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Entwicklung

Babymonate Meilensteine

Bye Bye, Wanne! Hallo Sportsitz!

Am Wochenende war definitiv der letzte Ausflug mit der City Supreme Wanne von unserem Emmaljunga.

Die junge Dame kann sich zwar noch nicht frei hinsetzen, aber wo sie entsprechenden halt hat oder zugreifen kann, setzt sie sich alleine hin. Eigentlich ja toll. Nur dabei bleibt es leider nicht. (Hallo? Junge Dame? Das ist doch schon wieder genug!)

Dieses Kind hat einen unglaublichen Entdecker-Drang. 8 Monate alt und würde am liebsten auf dem Asphalt krabbelnd die Welt erkunden.

So kam es, dass sie sich nicht nur in der Wanne hinsetzen wollte (was ich natürlich akzeptiert hätte), sie wollte gleich aus der Wanne klettern. Wir haben sie einige Male gerade noch aufhalten können, bevor sie über den Wannenrand geklettert und auf den Asphalt geknallt wäre.

Da die Wanne sowieso bald zu klein gewesen wäre, verabschiede ich mich nun schweren Herzens komplett von ihr. Den Sportsitz haben wir schon sporadisch ab und zu genutzt. Bisher nur in der Liege- oder Ruhe-Stellung. Aber nun halt auch in der Sitzposition. Und was soll ich sagen? Da ist jemand glücklich:

 

Ihre Augen wandern begeistert von einer Entdeckung zur nächsten. Ab und zu wird noch kontrolliert ob Mama da ist. Aber ansonsten werde ich ignoriert – oder sagen wir mal, ich bin eher uninteressant 😄

Den Sitz hab ich noch behalten vom City Cross. Dazu nutze ich den Allround Fußsack, den wir eigentlich passend zum Buggy (Emmaljunga Scooter 4S) gekauft haben. Allerdings können wir en noch nicht wirklich nutzen. Der kann nur nach vorne gerichtet und daran will ich sie langsam gewöhnen. Aktuell ist das noch zu viel. Zudem kann der keine ganz gerade Liegeposition.

Ohne Fußsack ist es viel zu kalt. Dieses Jahr ist das Wetter echt seltsam. Das ist so schnell richtig kalt geworden. Ich habe tatsächlich heute schon die Winterjacke angezogen, weil ich gefroren habe, als wäre es schon Ende Oktober.

 

Und was passiert nun mit der Wanne?

Die Wanne sucht nun ein neues Zuhause. Sie trocknet gerade vor sich hin. Ich habe sie gestern auseinander genommen, die waschbaren Teile in die Waschmaschine gesteckt und den Rest per Handwäsche gereinigt. Sobald sie trocken ist, darf sie weiterziehen. Insofern sie jemand haben will. Was ich hoffe. Denn ich war mit ihr sehr zufrieden und würde sie jederzeit wieder nehmen 🙂

Babymonate

8 Monate

Und schon wieder wird ein Monatsbeitrag fällig. Am Montag war das Nordbabymädchen 8 Monate alt!

Seit Montag will ich das auch schon aufschreiben, aber ich kam nicht dazu. Dazu dann aber morgen mehr!

In dem einen Monat ist erschreckend viel passiert ist. Es ist wirklich krass was für einen extremen Sprung sie gemacht hat. Da wundert es mich auch nicht, dass sie seit letzter Woche quengelig ist und schlecht schläft. Sie hat halt viel zu verarbeiten.

Jede Menge neue Updates

Sie krabbelt! Endlich ist es so weit und das Kind macht das ganze Haus unsicher. Ich hatte schon befürchtet sie überspringt es, was nicht gut wäre. Aber jetzt krabbelt sie wie eine Weltmeisterin. Nichts ist vor ihr sicher. Sie ist inzwischen so schnell, dass ich gestern fast über sie drüber gefallen wäre, weil sie plötzlich und unerwartet hinter mir war. Keinen Mucks hat man gehört. Und ich hab mich fürchterlich erschrocken.

Aber nicht nur das ist neu. Sie steht auch! Ein paar Tage nach den ersten zaghaften Krabbelschrittchen, zog sie sich plötzlich im Laufgitter hoch. Und seitdem steht sie wo sie kann und freut sich einen Ast ab.

Was natürlich nicht ohne blaue Felcken abläuft. Denn sie fällt natürlich auch mal um weil sie sich nicht gut genug fest hält. So gab es letzte Woche eine dicke Beule, weil sie sich am Wäschekorb hoch zog und dann aus dem Stand umkippte und mit dem Hinterkopf auf die Fliesen knallte. Und das während ich nur ganz kurz auf der Toilette war. Natürlich hat sie geschrien wie am Spieß. Aber das hat mich andererseits auch gefreut. Denn ich wäre panischer gewesen wenn sie ruhig gewesen wäre.

Beim Sohn wäre ich danach direkt zum Kinderarzt oder zum Notdienst. Aber so wusste ich, auf was ich achten muss bei einer eventuellen Gehirnerschütterung. Und sie zeigte zum Glück keinerlei Anzeichen. Und die Beule war am nächsten Tag auch kaum noch zu sehen.

Für mich war das Stehen  der Anlass das Gitterbettchen und das Laufgitter tiefer zu setzen. Sonst wäre sie mir da mittlerweile sicher rausgepurzelt. Und ich glaube das geht nicht so glimpflich aus wie aus dem Stand umkippen.

Eigentlich wäre das ja schon mehr als genug Entwicklung. Aber das sieht das Babymädchen anders. Die lag nämlich zudem auch noch letzte Woche im Flur und sagte ganz spontan aus dem Nichts heraus: „MAMA“. Zum Glück war ich nicht alleine, sonst hätte ich auf Einbildung getippt. Aber es waren alle dabei. Und so guckten wir uns alle verdutzt an und ich fragte: „Hab ich das gerade richtig gehört???“

Ja hab ich. Sie sagt es nun auch öfter. Vor allem ruft sie mich wenn sie weint. Wenn sie Nähe braucht. Oder wenn irgendwas nicht richtig ist, ihr etwas nicht passt. Dann muss Mama her.

Und sie hat einen Bärenhunger. Was das Kind aktuell wegmampft ist echt nicht schlecht. Zu den drei Breimahlzeiten kommen mindestens drei Flaschen. Es kam auch schon vor das ihr die große Portion Abendbrei nicht reichte und sie da noch eine halbe Flasche hinterher abpumpte. Ich frag mich wo die das alles hinsteckt. 😄 Wahrscheinlich wacht die demnächst auf und ist 20cm größer. (Hoffentlich nicht!)

 

U5

Ach bevor ich es vergesse: Die U5 haben wir natürlich bestanden. Der Arzt war sehr zufrieden mit der jungen Dame.

Sie wog 7800g bei 67cm Körperlänge.

Kinderchaos

Das Problem mit dem Essen

Ich muss da mal was los werden. Auch wenn es bestimmt jede Menge kluge Ratschläge geben wird die keine sind („bleibt doch halt mal stur!“) oder Diskussionen oder sonstwas.. aber das muss mal raus. Und nicht mal eben in 140 Zeichen bei Twitter sondern ausführlich.

Jedes Kind hat wahrscheinlich so ein „Ding“ dass ihm Probleme bereitet, wovor es sich fürchtet, ekelt, was es nicht mag… beim Butscher ist das Essen.

Ich erinnere mich gerne an die Zeit zurück als er stolz wie Bolle sein erstes richtiges Essen bekam. Als er alles aß was ich ihm hinstellte. Butterbrote, Käsebrote, Frikadellen, gekochtes Gemüse. All das isst er nicht mehr.

Was mein Sohn isst, das kann man eigentlich an zwei Händen abzählen. Was er nicht isst, die Liste ist endlos lange.

Es fing so mit 1,5 Jahren an. Da nahm es langsam ab. Plötzlich verweigerte er dies, dann das. Nicht schlimm, dachte ich. Er entwickelt halt seinen eigenen Geschmack. Dafür isst er dies oder jenes lieber. Falsch gedacht. Für das was weg kam, kam nichts anderes hinzu oder wurde lieber gemocht. Es wurde einfach weniger. Aß er mit 2 noch gerne Paprikageschnetzeltes mit Reis, war es mit 2,5 nur noch nackter Reis.

Er isst auch nur Nudeln ohne alles. Ohne Sauce, ohne Butter. Das ist im Restaurant schon vorgekommen das ein Teller Nudeln zurück ging, weil die Nudeln in Butter geschwenkt wurden obwohl wir „ohne alles“ bestellt hatten und er sich natürlich veweigerte weil: „Da ist was dran!“.

Selbst die Einschulungstorte hat er nicht gegessen. Obwohl er sich selbst aussuchen konnte was für eine Torte es sein sollte.

Gemüse geht nur Roh. Und auch nur Karotten. Wobei er die im Moment auch nicht isst. An Obst nur Granny Smith Äpfel, Bananen und Erdbeeren (die Saison ist ja nun vorbei). Laugengebäck geht immer. Brot mit Salami oder Nutella oder nur mit Butter. Marmelade, andere Wurst.. das alles wird verweigert und auch nicht probiert. Egal mit welchen Engelszungen oder Verlockungen man ihm kommt. Fleisch geht mal gar nicht. Egal welcher Art. Geflügel, Schwein, Rind – never. Egal wie zubereitet es ist. Eventuell Würstchen. Aber auch nur bestimmte. Und auch nur ganz selten.

Und das wars dann eigentlich auch schon. Ausgewogen und gesund geht anders. Weiß ich selbst.

So oft sitze ich hier und frage mich was passiert ist. Was ich falsch gemacht habe, wo wir falsch abgebogen sind. Und mache mir riesige Vorwürfe. Was ist mit meinem Kind passiert?

Manch einer, der mich/uns nicht kennt, würde jetzt wahrscheinlich sagen „HA! Das kommt halt davon wenn man von MaggiFix lebt! Richtig kochen, dann wird das halt auch was! Der kennt ja kein frisches Essen“

*mööööp* FALSCH! Ihr könnt gerne mal in unsere Schränke und den Kühlschrank schauen, das einzige „Fix“ was man hier findet, sind Rinder- und Gemüsebrühe. Und selbst die werden nicht immer genutzt (je nachdem was gekocht wird! Wenn Gemüse vorgekocht werden muss, kann man die Brühe davon nehmen, aber wenn die irgendwo ran muss lohnt es sich nicht für 100ml was anzusetzen und ich hab auch keinen Platz um so was einzufrieren).

Bei uns wird frisch gekocht. Ich koch gerne. Ich koche viel. Ich habe ihn beim Essen vorbereiten und kochen helfen lassen. Zum Beispiel Karotten schälen, Schaschlikspieße stecken (das liebt er) aber essen möchte er es hinterher nicht.

Probieren ist schon eine riesige Überwindung für ihn. Eine zu der man ihn überreden, schon fast zwingen muss. Eine bei der er so manches mal schon würgt und fast erbricht. Und ich scheue mich wirklich davor ihn zu zwingen. Weil ich befürchte dass er dadurch ein noch schlechteres Verhältnis zum Essen bekommt. Essen sollte kein Zwang sein. Essen sollte man gerne.

Ich frage mich dann immer woher dieser Ekel kommt. Und weiß keine Antwort. Nicht mal eine Vermutung. Ich bin ratlos. Er sieht doch was ich koche, was ich an Zutaten nehme, dass wir es auch essen.

Wir hatten gehofft dass es im Kindergarten besser werden würde. Wenn er gleichaltrige Kinder um sich hat die das selbe essen wie er. Aber auch das war nicht der Fall. Die Erzieher haben auch probiert ihn zum essen zu bewegen. Aber er bleibt dann stur vor dem vollen Teller sitzen. Er wäre da sitzen geblieben bis ich ihn abhole. Der Erzieher hat das einerseits bewundert. Dass er so einen starken Willen hat. Ist auch bewundernswert. Aber es macht mir auch Sorgen.

Seit mittlerweile fast 5 Jahren. Ich habe diese Sorge auch öfter geäußert. Die Leiterin vom Kindergarten meinte zu mir, ihr Sohn wäre auch so gewesen. Er wäre inzwischen erwachsen und isst heute normal. Ja das macht Mut. Aber auch nicht lange.

Es sind mittlerweile wie gesagt fast 5 Jahre. Und es wird einfach nicht besser. Auch wenn mir Leute sagen „Lasst ihm Zeit, das gibt sich“ – Wie lange Zeit sollte man sich lassen bevor man eingreift? Der Gedanke langsam Psychologische Hilfe zu holen, ist schon öfter mal da. Aber ist das nötig? Bringt es was? Ich weiß es nicht.

Ich vermute aber ihm fehlen Nährstoffe. Es kann eigentlich gar nicht anders sein, bei dem wenigen was er isst. Das werde ich beim nächsten Kinderarztbesuch mal ansprechen. Dann will ich ein Blutbild haben. Ich habe Angst dass er nicht die nötigen Vitamine und die Energie hat, die er für die Schule benötigt. Immerhin ist das anstrengend. Für Kopf und Körper.

Zudem ist er spindeldürr. Das Kind trägt der Länge nach Größe 122. Von der Breite würden ihm Hosen in 104 reichen.

Ich würde mir wünschen dass er gerne isst. Dass er gerne probiert. Dass er neugierig is(s)t. Ohne Ekel. Aber ich habe keine Ahnung wie ich das anstellen soll. Sollten wir dieses Problem je überwinden, dann fällt mir ein riesiger Stein vom Herzen.

Babymonate Meilensteine

7 Monate

Es ist schon wieder Zeit für einen neuen Monatspost! Unfassbar wie die Zeit rennt.

Sieben Monate ist das Babymädchen jetzt schon bei uns. Über ein halbes Jahr.

Den U5-Termin hab ich mal ganz cool verpennt. Der ist erst am 23. August. Also kann ich noch keine neuen Daten berichten. Das Kind auf der Küchenwaage zu wiegen ist mir dann doch zu heikel.

Mittlerweile haben wir die 56 und 62 komplett aussortiert und die ersten Sachen in 74 haben schon Einzug gehalten. Die junge Dame ist ordentlich gewachsen. Mein kleines Baby ist gar nicht mehr so klein. Allerdings passt sie tatsächlich immer noch in die Emmaljunga City Supreme Wanne, was ja bekanntlich die kleinste Wanne von Emmaljunga ist. Liegt sicher auch daran dass sie immer mit dem Kopf ganz oben liegen will. Ihr gefällt es wohl wenn sie am Kopf eine Begrenzung spürt.

Der erste Zahn hat sich auch schon blicken lassen und ich bin gespannt wann die anderen nach kommen!

Beim Essen isst sie fleißig und mit Begeisterung. Mittlerweile sind wir bei drei Breimahlzeiten angekommen. Beim Abendbrei hatte ich zu Beginn den Bebivita Apfel-Hafer, aber der hat ihr weder geschmeckt noch hat sie ihn vertragen. Da blieb immer 3/4 über und danach gabs Bauchweh. Seit wir umgestiegen sind auf Grieß-Banane von Hipp, ist auch Abends der Breiteller leer.

Nachts muss ich trotzdem noch zwei Mal raus. Da war der Butscher schon fast am durchschlafen. Und langsam merke ich dass mir das an die Substanz geht. Vor allem seit der Butscher in die Schule geht. Um 6:20 Uhr ist aktuell die Nacht zu Ende. Spätestens. Heute schon um 5:45 Uhr. Und meist fängt sie erst um 0:30 Uhr an, nach der ersten Nachtflasche. Die zweite folgt dann so roundabout 4 Uhr *gääääähn* Und knappe zwei Stunden später piept der blöde Wecker schon wieder. Aber so ist das eben. Kinder sind verschieden und wenn sie das braucht, dann bekommt sie das auch. Call me Mombie!

Krabbeln kann sie immer noch nicht. Aber ich bin gespannt, so lange kann das nicht mehr dauern. Vorwärts kommt sie schon. Während sie sich letzte Woche noch, nur mit der Kraft der Ärmchen nach vorne zog, hüpft sie jetzt mit den Hinterbeinchen nach vorne wie ein Frosch und lässt die Hände nach vorne weggleiten.. oder fällt auf die Nase. Letzteres ist bisher zum Glück immer nur auf weichen Unterlagen passiert und nicht auf hartem Boden. Da ist dann großes Heuli vorprogrammiert 🙈

Dafür hat sie jetzt beim Baden das plantschen entdeckt. Sie setzt seit neuestem immer das komplette Badezimmer unter Wasser und es gibt großes Protestgeheul wenn ich so böse bin und sie aus der Wanne nehme. Und dann bin ich auch noch so furchtbar fies, trockne sie ab und ziehe sie wieder an. Ich sollte mich echt schämen meinem Kind so etwas anzutun 😄

Ansonsten ist sie ein herrlich liebes Baby. Sie lacht und quietscht vergnügt bei ihren Krabbelversuchen, verlangt energisch nach ihrem Bett wenn sie müde ist und ist morgens direkt fröhlich sobald sie die Augen aufmacht! ♥

Meilensteine

Der erste Zahn!

Das Wochenende war echt aufregend. Neben der nicht statt gefundenen Taufe und der tollen Einschulung war da noch was richtig tolles:

Ich habe gestern Nachmittag den ersten Zahn vom Babymädchen entdeckt!

Somit hat sie früher als ihr Bruder das erste Zähnchen bekommen 😄 Dafür kann sie noch nicht krabbeln.

Das soll übrigens kein Vergleich sein. Mir ist bewusst das Kinder unterschiedlich sind und sich unterschiedlich entwickeln. Und das ist auch gut so. Wollte ich nur mal erwähnen 😉

 

Der Zahn hat sich übrigens nicht wirklich groß angekündigt. Sie hatte zwar so Phasen wo ich Zahnen vermutete. Aber so richtig „definitiv“ war da nichts. Osanit Kügelchen und Osa Pflanzenzahngel habe ich gekauft und vielleicht zwei Mal benutzt in der ganzen Zeit. Aber gerade die letzten Tage war sie total entspannt, hat wenig geweint und keinerlei Zahnungsanzeichen gezeigt. Jetzt, rückblickend, war nur etwas Durchfall den ich jetzt aufs Zähnchen zurückführen würde. Aber das war so minimal dass ich mir darum nicht mal Gedanken gemacht habe ob sie krank sein könnte. Die Konsistenz verändert sich ja öfter mal. Und jetzt drifte ich zu einem.. im wahrsten Sinne.. Kackthema ab 😄

Beim Zahnen waren wir. Zahnen!

Hat jemand einen Tipp für einen schönen Zahnkalender? Ich kenne nur den von „Hallo-Eltern.de“. Den habe ich für den Butscher benutzt. Aber ich hätte gerne was anderes. Also her mit euren Tipps! Aber bitte keine App. Was zum ausdrucken.

 

Kinderchaos Meilensteine

Endlich Schulkind! Eine wundervolle Einschulung und ein Wochenende das anders verlief als geplant

Es ist endlich so weit. Wir haben jetzt ganz offiziell ein Schulkind. Am Samstag war der große Tag: Die Einschulung.

Aber natürlich war schon vorher einiges los. Es musste einiges vorbereitet werden. Wir hatten ja auch direkt am Sonntag noch die Taufe der kleinen Schwester. Zwei Großereignisse an einem Wochenende.

Vorbereitungen

Im Vorfeld wurden zwei Torten gebacken, es wurden letzte Schuldinge (und Sachen für die Schultüte) besorgt, der Pfarrer war am Mittwoch zum Taufgespräch bei uns und ein Augenarzttermin mit dem Butscher stand auch noch an. Zudem musste einiges eingekauft werden für das Kaffeetrinken an beiden Tagen und fürs Grillen dass Abends geplant war. Die letzte Woche war also echt voll gepackt.

Der Freitag war für die Torten reserviert und so sah es dann auch hier aus. Meine Chaosküche:

Der Butscher hat sich natürlich eine Torte wünschen dürfen und wollte eine Schokoladentorte mit Marzipanfüllung. Hier noch „nackich“. Da kam noch ein Schokoladenüberzug drüber und eine Tafel drauf.

Die Tafel hatte ich schon Anfang der Woche gezaubert, aus holländischem Marzipan:

Da das ja schon gefragt wurde: Das Rezept werde ich dann auch hier verbloggen 🙂 Kommt morgen!

Für die Nordbabydame wurde es eine Buchtorte aus Biskuitteig und einer Himbeerquark-Füllung. Leider habe ich diese Torte ganz umsonst gemacht. Ein Bild mag ich trotzdem zeigen, denn sie ist wunderschön geworden:

Anders als geplant

Leider kam alles anders als geplant. Zum großen Wochenende haben sich Verwandte angekündigt und meine Eltern und mein Bruder. Die die Nordbabydame noch nie gesehen haben. Dementsprechend auch die Planung der Taufe am Einschulungs-WE. Meine Verwandten, darunter auch die Patentante vom Butscher, saßen am Freitag schon auf unserem Sofa als mein Handy klingelte mit einer Hiobsbotschaft: „Ich weiß nicht ob wir fahren können! Mama geht es ganz schlecht! Die Kann kaum laufen und sprechen.“

Oh fuck! War meine erste Reaktion. Und die sofortie Bitte mit ihr ins Krankenhaus zu fahren. Meine Mutter hatte schon zwei Schlaganfälle. Ein dritter soll unter allen Umständen vermieden werden.

Den Abend über gab es noch einige Anrufe, einen Arztbesuch, eine Einweisung ins Krankenhaus aber auch die Entwarnung: Kein Schlaganfall. Trotzdem war klar dass das mit dem Besuch bei uns nichts wird. Der Butscher war natürlich traurig. Und unter diesen Umständen habe ich auch die Taufe abgesagt.

Die Einschulung konnte man natürlich nicht verschieben. Aber wir hatten trotzdem einen schönen Tag und haben Bilder geschickt.

Einschulungstag

Samstag. Der große Tag. Um 6 klingelte schon der erste Wecker. Denn der Butscher wollte zum Einschulungsgottesdienst, der um 8:30 Uhr startete und vorher mussten noch die bestellten Kuchen beim Bäcker abgeholt werden. Wir hatten ja zwei große Tage geplant und mehr Leute.

Ich blieb mit der Nordbabydame zuhause. Wir machten uns fein und waren noch für den Hund zuständig. Das Einschulungsoutfit der kleinen Schwester:

Um 9:30 Uhr ging es dann herausgeputzt, mit Schulranzen und Schultüte (noch in elterlicher Verwaltung, die sollten die Kinder erst nach ihrer ersten Schulstunde bekommen) zu Fuß zur Schule.

Die Einschulung war toll gestaltet. Die Rektorin sagte ein paar Worte, erzählte eine kleine Geschichte und übergab dann an den Schulchor, der uns ein kleines Musical vorführte. Über Alec, den Außerirdischen der zu uns kam um auf der Erde „Menschlichkeit“ zu lernen. Denn das hatten sie auf ihrem Planeten verlernt. Sie hätten Technisch alles erreicht was möglich ist, aber die Menschlichkeit, die hatten sie leider verloren. Und darüber hinaus hat Alec auch gleich noch was anderes entdeckt, nämlich die Liebe!

Danach kamen die Lehrerinnen der beiden Klassen, die Kinder wurden namentlich aufgerufen und durften dann gemeinsam in ihre Klassen verschwinden. Während wir Eltern und alle Verwandten auf dem Gelände umherstromern und Kaffee und Kuchen genießen durften oder uns über den Förderverein informieren konnten. Nur eins war nicht erlaubt: Vor der Klasse spitzeln 😄

Ich musste derweil noch mal nach Hause laufen. In der Aufregung hatten wir den Schnuller vom Babymädchen vergessen. Die war müde und zum einschlafen braucht sie denn Schnuller, auch wenn sie ihn später wieder ausspuckt. Dadurch verging wenigstens die Wartezeit ziemlich schnell.

Und dann war der Butscher auch schon wieder da und meinte strahlend „Das war toll in der Klasse!“. Natürlich durfte er dann stolz seine Schultüte entgegen nehmen:

Danach war natürlich nichts mehr mit ihm anzufangen. Der wollte nur noch nach Hause. Ich dachte er zeigt seiner Patentante noch das Klassenzimmer. Aber Pustekuchen. Es zog ihn nach Hause. Schultüte auspacken. Der offizielle Teil war sowieso vorbei und daher verabschiedeten wir uns dann auch ziemlich schnell. Da waren wir auch nicht die einzigen.

Kaffee und Kuchen wartete ja zuhause. Näheres zur Schultüte und deren Inhalt verblogge ich dann noch mal separat diese Woche. Ich schreib das heute alles und hau das über die Woche raus. Sonst wird der Artikel ja noch länger 😉

Wir hatten auf jeden Fall einen tollen Tag. Es regnete zwar zwischendurch mal und wir mussten nach drinnen flüchten, aber Kaffeetisch und Grillabend blieben trocken. Und das war alles was ich mir wünschte.

Erster richtiger Schultag

Heute war dann der erste richtige Schultag.

Die erste Brotdose ist ziemlich voll und vor allem gefüllt mit dem was der Butscher am liebsten mag: Es muss reichen für zwei Pausen. Und da er heute morgen zu aufgeregt zum Frühstücken war, hatte er in der ersten Pause sicher einen Bärenhunger.

Eigentlich wollte ich noch Karotten dazu packen. Aber ich musste feststellen dass wir gar keine haben. Irgendwie hab ich letzte Woche vergessen dass ich ja nicht nur fürs Einschulungs-WE einkaufen muss, sondern auch für das normale Frühstück. Zum Glück ist morgen unser regulärer Einkaufstag.

Und um 7:30 Uhr ging es los zur Schule:

Beide Eltern waren mit dabei. Da der Klassenraum im ersten Stock ist und ich das Baby samt Kinderwagen schlecht mitnehmen kann, musste der Papa unten warten. Ich musste ja heute erst mal den ganzen Schulkram mitbringen und einsortieren. Zwei Stofftaschen voller Schulutensilien hatte ich dabei.

Und jetzt? Ist es ziemlich still hier. Die Nordbabydame schläft und sonst ist keiner mehr da. Alle weg. Und ich starre auf die Uhr und denke „Oh, jetzt hat der Butscher die zweite Stunde“, „Oh, jetzt hat der Butscher Pause!“ und so weiter 😄

Bis nächste Woche habe ich mich sicher dran gewöhnt.