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Ausmisten

Habt ihr auch manchmal so einen Rappel?

So ein bis zwei Mal im Jahr hab ich so eine Art Anfall. Dann schaue ich zuhause alles durch, was hier so rum liegt und steht, was nicht (mehr) genutzt wird und weg kann. Ich kann es absolut nicht haben, wenn Dinge lange ungenutzt rum stehen oder dann doch unpraktischer sind als ursprünglich gedacht. Manchmal merkt man ja erst in der Verwendung eines Produkts, dass man sich eigentlich andere Eigenschaften wünscht.

Und dann muss es weg. Weil ich denke, das andere es gut gebrauchen können oder sich darüber freuen würden. Dinge wollen benutzt, geliebt werden. Und was bringt es, wenn das Zeug einfach rum steht und Staub ansetzt?

Und so zog vor zwei Wochen schon das KitchenAid Waffeleisen aus. Weil es in der ganzen Zeit vielleicht 10 Mal genutzt wurde. Und seit das Baby da ist, absolut gar nicht mehr. Mein Mann mag die dicken Waffeln eh nicht. Er will lieber dünne, weiche aus den billigen Waffeleisen.

Genau wie der Monsieur Cuisine. Den hat mir mein Mann zwangsweise untergejubelt. Der wurde von mir aber nur zum Reis kochen genutzt. Ein Reiskocher für 200 EUR. Büschen teuer, ne? Also weg damit. Dafür zog ein normaler Reiskocher ein.

Als nächstes war mein Woll-Stash dran. Da lag einiges rum. Seit Jahren. Und wird nicht genutzt. Stattdessen kaufe ich neue Wolle für neue Strickprojekte. Udn so gerne ich ein ganzes Zimemr voller Wolle hätte.. ich hab dafür keinen Platz. Und mein Mann würde mich irgendwann für bekloppt erklären.

Mal schauen, was ich noch so alles finde, dass weg kann.

 

Wohin mit dem überflüssigen Kram?

Ich habe fürs aussortieren inzwischen so meine Seiten, wo ich das los werde. Bei Büchern, Filmen und CDs ist das Momox / Rebuy bzw. “Wer zahlt mehr”. Wobei Bücher die unter 1 EUR bringen dann einfach im Regal bleiben oder verschenkt werden. Fürs Altpapier oder Wiederverkaufsseiten sind die mir dann nämlich zu Schade. Außerdem weiß ich nur zu gut, dass Momox und Co. dafür nix zahlen, schreiben es würde verschreddert werden, die Bücher aber dann doch im Verkauf gelandet sind. Diese Ankaufsseiten sind also mit Vorsicht zu genießen! Man sollte sich gut überlegen was man hin schickt und was nicht.

Für den Rest gehe ich meistens Ebay Kleinanzeigen, nur noch sehr selten verkaufe ich etwas bei Ebay. Das klappt bei den Kleinanzeigen auch echt erstaunlich gut, auch Versand. Und im Gegensatz zu Ebay kostet es mich keine horrende Verkaufsprovision.

Nur Kleidung wird man allgemein schlecht los. Die Klamotten von der Babydame habe ich neulich in der örtlichen FB-Gruppe eingestellt. Wer mag, könne vorbei kommen und in den Kisten stöbern. Käffchen oder Tee gibts dazu. Die Hälfte bin ich so los geworden ohne lästiges Verhandeln und dumme Fragen via Mamikreisel und Co.

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Seltsamer Haustürbesuch

Am Mittwoch gegen 11 Uhr klingelte es an der Haustür. Ich hätte nicht aufgemacht, wenn ich nicht sowohl Hermes als auch DHL erwartet hätte. Und der Herr hatte ein blaues Shirt an. Also Hermes. \o/

Aber nein. War er nicht. Der Herr da an der Tür war ziemlich ungepflegt und unangenehm und ich bereute direkt geöffnet zu haben. Er hielt mir einen laminierten, schon ziemlich abgegriffenen Zettel hin. Erzählte er sei vom Zirkus, sie wären auf dem Weg in ihr Winterquartier und nun würden sie Spenden sammeln. Aha. Bargeld hab ich so gut wie nie im Haus. Zum Glück. Das sagte ich auch. Nebenbei erwähnte er dann, dass er mal auf Toilette müsste.

Öhm.. nö. Also 1. lasse ich hier niemanden rein der fremd ist und 2. wenn der hier wirklich unterwegs ist, dann weiß er, wo es hier öffentliche Toiletten gibt. Und die Gaststätten sind hier auch so nett und lassen dich gehen wenn du freundlich fragst.

Im Hintergrund hörte ich ein Auto mit laufendem Motor. Das fällt hier besonders auf, weil wir in einer Sackgasse wohnen. Kein Durchgangsverkehr. Und unter der Woche ist es hier natürlich besonders ruhig am Tag. Sind ja nicht alle zuhause mit Baby, so wie ich. Da hört man so einen laufenden Motor sofort.

Was soll das? Ich wartete, bis er vom Grundstück war, hörte ihn noch bei der Nachbarin klingeln und schloss die Tür. Dachte dann aber “Guckste mal nach dem Kennzeichen!” und ging wider raus. Aber es war niemand mehr da. Auch um die Ecke nicht. Sehr seltsam. Wenn die wirklich sammeln, wieso klappern sie dann nicht systematisch die Straßen ab? Offenbar waren sie nur in der Sackgasse und sind dann komplett woanders hingefahren. Wieso springen die?

Zudem wurde 1,5 Wochen zuvor schon von seltsamen Circus-Hausierern in anderen Ortsteilen berichtet. Wenn die auf dem Weg ins Winterquartier sind, wieso sind die so lange hier und ziehen nicht weiter?

Das kam mir dann doch ziemlich spanisch vor und ich rief die örtliche Polizeidirektion an. Dort schilderte ich was genau gelaufen war und beschrieb den Mann der an der Tür war. Der Polizist meinte, das klänge sehr nach ausspionieren wo was zu holen ist. Er lobte mein Vorgehen dass ich den Herrn nicht ins Haus gelassen habe. Man würde es der Streife melden, die gucken sich mal um ob sie die noch finden.

Am selben Abend habe ich übrigens dann noch mitbekommen, dass am Tag zuvor ein Mann, auf den meine Beschreibung passte, in einem anderen Ortsteil unterwegs war um für Frühchen zu sammeln. Sehr sehr seltsam. Ich bin froh ihn nicht rein gelassen zu haben! Ich helfe gerne. Aber nur wenn das Bauchgefühl stimmt. Und das stimmte ganz und gar nicht.

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Ganz schlimme Stilldemenz

Dass es hier im Moment so ruhig ist, liegt nicht dran dass ich nichts zum verbloggen habe. Im Gegenteil. Da gibt es eine Menge.

Es liegt eher daran, dass ich es nicht mehr weiß. Gestern hatte ich einen halben Blogartikel gedanklich vorformuliert, dachte “oh ja, super, genau so! Muss ich nachher unbedingt tippen”  – kam dann natürlich nicht dazu Und heute ist alles weg. Ich weiß noch nicht mal genau um was es eigentlich ging.

Die Stilldemenz hat mich voll im Griff. Dabei stille ich nicht mal mehr. Irgendwie scheint es da um den 5.-6. Monat einen hormonellen(?) Höhepunkt zu geben. Ich hoffe jedenfalls dass der Höhepunkt jetzt erreicht ist. Noch schlimmer kann es ja eigentlich nicht mehr werden.

Seit Wochen nehme ich mir vor hier und da anzurufen. Termine umzulegen, hier wie vereinbart Bescheid zu geben, dort etwas zu erfragen.. und vergesse es wieder bevor ich den Anruf tätigen konnte.

Oder neulich stand ich in der Küche vor dem offenen Kühlschrank und überlegte krampfhaft was ich eigentlich dort wollte. Und dann fiel mir ein dass ich meinem Sohn eigentlich seinen Schlafanzug holen wollte. Der natürlich nicht im Kühlschrank lag. Ich war da vollkommen falsch

So weit ist es mittlerweile also schon. Kann ja nicht mehr lange dauern bis ich mal mein Kind irgendwo vergesse

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Er ist wieder da! 

Ich habe ja Anfang April berichtet dass mein Ehering verschwunden ist. Nun kann ich mit Freude berichten: Er ist wieder da!

Ich kann das immer noch nicht glauben. Wie es dazu kam:

Die letzten Wochen waren schlimm für mich. Immer wieder wälzte ich Gedanken. Fragte mich wo ich ihn liegen gelassen haben könnte und ob ich ihn im Schusselanfall vielleicht sogar mit irgendwas zusammen in die Mülltonne geworfen haben könnte.

Ich fühlte mich nackt ohne meinen Ring. Betrachtete öfter traurig meine leere Hand und unterdrückte so manche Träne. Es fehlte etwas wichtiges. Vor allem an unserem Jahrestag. Und der Hochzeitstag steht auch bald an. Ohne Ring. Schrecklich 😢

Irgendwann kam mir dann so die Idee ob wir denn eigentlich unter unserem Bett genau geschaut haben. Er könnte ja vom Nachttisch gefallen und unters Bett gerollt sein?!

Also lag ich am Vatertag Abends halb unterm Bett. Enttäuscht dass ich nichts fand, außer einer verschollenen Tempopackung und Staub.

Ich lag dort und starrte so vor mich hin, überlegte verzweifelt wo ich noch nachschauen könnte. Und kam dann auf die Idee unsere Matratzen jeweils halb vom Bett zu ziehen um in die Bettritze zu gucken. Ich fand das selber albern. Reine Verzweiflungstat. Ich würfe sowieso nichts finden.

Wir haben ein IKEA NYVOLL (gibt es leider mittlerweile nicht mehr) im klassischen 180cm mit zwei sehr hohen 90cm breiten Matratzen.

Also hiefte ich die Matratzen weg, kletterte auf meine drauf und schaute nach. Und da lag er. Ich konnte es gar nicht glauben. DA LAG ER EINFACH!

Ich schrie vor Freude. Herr Nord kam angerannt weil er dachte es wäre etwas passiert. Und die Nachbarn waren sicher auch irritiert 😂

Mit dem Ring am Finger wedelte ich Herr Nord dann vor der Nase rum und sprang ihn fast an. “Du hast ihn gefunden?” fragte er ungläubig. “Mhmmmm!” war alles was ich sagen konnte.  Danach konnte mir keiner mehr die Laune verhageln! Ich war so gut drauf als hätten wir in Lotto gewonnen 😂

Auch jetzt starre ich manchmal noch den Ring an und denke: Unfassbar dass Du wieder aufgetaucht bist!

Manchmal lohnt es sich an den absurdesten Orten zu suchen. Ich weiß bis jetzt nicht wie er da hin gekommen ist. Vermutlich ist er mir Nachts vom Finger gerutscht oder ich hab ihn im Halbschlaf abgemacht. Wer weiß… Ist ja auch alles egal. Hauptsache er ist wieder da!

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Der Ring ist weg

Seit Freitag suche ich meinen Ehering. Oder besser gesagt wir suchen den Ehering. Denn mittlerweile sucht auch mein Mann wie verrückt. Ich habe ihn offenbar in einem Anfall von Stilldemenz verlegt.

In der Schwangerschaft konnte ich ihn nicht mehr tragen. Ich hatte ja Wassereinlagerungen und teilweise auch dicke Finger. Nach der Entbindung fing ich an ihn wieder zu tragen, aber nur ab und zu, da ich manchmal durch komische Liegepositionen mit Baby im Bett, wieder geschwollene Hände hatte und weil unsere Ringe so breit sind, dass die Haut am Ringfinger sich erst wieder dran gewöhnen muss. Dadurch ist mir jetzt auch erst aufgefallen dass er nicht mehr da ist. Ich hab zwar zwischendurch immer mal gedacht “Wo liegt der eigentlich?” – kam dann aber nicht dazu nachzuschauen weil irgendwas anderes dazwischen kam – ein mauliges großes Kind, ein hungriges kleines Kind, ein Mann der nach Socken verlangt oder der Hund der unbedingt jetzt SOFORT!!! Gassi muss. Argh!

Sorgen habe ich mir nie gemacht denn ich hab eigentlich feste Plätze. Wenn ich meinen Ring ablege, dann packe ich denn entweder an meinen Schreibtisch aufs Regal oder auf meinen Nachttisch. Ganz selten liegt er mal in der Küche, wenn ich ihn zum Teig kneten oder ähnlichem ausziehen muss. Und dann lege ich ihn meistens danach an den Schreibtisch oder ziehe ihn wieder an. Nur isser jetzt eben nicht mehr da. Nicht da wo er sonst ist, nicht darunter oder darüber, nicht in der Ecke, nicht auf dem Boden.. er ist verschwunden. Und ich könnte permanent heulen.

Ich versuche mich daran zu erinnern wo er sein könnte, aber in meinem Kopf ist nichts. Nur ne Wand. Und mein Mann hilft mir nicht gerade dabei, der macht mich nur wuschig denn mittlerweile ist er sich nicht mal mehr sicher ob er ihn nicht versteckt hat. Was er übrigens schon oft gemacht hat. Schon am ersten Tag nach der Heirat. Als ich meinen nagelneuen, glänzenden Ring behutsam auf die Ablage am Badezimmerspiegel packte und duschen ging. Danach war er weg. Und ich in heller Panik schon kurz davon den Abfluss abzuschrauben aus Angst er wäre reingefallen.

Ich bin mir jeden Tag unsicherer welches der letzte Platz gewesen sein könnte wo er lag. Aber verloren habe ich ihn ganz bestimmt nicht. Meine Angst den Ring zu verlieren ist dafür viel zu groß. Ich würde den nie in eine Jackentasche oder Hosentasche stecken. Ich hab den Ring einmal unterwegs ausgezogen weil die Finger dick wurden. Da hab ich den Ring ins Portemonnaie gepackt und mich gefühlt minütlich versichert dass das Portemonnaie noch da ist. Hingegen wächst mit jedem Tag die Angst dass er vielleicht runtergefallen ist und z.B. beim staubsaugen eingesaugt wurde und so im Müll landete. Wobei ich mir dann sage: “Jeder normale Mensch würde das beim ausleeren ( (wir haben einen Dyson, also nix mit Beutel) bemerken” – oder? ODER???

Ich fische dan jedenfalls jedes Mal Legoteile raus. Und der Ring ist größer und glänzender als das Lego-Zeug. Vor allem muss das Ding ja eigentlich einen Höllenlärm machen im Staubsauger.

Mittlerweile hab ich natürlich den Staubsauger auseinander genommen und auch den Dreck da drin einmal durchgebaggert! Den kompletten Schreibtisch durchsucht, in sämtlichen Ablagen mehrmals gesucht, den Nachttisch sowie den Wickeltisch durchsucht und weggeschoben, unterm Bett geschaut, in Jacken, Taschen etc. pp. und nichts gefunden.

Und langsam aber sicher beschleicht mich Angst und Verzweiflung. Angst dass er wirklich für immer weg sein könnte. Und Verzweiflung weil ich langsam nicht mehr weiß wo ich noch suchen soll. 😢

Babymonate Kinderchaos

Und? Wie ist das jetzt so als Zweikindmama? 

Die Nordbabydame ist nun schon neun Wochen und zwei Tage bei uns. Ich bin also “schon” über zwei Monate zweifache Mutter. Ich habe mir in der Schwangerschaft öfter mal Gedanken gemacht wie es sein wird. Ob ich alles schaffe?  Würde ich beiden Kindern gerecht werden? Würde ich einen geregelten Alltag hin bekommen? Wird der Haushalt schaffbar sein? Und teilweise hatte ich echt Panik dass alles scheitert.

Inzwischen bin ich in meiner neuen Rolle angekommen. Und auch der Butscher ist in seiner Rolle als großer Bruder angekommen. Er macht das wirklich großartig. Er versteht wenn ich mal nicht direkt kommen kann wenn er mich ruft. Er tröstet seine Schwester wenn sie weint und ich z. B. gerade auf der Toilette bin. Und er streichelt sie jeden Morgen zum Abschied ❤️

Der Haushalt ist nicht schaffbar. Jedenfalls nicht aktuell. Hier sieht es teilweise aus wie bei Hempels unterm Sofa.

Vor zwei Wochen habe ich mit Herr Nord komplett aufgeräumt und geputzt und mir vorgenommen jeden Tag bestimmte Dinge im Haushalt zu machen damit es so sauber bleibt. Pustekuchen! Ist nicht möglich. Ich muss mich aufteilen zwischen Haushalt, Nordbabydame, Butscher, Hund und Mann und irgendwie noch schauen dass ich mich selber nicht vergesse.Und die Prioritäten setze ich nun mal nicht beim Haushalt sondern bei meinen liebsten.

Mein Schreibtisch versinkt im Blätterchaos und ich glaube ich habe noch niemals so viele Unterlagen gesucht wie aktuell. Ich bin schon froh wenn ich die Küche einigermaßen geregelt bekomme und die Wäsche gewaschen und getrocknet kriege. Wäsche falten ist teilweise schon schwer. Der letzte Berg stand hier fünf Tage im Wohnzimmer und ich habe zwischendurch diverse Sachen rausgekramt 😆 Und gefaltet habe ich die nach den 5 Tagen auch nur, weil ich den Korb dann ganz dringend brauchte. Für den nächsten Wäscheberg. 🙈

Im Wohnzimmer kann man auf diversen Möbeln Kunstwerke in den Staub malen. Wann ich die Fenster das letzte Mal geputzt habe weiß ich gar nicht! Aber man kann noch rausgucken, das ist die Hauptsache 😜 Im Flur liegt Sand ohne Ende. Den bringt der Butscher immer aus dem Kindergarten mit. Und Staubsaugen ist auch nur noch so einmal die Woche drin, Staub wischen eher Wunschdenken. Und in der Küche steht noch das komplette Geschirr vom Abendessen, während ich hier Nachts um 4 Uhr beim stillen den Artikel am Smartphone weiter schreibe, den ich seit einer Woche schon als Entwurf gespeichert habe und schon längst posten wollte.

Aber das ist nicht so schlimm. Schlimmer wäre für mich, wenn ich das Gefühl hätte das eins meiner Kinder leidet oder zu kurz kommt. Gut, der Butscher bekommt im Moment definitiv weniger Aufmerksamkeit als die Nordbabydame, aber das liegt am Babysein. Sie muss gestillt, gewickelt und rumgetragen werden. Er hat das alles schon hinter sich. Und das habe ich ihm alles genau so auch mal erklärt. Nicht weil er sich beschwert hat, sondern weil ich dem schon vorweg gehen und es gar nicht so weit kommen lassen wollte. Und das schöne an dem großen Altersabstand ist, dass er das auch versteht. Die Gespräche mit ihm sind toll. Und er sieht auch das vieles so läuft wie vorher auch. Das “in den Kindergarten bringen” zum Beispiel. Und er hat auch Exklusivzeit. Egal ob mit mir puzzeln oder spielen oder neulich mit Papa im Kino einen Männernachmittag mit dem LEGO Batman Movie. Da blieb ich mit dem Baby zuhause.

Das haben wir schon vor der Geburt so abgesprochen, das wir schauen dass der Butscher auch Zeit mit mindestens einem Elternteil alleine hat ohne Baby. Im Moment hat er die meiste Exklusivzeit mit Papa. Das finde ich aber auch sehr gut. Denn er war bisher mehr Mamakind und die beiden waren nicht so eng. Da ist das eine gute Gelegenheit dass die beiden sich annähern, denn ich finde er braucht seinen Papa mehr als er manchmal denkt.

Allgemein finde ich es richtig toll wie sich das alles fast von alleine in halbwegs geregelte Bahnen gelenkt hat. Ich hatte mir viel mehr Sorgen gemacht, mir alles schlimmer vorgestellt die erste Zeit. Die Panik hätte ich mir schenken können. Denn jetzt weiß ich dass das unnötig war. Ich muss nicht alles schaffen. Ich muss nicht alles perfekt machen. Die oberste Priorität ist der zwischenmenschliche Aspekt. Wir als Familie. Alles andere findet sich von alleine in einer angemessenen Zeit. Und wer es hier zu chaotisch findet darf gerne wieder gehen 👋 😊