Bett hocken und mich am Tuch festhalten. War mir in dem Moment ziemlich egal, denn ich wollte einfach nur pressen, die Schmerzen endlich weg haben und mein Baby im Arm. Entsprechend aktiv arbeitete ich mit. Nach nur vier Presswehen war das Nordbaby geboren und wurde mir auf den Bauch gelegt. Endlich geschafft. Mein Baby ist da! Ich kann es sehen, berühren ❤️

Nur was war es denn jetzt? Mädchen? Junge? Das war ja nie eindeutig. Ich fragte. Aber keiner hatte hingeschaut 😂Und man hatte gleich ein Tuch über das Baby gelegt damit es nicht kalt hat. Also hob mein Mann das Tuch und verkündete nach kurzer Inspektion: „Ein Mädchen!“ 😍

Nachdem wir unsere Tochter gebührend begrüßt hatten und der stolze Papa die Nabelschnur durchgeschnitten hatte, musste die kleine untersucht, gewogen und angezogen werden und ich hatte noch die Nachgeburt und meine Wundversorgung vor mir. Das alles wurde total entspannt erledigt. Die Geburtsverletzungen waren allerdings minimal. Ein Dammriss ersten Grades und ein paar Abschürfungen. Die Hebamme meinte, hätte ich nicht so doll gepresst wäre gar nichts passiert. Aber ich hatte solche Rückenschmerzen, ich wollte es einfach hinter mich bringen und ich wusste: Wenn das Baby raus ist, sind die Schmerzen weg. Also da nehme ich lieber den kleinen Dammriss in kauf 😉

Das Nordbaby brachte sage und schreibe 3970g auf die Waage. Und das bei 46cm Größe. Allerdings glaube ich dass die Hebammenpraktikantin sich vermessen hat, bei der U2 war sie 49cm groß.

Wir hatten gar keinen Stress den Kreißsaal bald freimachen zu müssen. Als wir alle fertig waren, half mir die Hebamme die kleine anzulegen und besorgte uns etwas zu essen.

Wir waren noch bis nach 1Uhr im Kreißsaal und danach bin ich so auf Station gelaufen. Ohne Kreislaufbeschwerden. Beim Sohn war das anders. Da bin ich beim ersten Aufstehen fast weggesackt, da wurde mir richtig schwarz vor Augen weil mein Kreislauf sich verabschiedet hat.

Uns geht es sehr gut. Wir konnten die erste Zeit im Familienzimmer genießen. Inzwischen sind wir schon Zuhause.

Schwangerschaft

Vier Tage

Heute: SSW 40 /39+3

Ich bin im neuen Jahr angekommen mit der Schwangerschaft. Puuuh. Das war eigentlich mein einziges Ziel, meine Hoffnung. Kein Dezemberkind. Kein Silvesterkind.

Wobei Silvesterkind ja nicht schlimm wäre, es wäre nur mein persönlicher Horror gewesen in DER Nacht unterwegs zur Entbindung zu sein, wo die Hälfte angetrunken unterwegs ist und die andere Hälfte Böller auf die Straße schmeißt oder man Feuerwerksbatterien umfahren muss. Gerade der Stadtteil wo meine favorisierte Klinik ist, ist nicht gerade einer der besten der Stadt. Und der Super GAU wäre dann gewesen, wenn das Kind just kurz nach Mitternacht zur Welt gekommen wäre und dann auch noch die Zeitung angefragt hätte ob man uns mit Foto veröffentlichen dürfe, weil es ja das erste Kind des Jahres wäre. Also nein, Dankeschön. Kein Bedarf. Kam ja zum Glück alles nicht so.

Es wird nun also ein Januarbaby. Nur welches genaue Datum wird es werden? Die Tage ziehen sich dahin, die Nächte noch mehr. Ich bin diese Woche ziemlich genervt, denn jede Nacht kommen ein paar Wehen und verziehen sich dann wieder. Mal waren es 6-7 in einem regelmäßigen Abstand, mal nur eine oder zwei. Heute Nacht waren sie unregelmäßig die ganze Nacht über und ließen mich kaum schlafen. Das ist unfair. Entweder ganz oder gar nicht! Halbe Sachen machen wir nicht, klar? 😠

Mein Mann singt schon von der Einleitung um den 20. Januar (*grml* nix da!!!).

Ich persönlich hätte ja liebend gerne auf den morgigen Vorsorgetermin bei meiner Frauenärztin verzichtet. Nach dem Diabetes-Theater bin ich wirklich nicht scharf darauf sie wieder zu sehen. Allerdings wird da vielleicht auch mal ein Fronten klärendes Gespräch fällig.

Wir warten mal ab. Es kann ja immer noch spontan los gehen und ich kann den Termin wirklich nicht wahrnehmen. Und wenn doch, ist das eben so. Dann mach ich eben das beste daraus.

Schwangerschaft

Thema erledigt (Schwangerschaftsdiabetes die letzte!)

Heute: SSW 38 / 37+3

…zumindest für mich!

Ich bin froh dass ich am Dienstag den Termin wahrgenommen habe und nicht einfach zuhause blieb. Wäre dann zwar gemütlicher gewesen, aber nicht entspannter. Denn dann hätte ich mir jetzt die ganze Zeit Sorgen gemacht welche Aufregung die Frauenärztin als nächstes macht und was sie mir dann vorwirft.

Die Dame war total nett. Ich habe mich gut mit ihr unterhalten, ihr auch von meinen Sorgen erzählt und welchen Druck mir die Frauenärztin am Montag zusätzlich gemacht hat!

Sie hat mir meine Angst, den Druck und den ganzen Stress total genommen. Denn ich hatte das Gefühl endlich mal mit jemand vernünftigem zu reden! Wobei die Diabetologin auch vernünftig war. Mittlerweile frage ich mich, ob die eventuell schon mal eine Patientin von der selben Ärztin geschickt bekam und deswegen gesagt hat ich soll halt messen, damit die Frauenärztin es dann schwarz auf weiß hat.

Jedenfalls hat die Diabetesassistentin gesagt sie wisse gar nicht was sie mit mir machen soll. Eigentlich wäre ich unnötig da. Alles ist gut.

Allgemein

Wie man sich mit einem Fehler viele Probleme schaffen kann

Heute: SSW 38 / 37+0

Letzten Montag war ich bei der Vorsorgeuntersuchung. Da die neue Ärztin ja sehr verkehrsungünstig liegt was ÖPNV anbelangt, legen wir die Termine so früh dass Herr Nord mich begleiten kann.

An diesen Tagen stehe ich früher auf als sonst. Denn der Rest was sonst morgens gemacht werden muss, muss dann ja auch erledigt werden. Letzten Montag war ich echt sehr verpennt, tapste ins Wohnzimmer und wollte was trinken. Da stand auf dem Wohnzimmertisch eine Flasche Vilsa Zitronenlimonade. Und ich hatte noch den Satz vom Mann am Vorabend im Kopf „Du hast die ja gar nicht leer gemacht?!“ – ab und zu mag ich Zitronenlimonade nämlich ganz gerne und der Mann hatte die für was anderes gekauft, aber den Rest der Flache mir zugestanden weil er weiß dass ich die mag.

Da gerade kein Wasser da war und ich zu faul zum laufen, trank ich die eben leer. Und erst hinterher dämmerte mir „Sch… Du musst doch nachher Urin abgeben!!!!“ und hätte mich selbst Ohrfeigen können! Denn aus Erfahrung aus der ersten Schwangerschaft weiß ich das bei mir relativ schnell Zucker im Urin landet.

Schon damals wollte die Frauenärztin nicht wahr haben dass mein Blutzucker nicht zu hoch ist. Ich hatte zwei große Zuckertests und musste anschließend trotzdem zum Diabetologen weil sie es immer noch nicht glauben wollte. Und der war gar entspannt und meinte ich wäre unnötig da, das wäre bei manchen eben so dass die Nieren vor allem in der Schwangerschaft mehr durchlassen als sie sollten.

Und wie erwartet hatte ich dann um kurz nach 8 Uhr Zucker im Urin. Nicht viel, nur ein einziges Plus landete im Mutterpass. Und das wo die ganzen vorherigen VUs nichts war. Aber das eine Plus reichte dann offenbar aus um mich zum Diabetologen zu schicken. Danke auch. Ich hab ja in dieser Schwangerschaft nicht schon genug Ärzte gesehen!

Ich machte dann einen Termin in der Praxis aus wo ich schon endokrinologisch betreut wurde. Zwar schon Jahre her, aber immerhin haben die schon eine Akte von mir und auch Zuckerwerte von mir. Da war ich ja in der letzten Schwangerschaft auch. Leider hatte mein Arzt (Endokrino- und Diabetologe) keine Zeit für mich, so dass ich bei der zweiten Diabetologin landete.

Diese hat mich dann am Freitag untersucht, den Urin gecheckt – der dann natürlich in Ordnung war (ach was?! Total unerwartet!) – und meinte dann es spräche ja nichts für eine Gestationsdiabetes, es gäbe nichts was Anlass zur Sorge bereitet. Das Kind ist normal groß, ich habe nicht zu viel Fruchtwasser, ich habe sonst keinerlei Anzeichen die darauf hindeuten, der oGTT war ja auch gut und nicht auffällig. Nun ja, das wusste ich auch so! Dafür hätte ich nicht extra noch mal zum Arzt gemusst!

Und dann kam das große ABER: AAAAABER ich solle doch trotzdem am Dienstag noch mal in die Praxis kommen und zur Diabetesassistentin, mir ein Blutzuckermessgerät abholen und Zucker messen. Nur so zur Kontrolle. Damit man ein paar Werte hat.

Ich hab gesagt dass das für mich sehr umständlich ist, da ich ohne Auto alleine für einen Weg mindestens 1 1/4 Stunden unterwegs bin. Ist ihr egal. Mir nicht in der 38. Woche. Aber meine Meinung zählt offenbar irgendwie nicht. Und dann einfach so, ohne Grundlage? Die Praxis hat auch ab 23.12. zu und wer kontrolliert dann die Werte und bespricht das mit mir? Was für einen Nutzen hat das denn bitte, wenn ich frühestens im neuen Jahr noch mal hin kann? Dann steht die Geburt eh kurz bevor? Hab ich irgendwo was verpasst???

Der Gipfel war dann, als die Ärztin sich von mir verabschiedete und mir alles Gute wünschte. Ich muss entsprechend doof geguckt haben, denn sie erklärte mir dann „Wir werden uns wegen der Sache nicht wieder sehen“. Also für sie ist die Sache schon abgehakt. Wie schön. Wo ist eigentlich die versteckte Kamera oder übertreibe ich jetzt???

Entsprechend betrübt war ich auf dem Heimweg. Jeder dem ich erzähle wieso ich so bedrückt bin, rät mir dazu, mir den Stress erst gar nicht zu machen. Ich soll das Messgerät nicht abholen und nichts messen. Das Problem ist nur dass ich die Patientin bin und von den entsprechenden Seiten eins auf die Mütze bekomme, nicht die anderen. Aber im Prinzip denke ich genauso.

 

Noch mehr Druck

Aber das war noch nicht das schlimmste. Das kam erst heute bei der nächsten Vorsorge. Die letzte Vorsorge durch die Frauenärztin dieses Jahr. Danach hat sie Urlaub.

Mit ging es übers Wochenende gar nicht gut. Nach dem ganzen Theater mit Arztwechsel, dem Zahn, dem Krankenhausaufenthalt ist mir das jetzt wirklich zu viel. Zu viel Stress, zu viel Druck. Ich habe festgestellt dass ich übers Wochenende die Schwangerschaft komplett ausgeblendet habe wenn es möglich war. Ganz weit weg geschoben. Ich bin gar nicht schwanger, da ist kein Kind. Als mir das bewusst wurde hat mich das schon etwas entsetzt. In der letzten Schwangerschaft war ich furchtbar gerne Schwanger. Und die Schwangerschaft lief so gut, entspannt und Problemfrei. Und so war auch die Geburt. Und jetzt hab ich laufend irgend einen Mist an der Backe. Ich bin so furchtbar müde. Ich will doch einfach nur meine Ruhe auf die letzten Wochen. Vor allem auch weil Weihnachten ist. Ich hätte so gerne gemütliche, entspannte Feiertage. Aber mir ist selbst das weihnachtliche Gefühl abhanden gekommen. Wenn es nicht im Kalender und hier ein Weihnachtsbaum stünde, wäre für mich definitiv kein Weihnachten. Das Gefühl dafür fehlt komplett.

Als die Ärztin fragte wie es mir geht habe ich auch gesagt dass es mir nicht gut geht. Dass mich das alles stresst und ich keine Lust mehr habe. Dass es mir am liebsten wäre es ginge jetzt heute schon los und ich hätte es endlich hinter mir.

Ihre Vermutung war dann „Das liegt bestimmt auch am Weihnachtsstress!“

Ich find das immer wieder toll wenn mir andere Leute auf den Kopf zusagen wie es in mir aussieht, schön dass andere besser wissen was mir auf dem Herzen liegt und was mich stresst als ich selber. Ich habe keinen Weihnachtsstress. Woher denn? Wieso denn? Ich muss nix kochen, alle Geschenke sind besorgt, es kommt kein Besuch und ich freu mich nicht mal auf die Feiertage. Was soll mich denn bitte stressen?

Was mich wirklich stresst ist, dass ich morgen quer durch die Stadt eiern muss um ein Blutzuckermessgerät abzuholen. Dass keiner fragt was as morgen für ein Stress für mich ist. Dass ich nun hochschwanger dann NOCH früher als zu den Fa-Terminen aufstehen muss, weil ich sonst nicht alles geregelt bekomme, weil mein Mann zudem auch extra früher zur Arbeit geht um wenigstens den Sohn abholen zu können weil ich nicht weiß ob ich es rechtzeitig wieder nach Hause schaffe, dass ich vorher noch mit dem Hund Gassi muss weil ich nicht weiß wie ich das sonst regeln soll, denn der hat halt auch seine Bedürfnisse! Dass ich mein Essverhalten umstellen muss fürs Zuckermessen (ich esse mittags eigentlich nix, aber da ich nach den Hauptmahlzeiten messen muss, muss ich gezwungenermaßen jetzt mittags was essen, ob ich will oder nicht), dass ich allgemein meine Lebensweise nach einem blöden Gerät ausrichten muss. Und das alles ohne dass es dafür einen triftigen Grund gibt. Ich könnte es akzeptieren wenn es begründet wäre. Aber nicht so.

War ihr egal

Der Urin war übrigens auch heute wieder okay. Alles perfekt. Aber trotzdem hält man an dem Diabeteskram fest. Ich würde das nicht ernst genug nehmen. Und dann sagte die Ärztin zum Schluss noch was, dass mich auch üüüüberhaupt nicht stresst:

„Die Messergebnisse können Sie dann nächste Woche mit der Hebamme besprechen. Wenn die schlecht ausfallen, muss sie Sie ins Krankenhaus einweisen!“

Bitte was?? Das macht mir ja nun gar keinen zusätzlichen Druck oder Angst. Vor allem über die Feiertage. Danke auch. Total klasse.

Als ich die Praxis verließ musste ich mich wirklich arg zusammenreißen um nicht loszuheulen. Ich glaube ich hätte dann keinen Schritt mehr gehen können, ich hatte so schon wackelige Knie. Zuhause hab ich mich ins Bett verkrochen, bestimmt eine Stunde geweint und musste mich arg zwingen überhaupt wieder aufzustehen um den Sohn abzuholen. Am liebsten würde ich mich da die nächsten Wochen verkriechen und nicht mehr raus kommen.

Ich hab es wirklich satt. Und ich bin froh wenn ich ganz ganz lange keine Ärzte mehr sehen muss für mich. Aber das Glück wird mir nicht vergönnt sein. Denn ich muss ja nach der Geburt noch mal zum Frauenarzt. Und zum Zahnarzt. Und bestimmt auch noch mal in die Diabetologenpraxis. Und wer weiß ob man mir da nicht noch mal einen großen Zuckertest aufdrängt. Aber ganz ehrlich die können mich dann mal ganz gepflegt an die Füße fassen.

Ich bin mal gespannt wie die Diabetesassistentin drauf ist. Eventuell ist die ja humaner. Ich bin eigentlich geneigt die nächsten Tage korrekt zu messen und wenn die Werte ALLE gut sind, dann lass ich es danach bleiben oder messe sporadisch mal. Es sollen doch angeblich eh nur Werte zur Kontrolle sein.

Schwangerschaft

Weniger als 40 Tage

Heute: SSW 35 / 34+3

Nur noch 39 Tage. Wenn wir bis zum ET kommen. Ich hab schon länger im Gefühl dass wir das nicht schaffen. Ich hatte ja viel früher Übungswehen und nun auch schon Anzeichen für Senkwehen. Allerdings bisher ohne messbare Auswirkungen, der Gebärmutterhals ist noch voll erhalten. Aber beim Sohn hatte ich die erst zum Schluss, als ich eigentlich schon versuchte die Geburt anzuschubsen. Aber ist auch nur eine Vermutung.. ob es wirklich so kommt, wir werden sehen! Ich hoffe nur für das Kind, dass es nicht an Weihnachten kommt. Das wünscht man ja irgendwie keinem Kind. Zum einen haben die meisten Freunde halt keine Zeit für einen Kindergeburtstag, zum anderen ist das schon doof wenn Weihnachten und Geburtstag zusammenfallen und man eine sooooo lange Zeit überbrücken muss bis zu beiden Anlässen!

Unglaublich dass diese Schwangerschaft schon fast vorbei sein soll. Es kommt mir so unwirklich vor dass bald wieder ein kleines Baby hier wohnt. Als wäre es erst gestern gewesen, dass ich den Schwangerschaftstest machte. Die Zeit erscheint am Anfang so unglaublich lange. Man hangelt sich von Frauenarzttermin zu Frauenarzttermin. Und dann auch einmal geht es so schnell.In 1 1/2 Wochen habe ich den letzten FA-Termin im 2-Wochenabstand. Danach gehts Wöchentlich weiter. Ich bin echt gespannt wie viele Termine wir schaffen.

Für das Nordbaby ist so weit alles schon fertig. Der Wickeltisch steht und ist eingeräumt, das Bettchen ist bereit, die Babyschale und der Kinderwagen warten auf ihren Einsatz… Nur ein Badewannenkauf und der große Drogerieeinkauf stehen noch aus. Ach und der Mann muss noch die Wärmelampe an die Wand schrauben. Wird langsam Zeit 😁

Meine Kliniktasche habe ich inzwischen auch schon angefangen zu packen. Um genau zu sein vor zwei Tagen. Nachdem ich in der Arztpraxis am Montag schon vorsorglich die Krankenhauseinweisung ausgestellt und in den Mutterpass gelegt bekam und mir sämtliche Schwangerschaftsnewsletter empfahlen die Tasche zu packen, hab ich mich quasi dazu genötigt gefühlt.

Da fehlen auch noch einige Sachen. Ich möchte mir noch zwei Nachthemden kaufen für die Entbindung. Die von der letzten Entbindung habe ich getragen bis riesige Löcher drin waren und ich sie schweren Herzens dem Mülleimer übereignen musste.

Ich genieße jetzt erst mal noch die Vorweihnachtszeit. Es gibt noch so viel zu tun. Herr Nord hat bald Geburtstag und hat bei mir Kuchen für seine Arbeitskollegen bestellt, der Butscher will Kekse backen, bald muss ein Weihnachtsbaum ausgesucht werden ❤️