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Ein Kindergartenjahr und ein Elternsprecherjahr endet

Im Moment ist es still hier. Obwohl ich richtig Bock zum bloggen habe. Aber aktuell passiert hier nicht sooo viel.

Heute ist der letzte Kindergartentag. Die Ferien haben schon vor zwei Wochen angefangen und bis heute gab es Bedarfsdienst. Nun ist die KiTa ab Montag dreieinhalb Wochen geschlossen. Für mich ist somit auch der letzte Tag als Elternsprecherin angebrochen. Im nächsten Jahr werde ich das nicht mehr machen. Ich hätte es in Erwägung gezogen, wäre ich nicht schwanger. Aber so werde ich mich dazu definitiv nicht überreden lassen. Es ist mir mit Baby einfach zu viel und es ist leider auch ein sehr undankbarer Job.

Ich kann jedem Elternteil trotzdem nur empfehlen mal Elternsprecher zu werden. Man bekommt da einen ganz anderen Blick auf die Dinge die so im Kindergarten laufen. Oft will keiner freiwillig dieses Amt machen, bei den Wahlen schauen alle betreten zu Boden. Bei uns war es im letzten Jahr noch schlimmer da es im Jahr davor ein großes Theater  gab und so natürlich wirklich niemand mehr freiwillig wollte.

Da ich mich bei den Streiks sehr engagiert habe, wurde ich quasi in das Amt gedrängt und mit der Hinsicht dass wir sonst Nachmittags im Kindergarten zwangsweise wählen müssten, wo die meisten doch was besseres zu tun haben.. hab ich mich eben geopfert. Mir wurde viel Unterstützung zugesprochen. Davon habe ich dann im restlichen Jahr aber nicht wirklich viel gemerkt. Vor allem bei unserem jährlichen Frühlingsbasar nicht. Den musste ich dann wegen mangelnder Teilnehmer und Helfer absagen. Vor allem Helfer fehlten und das hat mich sehr enttäuscht. Das war nicht einmal eine Hand voll die sich bis zur Absage eingetragen hatten. Keiner wollte beim Aufbau helfen oder einen Kuchen backen. Ich hörte ganz oft “Ich habe Samstag was besseres zu tun als da zwei Stunden in der Halle zu stehen” – Dass ich als Organisatorin da den ganzen Samstag opfere (von 8-16 Uhr mindestens) und mir auch was besseres vorstellen kann, daran hat natürlich keiner gedacht. Man macht das ja für den Kindergarten in den das eigene Kind geht. Hallo? Sind da zwei Stunden oder ein Kuchen echt zu viel verlangt?

Aber ich muss auch ehrlich sein und darf mich da nicht ausschließen. Denn ich habe auch dazu gehört. Also zu den Leuten die mich in meinem Jahr als Elternsprecherin doch traurig gestimmt haben :-/ Das Jahr als Elternsprecherin hat mir eben auch persönlich die Augen geöffnet und ich habe schon ein schlechtes Gewissen gehabt. Denn ich habe auch nicht geholfen im vorherigen Jahr. Weder beim Flohmarkt noch beim Adventsbasteln oder was sonst so anstand. Okay, ich war komplett neu im Kindergarten, das hat da zum Teil mit reingespielt. Viele der Eltern kennen sich schon seit der Krippe, die sind schon angekommen und kennen alles, vor allem kennen die sich auch untereinander und ich bin ja nicht nur im Kindergarten neu sondern auch allgemein hier im Ort neu gewesen. Als Neuling ist das alles sehr.. äääh.. viel und man hat da noch so gewisse Berührungsängste. Aber zum Teil war es auch der Gedanke “Machen ja die anderen” und das ist eigentlich scheiße, denn wenn das jeder denkt macht es eben keiner.

Für mich war daher der Erzieherstreik im Frühjahr 2015 die Möglichkeit doch etwas zu tun und zu unterstützen. Und so war ich dann quasi die Deligierte  unseres Kindergartens, die mit anderen Eltern aus der Gemeinde vor dem Rathaus streikte und einen ganzen Stapel Briefe mit Rückforderungen der KiTa-Beiträge dem Bürgermeister persönlich übergab. Und es hat ja auch etwas gebracht.

Für das nächste Jahr werde ich zwar keine Elternsprecherin, aber ich habe mir vorgenommen zu unterstützen wo ich kann.

Allgemein

Rotzekrank

Am Sonntag bin ich mit Halsschmerzen aufgewacht. Leider blieb es nicht dabei. Abends war mir so elend dass das Essen auswärts in der Gaststätte für mich pure Quälerei war.

Ich war am Montag direkt beim Arzt und fühl mich einfach nur hundselend und rotzekrank. Und kann nix anständiges nehmen, weil Schwanger. Und natürlich passt man in den ersten 12 Wochen noch mal besonders auf mit Medikamenten!

Mein Doc hat mir Hepar Sulfuris D10 verordnet. Zudem viel schlafen, viel Trinken, inhalieren…

Meine Nebenhöhlen sind dicht, ich habe Fieber, Husten natürlich auch (ich hasse Husten!) und ich mag absolut nicht krank sein. Lang ging es mir nicht so elend wie im Moment.

Zudem bin ich eigentlich als Betreuungsperson für zwei der drei Ausflugstage des Kindergartens eingetragen. Aber das geht absolut nicht. Ich kann mich ja nicht mal richtig um mich selbst kümmern, wie soll ich das denn dann mit Kindern machen?! Und das auch noch mehrere Stunden im Freien. Da sterbe ich! *schnief*

Auch wenns mir echt gegen den Strich geht den Kindergarten so hängen zu lassen. Aber zum Glück hat die Erzieherin viel Verständnis für mich gezeigt, die wissen ja auch schon von der Schwangerschaft.

Ich liege seit Tagen fast nur noch im Bett. Der Haushalt sieht aus wie reingekotzt. Sorry für die Beschreibung, es ist halt wirklich so. Aber ich hab auch weder Kraft noch Motivation iiirgendwas zu tun. Zum Glück hilft das Hepar Sulfuris sehr gut. Sonst quäle ich mich immer mindestens eine Woche mit dem Husten bis sich da mal was löst. Aber jetzt kann ich direkt Schleim abhusten und habe auch nicht das Gefühl dass ich “unnötig” Husten muss, sondern wirklich nur wenn mein Körper sich befreien will von was.

Hoffentlich hat sich diese blöde Erkältung bald vom Acker gemacht. Ich hasse Krank sein! Vor allem in der Schwangerschaft!

Kinderchaos

Neulich beim vorlesen

Vor ein paar Tagen stand ich beim Butscher am Bett (sitzen geht nicht weil wegen Hochbett) und las ihm ein Buch vor.

Er hatte sich das Buch “Das bin Ich & Das bist Du” aus der Wieso Weshalb Warum-Reihe ausgesucht. In dem Buch geht es um den Körper, um die Sinne und was kleine Menschen schon so alles können, mögen usw.

Irgendwann war ich bei Gefühlen angekommen und im Buch stand die Frage “Was passiert wenn Du weinst?”
Und die Frage gab ich an ihn weiter.

Ich fragte “Was passiert denn, wenn du weinst?”
Ich rechnete mit Antworten wie “Dann bin ich traurig” oder “Dann fallen die Tränen raus” – und was sagt das Kind?

“Dann kommt die Mama”

Kinderchaos

Banane mit Salami?

Nein, ich bin (leider noch) nicht schwanger und hier geht es nicht um komische Essensgelüste. Sondern um gerade erlebtes mit dem Butscher.

Der junge Mann verlangte vorhin eine Banane. In Scheiben geschnitten auf dem Teller.

Ich frage aus der Küche “Mit Gabi*?” (*Gabi= Gabel. Das hat er früher so putzig gesagt dass wir das übernommen haben und das manchmal noch so nennen. Ja, ja ich weiß! Empörte DasmussmanbeimrichtigenNamennennen-Eltern können ihre Kritik bitte behalten.)

Er ruft entsetzt zurück: “Ohne Salami!!” – Lachflash meinerseits.

Während ich noch vor mich hinkichernd die Banane auf einen Teller schneide ruft er, offensichtlich durch eine Eingebung getrieben: “Und eine Gabel”