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Alltag

Allgemein Babymonate

Wie geht es uns so? 

Bis auf den Versatile-Artikel hab ich ja seit dem Geburtsbericht nichts geschrieben.

Das liegt daran dass einfach noch kein wirklicher Rythmus eingekehrt ist. Es ist absolut nicht absehbar wann die Nordbabydame Hunger hat, wie sie schläft oder ob sie Koliken hat. Und ich kann sowieso davon ausgehen dass sie schreit, wenn ich gerade eine Minute am Computer sitze 😉

Aber uns geht es gut! Die kleine Dame hat etwas Schnupfen, aber das haben wir im Griff. Ist ja in dieser Zeit auch nicht unüblich. Ich bin froh wenn es dabei bleibt. Denn beim Butscher im Kindergarten ging diese Woche gar nichts mehr. Kindergarten fiel komplett aus weil die meisten Erzieher mit einem grippalen Infekt krank zuhause lagen.

Da wir ja nun endlich wissen was ich da geschlechtlich ausgebrütet habe, konnten wir endlich ausgiebig dem Shoppingfieber frönen und die Nordbabydame entsprechend austatten. Hier mal ein kleiner Teil der neuen Gaderobe – meine Babywalz-Sale-Schnäppchen!

Bis 62/68 ist die junge Dame nun glaube ich sehr gut augestattet. Denn zu dem Babywalz-Einkauf kamen noch zwei Shoppingtouren zu BabyOne und eine Bestellung bei Lidl. Ich bin ganz froh dass letztere einen Onlineshop haben! Wenn es da Babyklamöttchen gibt, will ich mich nämlich nicht unbedingt mit der Meute im Laden um die Sachen zanken, da lasse ich es dann lieber gnaz bleiben und verzichte dankend. Die meisten Mütter wissen was da abgeht wenn Kindersachen im Angebot sind 🙈

Der Butscher hat sich mittlerweile auch schon an sein Geschwisterchen gewöhnt. Als er sie zum ersten Mal im Krankenhaus sah, meinte er “Du darfst nach Hause kommen, aber das Ding bleibt da!” – für einen 5-jährigen ist so ein kleines Baby auch sehr befremdlich und im ersten Moment halt alles andere als toll. Mittlerweile sieht er das anders. Abends, wenn ich ihm ein Hörspiel anmache, liegt sie mit ihm in seinem Bett, die beiden schauen sich an und er freut sich.

Und wie man sieht, hat er sich auch schon getraut den Wagen zu schieben 😊

In der kommenden Woche steht auch so einiges an. Meine Abschlussuntersuchung – kaum zu glauben dass die Geburt schon wieder so lange her ist 😱 – die U3 Untersuchung und die erste Impfung sowie ein Elternabend zur Einschulung des Butschers. Im Moment kommt so einiges zusammen.

Ich habe auch so vieles zu verbloggen, ich hoffe ich komme bald dazu. Ich bin auch ein bisschen traurig das ich nicht dazu kam über meinen Krankenhausaufenthalt vor der Geburt zu schreiben. Aber vielleicht hole ich das auch noch nach. Freut euch auf einige kommende Updates 🙂 Unter anderem auch zum Thema Stillen!

Allgemein Schwangerschaft

Wochenwechsel, ganz viel Regen und Strohwitwenzeit

Heute: SSW22 / 21+0

Heute ist Wochenwechsel. Schon wieder. Mir kommt es so vor, als ob wir vor kurzem erst den Schwangerschaftstest gemacht hätten.
Ja die zweite Schwangerschaft geht echt schnell vorbei. Schneller als die erste. Das liegt sich an mehreren Faktoren. Man kann sich beim zweiten Mal nicht so extrem auf die Schwangerschaft konzentrieren wie beim ersten. Es ist ja schon ein Kind da, dass auch Aufmerksamkeit braucht und auch einfordert. Man macht sich in der zweiten Schwangerschaft auch einfach mehr Gedanken: Werden sich die Geschwister verstehen? Werde ich beiden Kindern gerecht? Und so weiter…

Die junge Dame turnt derweil munter im Bauch herum. Die letzten beiden Nächte habe ich kaum geschlafen, weil sie vor allem Nachts ganz schön munter ist. Aber es war auch einfach zu warm. Wir hatten bestimmt so 28 Grad im Schlafzimmer. Und das ist mir viel zu viel. Selbst mit Fenster auf (was wir eigentlich ständig auf haben) wurde das nicht besser.

Massenweise Regen

Und dabei hat es gestern so toll abgekühlt. Naja.. ich glaube wir hätten aber auch alle auf die Abkühlung verzichtet wenn uns der Rest erspart geblieben wäre. Ich hatte gestern Kaffeebesuch. Noch nachträglich zum Geburtstag. Das letzte Wochenende war ja nicht so toll zum draußen sitzen, so das ich dass dann auf dieses Wochenende verschob. Wir saßen Nachmittags gemütlich auf der Terrasse im Schatten unseres Sonnenschirms, da kamen dann gegen 16 Uhr die ersten Tröpfchen. Wir räumten den Tisch, blieben aber – jeder mit einem Glas Wasser – unter dem Schirm sitzen. So dass wir im Fall der Fälle nur noch uns selber und die Gläser reinbringen müssten. Es hörte schnell wieder auf und ich war ein bisschen traurig. Etwas mehr Regen hätte ich mir schon gewünscht. Alleine schon für den Garten. Hätte ich da gewusst was noch kommt…

Keine halbe Stunde später, wir hatten uns in der Zwischenzeit reingesetzt, weil es begann zu donnern, hagelte es plötzlich. Und keine kleinen Körner! Einige davon hatten schon Golfballgröße. Es knallte ganz schön gegen die Fenster, auf die Terrassensteine und den Tisch draußen und ich beeilte mich die Rolläden runter zu lassen. Denn: Lieber einen kaputten Rolladen als kaputtes Glas! Noch währen ich die Rolläden runter lies, gesellte sich zum Hagel ein heftiger Regen. So etwas habe ich noch nie erlebt. Wir hatten schon schlimme Regenfälle. Aber das gestern hat alles übertroffen. Es regnete so heftig dass sogar die Regenrinne es nicht mehr schaffte und das Regenwasser Wasserfallartig aus der Regenrinne fiel. Der Ablauf im Hinterhrof sprudelte Zentimeterhoch das Wasser wieder raus. Unser Hof schwamm und mein Mann schrie “Das läuft in den Keller!”

Oh neiiiin! Das hatte ich fast vergessen. Wir haben zwei Lüftungsschächte für die Kellerräume, das sind nach außen so geschlitzte Steine. Die Schlitze sind so hoch dass dort kein Wasser reinlaufen kann. Aber der Stein, der zum Innenhof geht, ist offenbar an der Unterseite undicht. Der müsste neu verspachtelt werden oder sonst was. Ich bin da kein Experte. Aber auf jeden Fall kommt dort das Wasser rein. Wenn im Hof das Wasser steht, läuft es von dort in den Keller. Als ich unten an kam fing es gerade an zu laufen. In Bächen rann das Wasser die Wand herunter. Wir stopften Handtücher, die vor der Waschmaschine auf ihre 60°C-Runde warteten in den Schacht und legten weitere Handtücher vor die Wand. In der Hoffnung dass das erst mal reicht. Aber es mussten noch andere Maßnahmen her!

Ich warf mir kurzerhand die Jacke über, ging barfuß durch zentimeterhohes Wasser zum Gartenhaus und schnappte mir den nächsten Besen um das Wasser aus dem Hof Richtung Einfahrt und Straße zu “kehren”. Mein Mann versuchte es zwischenzeitlich ziemlich niedlich mit dem Kehrblech vom Handfeger 😀 Als er das mit dem Besen sah, meinte er gleich “Gibt mir auch einen!” und ich wurde von meiner Schwiegermutter abgelöst. Mit vereinter Kraft war der Hof dann schnell leer, so dass kein Wasser mehr vor der Treppe und dem Luftschacht stand.

Die Handtücher im Keller waren nass. Aber mehr auch nicht. Die drehen inzwischen ihre wohlverdiente 60°C-Runde. Die Nachbarn hat es schlimmer erwischt. Die haben eine Kellergarage, also eine tiefer gelegte. Das heißt das Haus selbst ist ebenerdig und die Einfahrt sehr steil nach unten. Das ganze Wasser lief natürlich die Einfahrt runter, in die Garage und den restlichen Keller. Wir hatten uns gerade von dem Schreck und dem Wasser kehren erholt, da fuhr die Feuerwehr in die Straße um den Keller der Nachbarn auszupumpen. Ist natürlich richtiger Bockmist für die Nachbarn 🙁

Vielleicht habe ich auch unruhig geschlafen weil ich Angst hatte dass es Nachts auch noch mal so heftig regnet und uns dann, ohne die Kehrmaßnahmen, der Keller doch noch richtig voll läuft.

Strohwitwe voraus!

Nächste Woche werde ich sicher auch unruhig schlafen. Denn von Montag bis Freitag bin ich Strohwitwe. Herr Nord fährt, wie alle zwei Jahre zur Branchenmesse und wird auch dort übernachten. Denn er ist an allen Tagen Vollzeit auf der Messe und wird Abends noch zusätzliche Kundentermine haben.

Strohwitwenzeit ist mich mich immer eine bittersüße Zeit. Ich vermisse Herr Nord natürlich immer sehr. Jetzt gerade wo ich Schwanger bin natürlich noch mal eine ganze Ecke extremer als sonst. Vor allem Abends im Bett, wenn nichts mehr zu tun ist am allermeisten. Es fehlt der andere Mensch im Bett, das vertraute gleichmäßige Atmen, die albernen Worte die wir manchmal noch wechseln, das Kuscheln, die Nähe, die Sicherheit dass jemand da ist.

Aber es gibt mir auch Zeit für mich. Wenn Herr Nord abwesend ist, plane ich für diese Tage immer Gerichte die ich gerne esse, er aber absolut nicht mag. Dinge mit Käse (“iiih, Käse! Geh mir weg damit!”), Bolognese (“Das sieht aus wie schon mal gegessen!”) oder Kürbiscremesuppe (“Ich will was zum kauen haben, wenn ich esse! Püriertes krieg ich noch früh genug im Altersheim!”)

Allgemein

Ein Kindergartenjahr und ein Elternsprecherjahr endet

Im Moment ist es still hier. Obwohl ich richtig Bock zum bloggen habe. Aber aktuell passiert hier nicht sooo viel.

Heute ist der letzte Kindergartentag. Die Ferien haben schon vor zwei Wochen angefangen und bis heute gab es Bedarfsdienst. Nun ist die KiTa ab Montag dreieinhalb Wochen geschlossen. Für mich ist somit auch der letzte Tag als Elternsprecherin angebrochen. Im nächsten Jahr werde ich das nicht mehr machen. Ich hätte es in Erwägung gezogen, wäre ich nicht schwanger. Aber so werde ich mich dazu definitiv nicht überreden lassen. Es ist mir mit Baby einfach zu viel und es ist leider auch ein sehr undankbarer Job.

Ich kann jedem Elternteil trotzdem nur empfehlen mal Elternsprecher zu werden. Man bekommt da einen ganz anderen Blick auf die Dinge die so im Kindergarten laufen. Oft will keiner freiwillig dieses Amt machen, bei den Wahlen schauen alle betreten zu Boden. Bei uns war es im letzten Jahr noch schlimmer da es im Jahr davor ein großes Theater  gab und so natürlich wirklich niemand mehr freiwillig wollte.

Da ich mich bei den Streiks sehr engagiert habe, wurde ich quasi in das Amt gedrängt und mit der Hinsicht dass wir sonst Nachmittags im Kindergarten zwangsweise wählen müssten, wo die meisten doch was besseres zu tun haben.. hab ich mich eben geopfert. Mir wurde viel Unterstützung zugesprochen. Davon habe ich dann im restlichen Jahr aber nicht wirklich viel gemerkt. Vor allem bei unserem jährlichen Frühlingsbasar nicht. Den musste ich dann wegen mangelnder Teilnehmer und Helfer absagen. Vor allem Helfer fehlten und das hat mich sehr enttäuscht. Das war nicht einmal eine Hand voll die sich bis zur Absage eingetragen hatten. Keiner wollte beim Aufbau helfen oder einen Kuchen backen. Ich hörte ganz oft “Ich habe Samstag was besseres zu tun als da zwei Stunden in der Halle zu stehen” – Dass ich als Organisatorin da den ganzen Samstag opfere (von 8-16 Uhr mindestens) und mir auch was besseres vorstellen kann, daran hat natürlich keiner gedacht. Man macht das ja für den Kindergarten in den das eigene Kind geht. Hallo? Sind da zwei Stunden oder ein Kuchen echt zu viel verlangt?

Aber ich muss auch ehrlich sein und darf mich da nicht ausschließen. Denn ich habe auch dazu gehört. Also zu den Leuten die mich in meinem Jahr als Elternsprecherin doch traurig gestimmt haben :-/ Das Jahr als Elternsprecherin hat mir eben auch persönlich die Augen geöffnet und ich habe schon ein schlechtes Gewissen gehabt. Denn ich habe auch nicht geholfen im vorherigen Jahr. Weder beim Flohmarkt noch beim Adventsbasteln oder was sonst so anstand. Okay, ich war komplett neu im Kindergarten, das hat da zum Teil mit reingespielt. Viele der Eltern kennen sich schon seit der Krippe, die sind schon angekommen und kennen alles, vor allem kennen die sich auch untereinander und ich bin ja nicht nur im Kindergarten neu sondern auch allgemein hier im Ort neu gewesen. Als Neuling ist das alles sehr.. äääh.. viel und man hat da noch so gewisse Berührungsängste. Aber zum Teil war es auch der Gedanke “Machen ja die anderen” und das ist eigentlich scheiße, denn wenn das jeder denkt macht es eben keiner.

Für mich war daher der Erzieherstreik im Frühjahr 2015 die Möglichkeit doch etwas zu tun und zu unterstützen. Und so war ich dann quasi die Deligierte  unseres Kindergartens, die mit anderen Eltern aus der Gemeinde vor dem Rathaus streikte und einen ganzen Stapel Briefe mit Rückforderungen der KiTa-Beiträge dem Bürgermeister persönlich übergab. Und es hat ja auch etwas gebracht.

Für das nächste Jahr werde ich zwar keine Elternsprecherin, aber ich habe mir vorgenommen zu unterstützen wo ich kann.

Allgemein

Rotzekrank

Am Sonntag bin ich mit Halsschmerzen aufgewacht. Leider blieb es nicht dabei. Abends war mir so elend dass das Essen auswärts in der Gaststätte für mich pure Quälerei war.

Ich war am Montag direkt beim Arzt und fühl mich einfach nur hundselend und rotzekrank. Und kann nix anständiges nehmen, weil Schwanger. Und natürlich passt man in den ersten 12 Wochen noch mal besonders auf mit Medikamenten!

Mein Doc hat mir Hepar Sulfuris D10 verordnet. Zudem viel schlafen, viel Trinken, inhalieren…

Meine Nebenhöhlen sind dicht, ich habe Fieber, Husten natürlich auch (ich hasse Husten!) und ich mag absolut nicht krank sein. Lang ging es mir nicht so elend wie im Moment.

Zudem bin ich eigentlich als Betreuungsperson für zwei der drei Ausflugstage des Kindergartens eingetragen. Aber das geht absolut nicht. Ich kann mich ja nicht mal richtig um mich selbst kümmern, wie soll ich das denn dann mit Kindern machen?! Und das auch noch mehrere Stunden im Freien. Da sterbe ich! *schnief*

Auch wenns mir echt gegen den Strich geht den Kindergarten so hängen zu lassen. Aber zum Glück hat die Erzieherin viel Verständnis für mich gezeigt, die wissen ja auch schon von der Schwangerschaft.

Ich liege seit Tagen fast nur noch im Bett. Der Haushalt sieht aus wie reingekotzt. Sorry für die Beschreibung, es ist halt wirklich so. Aber ich hab auch weder Kraft noch Motivation iiirgendwas zu tun. Zum Glück hilft das Hepar Sulfuris sehr gut. Sonst quäle ich mich immer mindestens eine Woche mit dem Husten bis sich da mal was löst. Aber jetzt kann ich direkt Schleim abhusten und habe auch nicht das Gefühl dass ich “unnötig” Husten muss, sondern wirklich nur wenn mein Körper sich befreien will von was.

Hoffentlich hat sich diese blöde Erkältung bald vom Acker gemacht. Ich hasse Krank sein! Vor allem in der Schwangerschaft!

Kinderchaos

Neulich beim vorlesen

Vor ein paar Tagen stand ich beim Butscher am Bett (sitzen geht nicht weil wegen Hochbett) und las ihm ein Buch vor.

Er hatte sich das Buch “Das bin Ich & Das bist Du” aus der Wieso Weshalb Warum-Reihe ausgesucht. In dem Buch geht es um den Körper, um die Sinne und was kleine Menschen schon so alles können, mögen usw.

Irgendwann war ich bei Gefühlen angekommen und im Buch stand die Frage “Was passiert wenn Du weinst?”
Und die Frage gab ich an ihn weiter.

Ich fragte “Was passiert denn, wenn du weinst?”
Ich rechnete mit Antworten wie “Dann bin ich traurig” oder “Dann fallen die Tränen raus” – und was sagt das Kind?

“Dann kommt die Mama”

Kinderchaos

Banane mit Salami?

Nein, ich bin (leider noch) nicht schwanger und hier geht es nicht um komische Essensgelüste. Sondern um gerade erlebtes mit dem Butscher.

Der junge Mann verlangte vorhin eine Banane. In Scheiben geschnitten auf dem Teller.

Ich frage aus der Küche “Mit Gabi*?” (*Gabi= Gabel. Das hat er früher so putzig gesagt dass wir das übernommen haben und das manchmal noch so nennen. Ja, ja ich weiß! Empörte DasmussmanbeimrichtigenNamennennen-Eltern können ihre Kritik bitte behalten.)

Er ruft entsetzt zurück: “Ohne Salami!!” – Lachflash meinerseits.

Während ich noch vor mich hinkichernd die Banane auf einen Teller schneide ruft er, offensichtlich durch eine Eingebung getrieben: “Und eine Gabel”