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Babymonate

6 Monate Nordbabymädchen

6 Monate sind heute um. Das erste halbe Jahr.  Das ging schnell. Verdammt schnell! Das heißt auch in einem halben Jahr ist sie kein Baby mehr. Hallo? Das geht mir ZU schnell! 😱

Aber nichts desto trotz will ich auch wieder einmal zurück blicken und erzählen was sie so alles kann.

Die Dame übt inzwischen fleißig krabbeln. Leider klappt das noch nicht so wie sie es gerne möchte. Die Beine bekommt sie noch nicht unter den Poppes und so robbt sie nach hinten weg. Im Laufstall hängt sie dann irgendwann am Gitter bzw. an der Einlage und dann geht es (nach hinten) natürlich nicht mehr weiter. Was dann mit lautem Protestgeschrei kommentiert wird.

Allerdings geht es mit dem Oberkörper schon gut zur Seite und sie schafft es auf dem Boden schon locker von der Krabbeldecke runter. Was auch nicht immer zu ihrem Vorteil ist. Neulich hat sie sich dann auf den Rücken gedreht und auf die letzten Zentimeter fallen lassen. Mit einem lauten *klonk* schug ihr Köpfchen aufs Parkett und dann war natürlich erst mal Alarm angesagt. Und eine große Beule. Aber Mama tröstet und pustet alles weg 😘

Liegen im Kinderwagen findet sie auch nicht mehr so toll. Allerdings mache ich da keine Kompromisse. Wer nicht sitzen kann muss eben liegen. Sie in eine aufrechte oder auch nur halb aufrechte Position in den Sportsitz zu schnallen wäre gar nicht gut für ihren Rücken.

Zähne sind, trotz Zahnaua, noch keine in Sicht. Ich bin der Meinung ihr Bruder hatte mit 6 Monaten schon Zähne, ich muss unbedingt mal sein Zahnheftchen rauskramen. Das liegt in unserer großen Erinnerungskiste.

Mit dem Brei hat sie es momentan nicht so. Je nach Laune isst sie gut oder ganz schlecht. Und ganz schlecht heißt, sie findet es absolut großartig das Zeug mit Prusten auf uns beiden zu verteilen. Ich stelle das Füttern dann ziemlich schnell ein und dann kriegt sie eine Flasche. Ich will sie dann ja nicht noch ermutigen zu dem Quatsch.

Bei der Babykleidung sind wir aktuell bei 68, wobei wir auch tatsächlich noch Sachen in 56 haben die ihr passen und natürlich noch einiges in 62. Langsam wird es Zeit für den Herbst zu shoppen. Wobei ich das Gefühl habe, das Verlangen kommt auch nur weil das Wetter so schlecht ist.

Ich bin gespannt was das nächste halbe Jahr so bringt. Wie sie sich entwickelt. Sie ist jetzt schon definitiv total anders als ihr Bruder.

Allgemein

Unser Test mit dem Qeridoo Kidgoo 2

Enthält Affiliate-Links – Mit * gekennzeichnet

Über Twitter und Instagram konnte man es ja schon lesen: Wir haben bei MiBaby einen Kidgoo 2 für einen Produkttest gewonnen. Meinen Test bei MiBaby habe ich schon abgeschlossen, wenn das Testergebnis veröffentlicht wird, setze ich den Link auch als Update hier im Artikel 🙂

Aber ich möchte euch natürlich auch ausführlich hier im Blog über den Fahrradanhänger berichten.

Der Qeridoo Kidgoo 2 ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Fahrradanhänger für ein oder zwei Kinder. Er ist außerdem mit dem mitgelieferten kleinen Vorderrad als Buggy nutzbar und optional kann man auch ein großes Joggerrad dazu kaufen. Mit Adaptern oder einer Weber Babyschale ist er auch schon für die kleinsten nutzbar.

Ankunft und Zusammenbau

Der Anhänger wurde uns direkt vom Hersteller per UPS geliefert.

Der Aufbau war sehr einfach und dank der bebilderten Anleitung auch gut verständlich. Einzig das Aufklappen der Fahrerkabine bereitete mir etwas Schwierigkeiten. Ich bin halt ein Schwächling seit der Schwangerschaft! Das es so schwer ging, schiebe ich aber einfach mal darauf, dass der Kidgoo 2 noch nie aufgeklappt und der Stoff eben noch nicht gedehnt war.

Nachdem Federung, Räder, Griff und Bremse angebracht waren, musste ich dann noch den Sitz ausbauen. Da unsere Tochter ja erst 5 (fast 6) Monate alt ist, kann sie noch nicht ohne weiteres Zubehör im Qeridoo transportiert werden. Es muss eine Werber Babyschale* her oder, in unserem Falle, die Adapter für den MaxiCosi*. Dabei gilt es aber zu beachten dass im Falle der Adapter dann nur noch EIN Kind im Kidgoo 2 zu transportieren geht. Da ja der Sitzeinhang komplett ausgebaut wird.

Allerdings ist diese Transportmöglichkeit die sicherste die geht mit Fahrrad. Wo ist das Kind sicherer als dreifach befestigt in seinem Autositz? (Dreifach: 1. Festgeschnallt im Sitz, 2. Sitz befestigt auf Adapter verbunden mit dem Chassis und 3. die Babyschale wird zusätzlich noch einmal mit einem Gurt gesichert).

Der komplette Zusammenbau inklusive auspacken, inspizieren und Adapter anbringen dauerte ca. eine Stunde.

Alles was dann noch fehlt, ist die Kupplung am Fahrrad. Eine wird mitgeliefert. Jede weitere kann man direkt beim Hersteller oder diversen Onlineshops wie z.B. Amazon* für 14,90 EUR oder günstiger bestellen. Das anbringen am Fahrrad ist etwas fummelig. Denn die Kupplung muss waagerecht sein und beim zuschrauben dreht sie sich zum Schluss leider mit. Was mich einige Flüche gekostet hat. Aber wenn sie sitzt, dann sitzt sie. Macht man ja nur ein mal.

Unterwegs mit dem Fahrrad

Die Deichsel lässt sich sehr einfach am Fahrrad anbringen. Mit zwei Handgriffen ist sie befestigt und wirkt auch sehr sicher. Beim neuen Modell 2017 wurde die Deichsel geändert. Im Vergleich zum Vorgängermodell wirkt diese durch ihre Kanten robuster. Zudem wurde der vordere Teil, der mit dem Fahrrad verbunden wird, komplett verändert.

Auch das anbringen der Deichsel am Anhänger geht mit einem Klick.

Die einstellbare Blattfederung leistet richtig gute Dienste. Vor allem für ein Baby ist ein gefederter Anhänger wichtig und sinnvoll. Immerhin haben die kleinsten auch empfindliche Rücken. Und da können grobe Holperstrecken wie Feldwege oder Kopfsteinpflaster schon zur Gefahr werden. Aber durch die Blattfederung fährt das Kind sehr ruhig und wird nicht durchgeschüttelt. Ihr gefällt es unterwegs sogar sehr gut. Sie hat noch nicht ein einziges gemeckert im Gegensatz zum liegen im Kinderwagen.

Engere Kurven sind dank der Flexbar-Deichsel auch kein Problem. Der Qeridoo verhält sich vorbildlich. Das einzige was ich persönlich etwas irritierend finde, ist dass es manchmal quietscht. Das ist aber sicher dem Material geschuldet und nicht weiter schlimm.

Wenn nur ein Kind im Anhänger mit fährt, kann man die Gurte zum Anschnallen mittig platzieren, so dass auch mit nur einem Kind eine optimale Gewichtsverteilung gegeben ist. Und so hat das Kind natürlich mehr Platz 🙂

Insgesamt ist der Kidgoo 2 innen sehr komfortabel ausgestattet. Der verstellbare 5-Punkt-Gurt ist gut gepolstert. Dazu gibt es zwei verstellbare Kopfstützen und eine durchgängige Rückestütze, beides offenbar mit Memoryschaum. Auch der Fußraum ist geräumig. So sind die Kinder unterwegs bequem und sicher untergebracht.

Auch an die Sonne hat Qeridoo gedacht. Ein Sonnensegel ist integriert und kann durch die Klettseiten stufenlos variiert werden. So scheint dem Kind auch nie die Sonne ins Gesicht. Beim einem anderen bekannten Hersteller war (und ist bis heute) kein Sonnensegel dabei. Man muss sich dies separat kaufen oder eines selber nähen. Dabei denke ich dass dies ein wichtiges Accessoire ist. Immerhin können die Kinder festgeschnallt im Radanhänger der Sonne nicht ausweichen und man kann sich die Richtung in die man fährt ja nicht unbedingt aussuchen. Wie schnell erleiden Kinder einen Hitzeschlag wenn sie der Sonne ausgesetzt sind?

Ein drittel Sonnenverdeck. Das Sonnenverdeck kann bis zum Ende der breiten Klettstreifen reichen 🙂

Das integrierte Regenverdeck lässt sich bei schönem Wetter einfach aufwickeln (siehe Bild) und oben befestigen. Bei Regen ist es sehr schnell mit den beiden seitlichen Reißverschlüssen verschlossen und hält auch gut was aus. Es gibt noch ein zusätzliches Regenverdeck* von Qeridoo. Ich bezweifle aber dass man das benötigt!

Bei Regen müssen die Kinder übrigens auch nicht im stickigen Anhänger sitzen. Qeridoo hat sich ein zusätzliches Belüftungssystem ausgedacht:

Seitlich am linken Fenster und hinten über dem Gepäckfach befinden sich Lüftungsgitter die sich separat öffnen lassen. Sicher auch praktisch bei sehr warmen Temperaturen für zusätzlichen Durchzug 🙂

Als Buggy

Das Buggyrad wird einfach in die Halterung eingesteckt, macht *klick* und sitzt bombenfest. Die Frage „Wohin mit der Deichsel“ stellt sich auch nicht, diese kann man nämlich einfach unter dem Kidgoo 2 verstauen, in dem man sie nach hinten gerichtet in die Deichselhalterung klickt. So kann man also bequem das Buggyrad einpacken, mit dem Rad zu einem Event oder dem Spielplatz fahren und dann vor Ort den Anhänger als Buggy nutzen ohne das irgendwelche Teile im Weg sind.

Der Schiebegriff vom Kidgoo 2 lässt sich mehrfach in der Höhe verstellen, so dass sowohl große als auch kleine Personen bequem schieben können.

Am Schiebegriff befindet sich dann auch die Bremse des Kidgoo 2. Eine Stiftbremse die im Radkranz einhakt. Mit etwas Kraft muss man den Hebel runterdrücken und der Kidgoo steht bombenfest. Per seitlichem Knopfdruck lässt sich die Bremse lösen.

Als Buggy ist der Kidgoo 2 trotz seiner Größe erstaunlich wendig. Das Buggyrad lässt sich aber auch feststellen, falls nötig.

Sicherheit

Auch Sicherheit wird natürlich beim Kidgoo nicht vernachlässigt. Die erhältlichen Farben sind allesamt sehr auffällig und im Straßenverkehr gut sichtbar. Reflektoren gibt es vorne, hinten und seitlich an den großen Speichenrädern. Abends wird allerdings zusätzliches Licht benötigt. Ein entsprechendes Set ist beim Hersteller erhältlich. Aber natürlich hilft hier auch der örtliche Fahrradhändler weiter.

Zur Ausstattung gehört natürlich auch das obligatorische Fähnchen. Die Fahnenstange ist zweiteilig, so dass man den unteren Teil stecken lassen kann und nicht jedes Mal die ganze Stange raus- und wieder reinfummeln muss.

Leider vergessen viele Radfahrer das Fähnchen gerne. Ich sehe täglich viele Fahrradanhänger die ohne Fahne unterwegs sind. Dabei wird diese dringend benötigt für die Sichtbarkeit und ist gesetzlich vorgeschrieben!

Stauraum, jede Menge Stauraum!

Was mich wirklich absolut begeistert ist der Stauraum, den der Kidgoo 2 bietet. Angefangen im Fahrgastraum, wo jedes Kind seitlich eine Tasche für Getränke, Snacks oder das geliebte Schnuffeltuch hat, damit der Kram unterwegs nicht im Anhänger rumliegt.

Dazu einen riesigen Gepäckraum mit einer Extratasche für das Buggyrad und andere Kleinteile. Sowie zwei Aufsatztaschen hinten an der Klappe vom Gepäckfach.

Und wenn man den Kidgoo als Buggy schiebt, kann man sein Smartphone in der dafür vorgesehenen Tasche verstauen. Diese ist mit einer Touch-Folie ausgestattet, so dass man das Smartphone bequem durch die Folie bedienen kann.

Mein HTC 10* hat inkl. Bumper sehr gut rein gepasst und die Bedienung funktionierte perfekt. Bis auf den Fingerabdrucksensor natürlich. Das geht dann nicht.

Insgesamt bietet der Kidgoo 2 einen Stauraum von 82L, was schon sehr beachtlich ist.

Wie lange passen die Kinder rein?

Ohne Adapter oder Babyschale ist der Qeridoo Kidgoo 2 ab 12 Monaten nutzbar (Mit Adaptern natürlich schon früher) und dann bis 6 Jahre bzw. bis das Kind 117cm groß oder 22kg schwer ist. Der Butscher würde also sogar noch knapp reinpassen mit seinen 116cm. Aber da wir die Adapter nutzen, fährt nur die Nordbabydame damit.

Übrigens finde ich die Sitzposition im Anhänger sehr gut. Die Babyschale ist leicht nach hinten geneigt, so dass sie im Gegensatz zum Auto fast liegt. Im Auto ist die Schale definitiv mehr nach vorne geneigt (auch mit Isofix-Sation, da ist es nur nicht ganz so extrem wie ohne).

Fazit

Ich bin begeistert vom Qeridoo. Ich muss gestehen dass mir diese Marke vorher nicht bekannt war. Ich kannte nur die üblichen Verdächtigen, vor allem eben dadurch, dass wir früher einen für den Butscher hatten. Wir hatten schon überlegt wieder einen Anhänger anzuschaffen. Vor allem da ich keinen Führerschein habe, ist ein Anhänger für mich schon sehr praktisch um etwas Mobiler zu sein. Als ich dann aber die aktuellen Preise sah, war ich ehrlich gesagt etwas geschockt.

Der Qeridoo Kidgoo 2 kostet aktuell ca. 499 EUR. Dafür bekommt man einen großen Anhänger mit einer sehr guten, einstellbaren Federung, viel Stauraum und jeder Menge Extras. Vor allem aber bekommt man einen Anhänger, bei dem man das Gefühl hat dass sich da Menschen, die selber Kinder haben, Gedanken gemacht haben was nützlich sein könnte und was nicht. Der Qeridoo Kidgoo 2 wirkt insgesamt sehr durchdacht und macht vieles richtig.

Ich bin gerne mit dem Anhänger unterwegs und kann ihn wirklich empfehlen. Er hat die ganzen Wochen über alles mitgemacht, selbst Matschfahrten über Feld und Schotter und ich habe mich nie über ihn geärgert. Das einzige Manko: Er passt auch zusammen geklappt nicht in unseren Golf 7. Ist halt so. Ist ja auch nicht schlimm. Hätte ich den jetzt nicht gewonnen, sondern müsste ihn wieder abgeben, würden wir uns definitiv einen Qeridoo zulegen. Denn ich bin überzeugt, dass man da am meisten Leistung für sein Geld bekommt.

Und, Lust bekommen? Hier könnt den Qeridoo Kidgoo 2 kaufen*

Sicherheitsupdate! ACHTUNG:

Wer einen Qeridoo Kidgoo Modell 2017 hat, sollte sich dies hier genau durchlesen, überprüfen und gegebenfalls das kostenlose Sicherheitsupdate bestellen:

http://qeridoo.de/sicherheits-upgrade-kidgoo-2017-deichselhalterung

Update Modell 2018

Auf der Babywelt Messe durfte ich mir das neue Kidgoo Modell genau anschauen und mit jemandem von Qeridoo sprechen. Das hat mich sehr gefreut.

Die tollste Neuerung von Qeridoo beim Kidgoo Modell ist die Fußbremse. Es gibt also keine Handbremse mehr, sondern eine sehr leicht zu betätigende Fußbremse! Ich bin verliebt *__*

Die Reifen haben ein Profilupdate bekommen sowie reflektierende Streifen seitlich. Zudem wurde das Design leicht verändert, was jetzt sehr edel aussieht und es reflektiert jetzt auch der ganze Stoff des Kidgoo 2018. Auf den Fotos leuchtet er deshalb so schön.

Auf die Deichsel wurde leicht verändert. Beziehungsweise eigentlich nicht die Deichsel, sondern die Kupplung für das Fahrrad. Die war ja wirklich klobig und schwer. Die neue Version ist schwarz, um einiges leichter und nicht so klobig. Davon habe ich leider kein Foto gemacht. Tut mir Leid.

Die Gepäckklappe wurde ebenfalls verändert. Diese wird jetzt nicht mehr mit Clips geschlossen, sondern nur noch von Gewichten beschwert. Liegt also nur noch auf.

Der Kidgoo 2018 ist laut Qeridoo ab ca. April 2018 erhältlich. Ich werde bei Bedarf updaten!

Allgemein

Von wegen Durchschlafen

Es ist 23:55 Uhr und ich bin wach. Nicht etwa weil die Nordbabydame wach wäre. Nein, die schläft nach einer Flasche seit ca. 40 Minuten schon wieder tief und fest. 

Sondern weil der Butscher wach ist und im 5-Minuten-Takt nach mir ruft. Wobei 5 Minuten relativ großzügig bemessen sind. 

Neulich meinte jemand „Du hast es ja gut. Dein großer schläft wenigstens schon durch. Da kannst du mehr schlafen als eine Mutter mit zwei kleinen Kindern.“ 

Jetzt gerade im Moment kann ich darüber nur sarkastisch lachen! Ha ha ha. 

Das Durchschlafen vom Butscher ist auch gar kein Problem. Sondern dass er sich erst mal in den schlafenden Zustand begibt! 

Denn offenbar setzt ab 6 Jahren dass Gedankenkarussell ein. Und heute hat es besonders Fahrt aufgenommen. Der junge Herr hat Angst vor Einbrechern. 

Hatte er neulich schon mal. Alle Beteuerungen dass wir ja aufpassen, dass die Einbrecher nicht so dumm sind, in ein Haus einzubrechen wo Licht brennt und obendrein ein Hund wohnt, der den leisesten Maulwurfpups verbellt, halfen nichts. Letztes Mal nicht. Dieses Mal nicht. 

Die letzte Nacht endete um 4 Uhr auf dem Sofa, weil die Nordbabydame MagenDarm hat und ganz fieses Bauchweh hatte. 

Über Tag schlafen geht absolut nicht. Denn es ist immer irgendwas irgendwo. Ob dass ein Insasse dieser Irrenanst.. Äähhh dieses Familienhaushaltes ist, oder der Nachbar der den Rasen mit dem Benzinrasenmäher mäht, die Wand wegkloppt oder die örtliche Feuerwehr ausrückt. Irgendwas ist definitiv los ab genau dem Moment wo ich die Augen schließe. Spätestens. Murphys Gesetz! 

Ich bin mittlerweile seit 16 Stunden wach. Ich habe ganz schlimne Schulterschmerzen vom Baby rum tragen und Bäuchleinaua weg massieren/fliegen. Ich würde gerne schlafen. Aber ich kann noch nicht. Und wenn ich es endlich kann dann maximal zwei Stunden, denn dann kräht das Baby schon nach der nächsten Flasche 😩

Ach ja nicht dass das noch falsch verstanden wird: Ich will mich absolut nicht beschweren. Es ist okay so 😉 Aber ich will mal zeigen, dass es so Pauschal wie manche denken gar nicht ist! 

Auch ältere Kinder können einem den Schlaf rauben. Und dass sogar mit komplexeren Themen als die Babys! Damit es ja nicht langweilig wird. 😉

Und während ich dass hier abschicken will, bellt der Hund. Irgendwas ist immer. Sag ich ja 😄

Allgemein

Ganz schlimme Stilldemenz

Dass es hier im Moment so ruhig ist, liegt nicht dran dass ich nichts zum verbloggen habe. Im Gegenteil. Da gibt es eine Menge.

Es liegt eher daran, dass ich es nicht mehr weiß. Gestern hatte ich einen halben Blogartikel gedanklich vorformuliert, dachte „oh ja, super, genau so! Muss ich nachher unbedingt tippen“  – kam dann natürlich nicht dazu Und heute ist alles weg. Ich weiß noch nicht mal genau um was es eigentlich ging.

Die Stilldemenz hat mich voll im Griff. Dabei stille ich nicht mal mehr. Irgendwie scheint es da um den 5.-6. Monat einen hormonellen(?) Höhepunkt zu geben. Ich hoffe jedenfalls dass der Höhepunkt jetzt erreicht ist. Noch schlimmer kann es ja eigentlich nicht mehr werden.

Seit Wochen nehme ich mir vor hier und da anzurufen. Termine umzulegen, hier wie vereinbart Bescheid zu geben, dort etwas zu erfragen.. und vergesse es wieder bevor ich den Anruf tätigen konnte.

Oder neulich stand ich in der Küche vor dem offenen Kühlschrank und überlegte krampfhaft was ich eigentlich dort wollte. Und dann fiel mir ein dass ich meinem Sohn eigentlich seinen Schlafanzug holen wollte. Der natürlich nicht im Kühlschrank lag. Ich war da vollkommen falsch

So weit ist es mittlerweile also schon. Kann ja nicht mehr lange dauern bis ich mal mein Kind irgendwo vergesse

Babymonate

5 Monate Nord(herz)baby

Es ist unfassbar wie schnell die Zeit rennt. Ich habe wirklich das Gefühl das wird mit jedem Kind schneller.

Heute ist mein Mädchen schon 5 Monate auf der Welt und bereichert unser Leben, macht uns komplett. Das heißt auch nächsten Monat schon ein halbes Jahr 😱

Kaum zu glauben dass sie schon so lange da ist. Hielt ich sie nicht letzte Woche erst zum ersten Mal im Arm? Aber nein. Draußen ist es inzwischen warm. Der Sommer steht vor der Tür. Es ist definitiv nicht mehr Winter.

Gewachsen ist sie auch. Letzte Woche habe ich mal gemessen und maß 64cm, wenn ich mich nicht vermessen habe, aber das dürfte hinkommen. Das sind gut 15cm mehr als bei ihrer Geburt. Die meisten 56er Sachen haben wir schon aussortiert, manches passt aber noch. Je nachdem wie die Sachen ausfallen.

Nachts schläft sie echt gut. Spätestens gegen 22 Uhr schließt sie ihre Äuglein, wird dann gegen 4 Uhr wach für ihre Flasche und schläft dann weiter bis ich sie wecken muss weil wir zum Kindergarten müssen. Wenn man sie schlafen lässt, schläft sie teilweise bis 9 Uhr. Ansonsten macht sie nach dem Kindergarten- und Gassigang noch mal ein Nickerchen.

Was sie vor allem für sich entdeckt hat sind Pupsgeräusche mit der Zunge und den Lippen. Die macht sie gerne und oft. Egal wo. Das hat der Butscher nicht gemacht. Manchmal muss ich sie umziehen weill sie sich dadurch total nass gesabbert hat. Sind nämlich ziemlich feuchte Pupse 😂

Wir haben vor kurzem mit der Beikost angefangen. Ja, ich weiß, heikles Thema 🙄 Liebe Leser, ich verfechte den Ansatz Leben und Leben lassen. Es gibt wenige NoGos, Kinder schlagen oder ohne Autositz fahren lassen, wo ich mich wirklich aufregen würde oder meine etwas sagen zu müssen. Ich weiß absolut nicht wieso teilweise so viel Aufhebens darum gemacht wird, WANN mit Beikost angefangen wird und wann nicht. So lange sich das ganze im Rahmen der Empfehlungen bewegt und niemand das Kind zwingt,  ist doch alles okay!

Ich habe das sowohl beim Butscher als auch beim Mädchen nach Gefühl und Intuition gemacht. Habe auf Anzeichen geachtet… Und ich denke das ist alles schon ganz richtig so 😉
Pastinake mag sie absolut nicht. Das spuckt sie wieder aus. Kürbis ist der große Renner bei ihr. Da hat sie mir sogar den Löffel aus der Hand genommen weil es nicht schnell genug ging 😂

Ansonsten macht die Nordbabydame manchmal über Nacht riesige Fortschritte. Bis letzte Woche dachte ich noch, dass mit dem Krabbeln dauert sicher länger als beim Sohn. Aber jetzt plötzlich robbt sie durch das Laufgitter (meist rückwärts) und versucht die Beine unter den Körper zu bekommen. Das klappt natürlich noch nicht wirklich. Deshalb wird dann gemeckert und geweint.

Seit zwei Tagen wird aber sowieso generell sehr viel geweint. Sie ist unausstehlich, fängt aus dem nichts heraus an zu weinen, sabbert viel, kaut auf allem rum und hat rote Bäckchen – kurz: Sie zahnt! Und da kann man ja bekanntlich nicht wirklich viel machen. Beißring ins Kühlfach legen, Zahnfleisch massieren, Mammut Zahni-Gel oder Osanit-Kügelchen geben. Beides hab ich (noch) gar nicht da – ja ich weiß, für einen alten Hasen bin ich schlecht vorbereitet! Ich bin echt mal gespannt wann der erste Zahn raus schaut.

Babymonate

Armes, krankes Baby

Dass wir krank sind habe ich ja schon erzählt. Bei mir ist es mittlerweile fast vorbei und auch die Stimme lässt sich langsam wieder blicken. Was mich ehrlich freut. Denn nach über 6 Tagen ohne richtige Stimme macht man sich langsam Sorgen dass es dauerhaft so bleiben könnte! 😬

Leider geht es der Nordbabydame nicht ganz so gut. Ja, beim zweiten Kind wird man gelassener was Krankheiten angeht. Aber man kennt noch nicht alles. Es kommen neue Situationen, neue Krankheiten, andere Verläufe. Der Butscher war als Baby nie SO krank wie das Babymädchen jetzt.

Die Anweisungen des Arztes lauteten am Freitag von anderthalb Wochen noch Nase spülen und mit Salzwasser inhalieren. Aber Besserung brachte das eigentlich keine, außer dass sie besser durch die Nase atmen konnte. Der Husten wurde nur schlimmer. Am letzten Freitag hätten wir dann eigentlich den letzten Impftermin für die Rotaviren gehabt. Aber da sie so krank war, habe ich das nicht machen lassen. Ich bin trotzdem mit ihr zu dem Termin gegangen. Damit der Arzt sie noch mal untersuchen kann.

Ich dachte eigentlich er verschreibt uns irgendwelche Hustentropfen, Saft oder was man sonst Babys so verschreibt bei Husten. Da der Butscher das im Babyalter nur einmal leicht hatte und wir da Prospan-Zäpfchen bekamen (die es leider nicht mehr gibt) kenne ich mich da absolut nicht aus. Aber ich hatte definitiv nicht mit dem gerechnet was dann kam. Nämlich eine Verordnung für ein richtiges Inhalationsgerät.

Diagnose: Bronchitis. Sie hat richtig viel Schleim und kann es kaum abhusten. Ich solle gleich das Inhalationsgerät besorgen und mit ihr dann morgens, mittags und abends mit 2-3ml Kochsalzlösung und 2 Tropfen Salbutamol inhalieren.  Sollte es nicht besser werden müssten wir wieder kommen. Dann verabschiedete er sich mit dem Hinweis dass mir die Arzthelferin das Inhalationsgerät erklären würde.

Von der bekam ich dann auch direkt zwei Rezepte und eine Einwegspritze zum abmessen der Kochsalzlösung in die Hand gedrückt. Ich weiß nicht wie oft man mir danach innerhalb einer Stunde gesagt hat „Es ist egal wie viel Kochsalz, ob 2 oder 3  ml, ist nur der Träger fürs Salbutamol!“ 😂 Aber als der Apotheker es noch mal sagte war ich schon tierisch genervt und meinte nur ich „Ja ich weiß!“

Nach Hause kamen wir dann mit einer großen Tüte:

Seit Freitag ist hier nun jeden Morgen, Mittag und Abend inhalieren angesagt. Und das ist wirklich gar nicht so einfach. Denn einem Baby kann man nicht erklären dass es das braucht, dass das gut und bitter notwendig ist um wieder gesund zu werden. Ein Baby hört nur dass es brummt, sieht die Atemmaske die ihr ins Gesicht gehalten wird und will dass das weg geht.

Am Anfang hab ich den Fernseher angemacht (ja ja, ich weiß dass sie noch ein Baby ist! Rabenmutter des Jahres Award!) was auch wirklich gut geholfen hat, da war sie abgelenkt. So viele bunte Farben und das bewegt sich auch noch! Faszinierend. Aber mittlerweile kann man sie damit auch nicht mehr locken. Sie zappelt, sie schreit, sie drückt die Maske weg. Und dabei muss ich noch versuchen die Maske irgendwie waagerecht zu halten damit die Flüssigkeit richtig verdampft und nicht ausläuft.

Und sie lässt sich wirklich durch nichts vom Protest abbringen. Egal ob man mit ihr redet, singt oder jemand anders vor ihr rumhampelt. Sie hat halt den Dickkopf ihrer Eltern. Da heißt es für uns beide einfach: Durchhalten! Ich hab schon die Menge der Kochsalzlösung auf das Minimum von 2 ml reduziert damit sie wirklich nicht länger als nötig mit dem Ding in Kontakt kommt. Aber das ist ihr natürlich egal. Ich mach mir drei Kreuze wenn das mit dem inhalieren vorbei ist! Auch weil ich zudem dreimal am Tag das Zeug reinigen muss, zusätzlich zum Flaschen spülen. Meine Hände sind trotz cremen sehr trocken 😩

Aber das ist alles vernachlässigbar. Denn es zählt nur dass es meinem Puffelchen bald wieder besser geht und sie gesund wird. Das inhalieren zeigt auf jeden Fall schon Wirkung. Sie hat zwar Nachts noch Hustenanfälle, aber bei weitem nicht mehr so schlimm dass ich Nachts mit ihr raus vor die Tür muss. Auch über Tag hustet sie schon weniger. Und insgesamt klingt der Husten schon deutlich besser. Ich bin also zuversichtlich dass wir den Arzt erst zum Impfen wieder sehen.

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