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Alltag

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Wenn alles zu viel wird – Gedanken zum Entstressen & Entschleunigen

Ich glaube als Frau neigt man noch eher als andere dazu, sich zu übernehmen. Es passiert schleichend. Dies und das und das mach ich halt auch noch. Man wächst mit seinen Aufgaben. Ein wahres, aber zugleich gefährliches Sprichwort.

Denn wenn man Pech hat, sind die Aufgaben auf Dauer viel zu viel, es gibt irgendwann den großen gesundheitlichen Knall. So ist es meiner Mutter passiert: Schlaganfall. Eigentlich sogar zwei. Beim zweiten hatte sie richtiges Glück, denn da saß sie in der Tagesklinik, direkt neben dem Krankenhaus. Wer weiß, wie schlimm es geendet hätte, wäre sie zuhause gewesen. Denn beim Schlaganfall zählt jede Sekunde.

Ich habe mir geschworen, dass ich es nie so weit kommen lasse. Aber das ist leichter gesagt als getan. Schleichend ist es doch immer mehr geworden. Zwei Kinder, ein Hund, hundert Dinge für den Ehemann, Haushalt, Alltag, Termine koordinieren, Einkaufen, der Blog, die Schule und noch 1000 kleine Dinge die man so im Kopf organisiert (Stichwort: Mental Load). Die Klassenkasse für K1, Beisitzer für die Zeugniskonferenz, Verkaufshilfe bei den Schulfesten – alles so Kleinigkeiten die aber Zeit weg nehmen die man woanders auch bräuchte. Zudem steckt K2 im Moment sehr tief im Terrible Two. Es ist wirklich anstrengend. Vor allem mit einem K1 der das teilweise noch befeuert.

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Allgemein

Krankentage, Overload und nasser Wind

Die letzten Tage sind einfach nur furchtbar nervig. Ich hätt gern mal ne Pause. Durchatmen. Akkus aufladen. Aber das ist gerade nicht in Sicht.

Angefangen mit diesem Wind. Seit über einen Woche bläst und bläst es hier, mal mehr mal weniger. In Dänemark hatten wir letztes Jahr auch so einen Wind. Ständig. Es gibt ja Leute die steife Brisen mögen. Ich bin keiner davon. Den Regen begrüße ich durchaus. Viel zu nah ist mir noch der letzte Sommer in dem wir ja keinen hatten. Daher freue ich mich über jeden Tropfen. Außer ich bin gerade mit K2 auf dem Weg um K1 zu bringen oder abzuholen, dann fällt es mir doch recht schwer mich zu freuen. Aber ich geb mir Mühe!

Am Samstag war ich nass bis auf die Unterwäsche. Ich wollte nur mal eben mit dem Hund Gassi mit einem Besuch beim örtlichen Kaufmann verbinden um zwei Packungen Puderzucker für die Geburtstagstorte zu kaufen. 50cent und ne Leinentasche einpacken und los. Auf dem Rückweg überraschte uns ein heftiger Regenguss. Der Hund war am jaulen und wollte nicht mehr weiter, ich war klatschnass, meine Jacke 3kg schwer und durchgeweicht. Es ist so, so, soooo ekelig wenn einem das kalte Regenwasser den warmen Rücken runter läuft! Igittibäh!!! *schüttel*

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Schnäppchen am Black Friday und meine Gedanken dazu

Gestern war der berühmte Black Friday. In den USA ist dieser Tag der Startschuss für das Weihnachtsshopping und der Tag mit den riesigen Rabatten. Riesige Menschenmassen stürzen sich auf Produkte, vor Geschäften entstehen ellenlange Schlangen. Und auch in Deutschland gibt es seit einigen Jahren den Black Friday.

Und jedes Jahr gibt es an diesem Tag auch immer viel Kritik und teils herablassende Blicke auf die Schnäppchenjäger. Auch die mehrfachen Ausrufe man soll doch einfach nichts kaufen, das spart am meisten Geld! Oder die ach so tollen Tortengrafiken die den Black Friday ins lächerliche ziehen wollen, lassen mich nur mit den Augen rollen. Muss das sein?

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Kinderchaos

Das erste Kind bereitet einen nicht unbedingt aufs zweite vor!

Als ich zum zweiten Mal schwanger war, sah ich dem ganzen Thema gelassen entgegen. Okay, wieder Stinkewindeln, schlaflose Nächte, Babykotze und ZÄHNE! Könnt ich drauf verzichten. Aber kommt man ja nun mal nicht drumherum. Man kann sich ja nicht nur die angenehmen Sachen aussuchen 😉 Hat man ja nun alles auch schon einmal durch. Kennt man. Mehr oder weniger.

Natürlich ist jedes Kind anders. Es zahnt anders, isst anders, verhält sich anders. Aber man weiß zum Beispiel sehr genau, dass alles nur eine Phase ist. Man kann sich dies in den schlimmsten Nächten mantraartig vorbeten und weiß dass auch die stressigste Phase irgendwann ein Ende hat.

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Kinderchaos

Die Sache mit dem Hundefutter

Wir verzeichnen zur Zeit einen exponentiellen Anstieg des Hundefutterverbrauchs. Man kann quasi zusehen wie der Sack leerer wird. Auch das Wasser wird täglich mehrmals aufgefüllt.

Jetzt wird man vermuten der Hund frisst und säuft wie ein Loch und wiegt schon etliche Kilo mehr, passt bald nicht mehr durch die Tür. Trauma vom scheren unter Diazepam-Medikation. Das arme Tier!!!11

Aber nein. Dem ist nicht so.

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Allgemein

*schwitz*

Ich wollte das hier mal festhalten, nur für den Fall dass sich dieses Jahr oder in den beiden kommenden jemand beschwert, wir hätten keinen Sommer mehr oder überhaupt längere Zeit anhaltend warme Tage.

Also ich weiß ja nicht wie das bei euch aussieht, aber wir haben hier langsam echt Probleme. Hier hat es seit gut vier Wochen nicht mehr richtig geregnet. Heute Nacht kamen mal 5L pro m² runter. Aber das ist quasi ein Tropfen auf den heißen Stein. Überlegt mal, eine halbe große Gießkanne pro Quadratmeter! Der Regen war schneller wieder vorbei, als ich mich drüber freuen konnte.

Wir haben den vierten Tag in Folge amtliche Hitzewarnung. Gestern waren es laut der örtlichen Wetterstation 33,3°C im Schatten. Wir haben Ende Mai. Und in Niedersachsen wird wegen Wasserknappheit schon die Gartenbewässerung eingeschränkt.

Also mir reicht das langsam, ich wäre ja für etwas Abkühlung. Denn die Nordlady schläft bei der Hitze sehr unruhig, trotz nur Body an und keine Decke (weil zu warm). Und weil sie unruhig schläft, ist das bei mir zwangsläufig auch so.

 

Ich kann übrigens absolut nicht behaupten das Klinker im Sommer wirklich kühl hält. Die Temperaturen sind ja im Norden doch eher ungewöhnlich, weil ständig ein Lüftchen weht (und um das bin ich ganz froh, sonst wäre es sicher gestern über 35 Grad warm gewesen!). Jedenfalls was ich so die letzten 10 Jahre erlebt habe. In meiner Heimat wurde es deutlich öfter so warm und da sind fast alle Häuser mit Putz oder Fassadenverkleidung. Und da wars meiner Meinung nach kühler.

Gerade die Seite die Abends Sonne hat, was leider unser Schlafzimmer, Wohnzimmer und Küche betrifft, ist unerträglich. Es ist eher so dass der Klinker die Wärme nach drinnen abgibt und dann auch drin hält. Denn hier wird es den ganzen Tag über nicht mehr kühl. Ich sitze hier und schwitze, dabei ist es heute mit 25 Grad draußen deutlich kühler (auch kühler als drinnen).