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Avent Babyphone SCD501/00 im Test

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Ich habe von ExpertenTesten das Babyphone SCD 501/00 zum testen bekommen. Es muss sich bei uns einem Vergleich mit unserem Alecto DBX-111 stellen und sich im Alltag bewähren.
Drei Wochen habe die das Babyphone nun entweder alleine oder zusammen mit dem DBX-111 genutzt. Erhältlich ist das Avent Babyphone für ca. 44,99 EUR (Amazon/Saturn), die unverbindliche Preisempfehlung vom Hersteller beträgt 64,99 EUR.

Das Babyphone funktioniert wie heute eigentlich alle Babyphones über DECT-Technologie. Das heißt man muss nichts einstellen und hat auch keine Störquellen oder plötzlich fremde Leute in der Leitung.

Im folgenden möchte ich auf einzelne Punkte näher eingehen.

 

Inbetriebnahme & Stromversorgung

Das SCD501/00 lässt sich recht nutzen: Auspacken, zwei Steckdosen in den gewünschten Räumen suchen, anschalten.

Eine Anleitung braucht man für das SCD501/00 nicht. Das Babyphone hat sehr wenige Tasten die alle selbsterklärend sind. Beim Elternteil Ein-/Aus-Schalter, Lauter und Leiser. Beim Kindteil Ein-/Aus-Schalter vorne und Nachtlicht Ein/Aus an der Oberseite. Ich vermisse eine Möglichkeit das Nachtlicht von der Elterneinheit anzuschalten.

Detailbild Elterneinheit

Tasten an der Elterneinheit

Beide Teile lassen sich per Stromkabel nutzen. Die Elterneinheit kann zudem auch kabellos mit zwei AA-Batterien betrieben werden. Es empfiehlt sich also, geladene AA-Batterien im Haus zu haben falls man das Elternteil nicht kabelgebunden nutzen möchte, denn es werden keine Batterien mitgeliefert.

Die Kindeinheit ist im Gegensatz zur Elterneinheit zwingend Kabelgebunden. Das Kabel ist auch fest installiert, was ich nicht so gut finde. Denn wenn man es wirklich einige Jahre nutzt und auch mit in den Urlaub nimmt, geht das Kabel sicher kaputt. Es sieht nicht sehr robust und ziemlich dünn aus. Eine gesteckte Verbindung ließe sich sehr einfach austauschen.

Das Elternteil hat leider auch keine Akkuladefunktion, so das eventuell genutzte Akkubatterien separat geladen werden müssen.

Die Langlebigkeit der Batterien ist absolut gegeben. Ich musste die Batterien erst nach 2 Wochen austauschen (ich habe zwei 2450er IKEA LADDA Akkus genutzt). Das ist definitiv besser als beim DBX-111. Dieses hat ein Akkupack mitgeliefert dass man nicht einfach austauschen kann. Leider sind die Akkus totaler Schrott die nicht lange halten. Solange man das Babyphone eingeschaltet lässt sind sie sehr lnglebig. Wenn man sie allerdings ausschaltet (Akku wird als voll angezeigt!) und man am nächsten Tag wieder anschaltet, ist der Akku angeblich leer und das Elternteil meckert. Daher hängt bei uns das Elternteil des DBX-111 ständig am Ladegerät.

 

Reichweite & Tonualität

Über die Reichweite konnte ich absolut nicht klagen. Das Babyphone hat alles mitgemacht. Sowohl Keller und Dachgeschoss als auch draußen im Garten hat es zuverlässig funktioniert. Der Ton ist sehr ordentlich und die Lautstärke gut einzustellen. Durch die 5 LEDs in Grün und Rot die den Geräuschpegel anzeigen, hat man auch ein optisches Feedback.

Ich habe zu Beginn nur einen nervigen Brummton festgestellt, wenn das Elternteil anspringt (weil das Baby Geräusche macht). Ich weiß nicht ob es an den IKEA-Akkus lag, die sind mit 2450mAh doch ziemlich stark. Aber mir ist der Brummton auch nur zu Beginn aufgefallen.

 

Nachtlicht

Das Nachtlicht hätte man auch weglassen können. Auch wenn ich oben sagte mir fehlt eine Anschaltmöglichkeit von der Elterneinheit für das Nachtlicht. Das gehört einfach für mich dazu. Aber im Vergleich zum Sternenhimmel des DBX-111 und was ich so Nachtlicht nenne und nutze, ist das kleine orange Licht ein milder Witz. Insofern man das Babyphone nicht direkt am Baby hat und das würde ich niemandem empfehlen, bringt das Licht absolut gar nichts.

Nachtlicht

 

Haptik & Verarbeitung des Gerätes

Das Elternteil liegt gut in der Hand. Ein Clip um das Gerät an die Hose zu klemmen fehlt mir ein bisschen. Da ich doch mal draußen im Garten unterwegs bin oder im Keller Wäsche mache während die kleinste schläft, ist es sehr praktisch sich das Babyphone an die Hosentasche klemmen zu können damit man es nicht irgendwo stehen lässt. Stilldemenz lässt grüßen. Und in der Hosentasche hört man es nicht so gut bzw. kommt auch mal an die Tasten.

Der Elternteil ist auf jeden Fall robuster als es aussieht. Von der Verarbeitung wirken sie doch eher billig im Vergleich zum DBX-111 und unserem ganz alten Avent (nicht mehr erhältlich).  Letzte Woche war ich im Garten und mir fiel das Elternteil aus ca. 1,20m Höhe auf die gepflasterte Einfahrt. Erster Gedanke: “Oh Mist, jetzt ist es bestimmt kaputt!” – aber es funktionierte tadellos und auch das Gehäuse war wider Erwarten nicht gebrochen oder gerissen. Bis auf zwei kleine Macken hatte es keinerlei Schäden davongetragen.

 

Fazit

Das SCD 501/00 hat alles was ein Babyphone unbedingt braucht: Einen Geräuschpegel, einstellbare Lautstärke, eine kabellose Elterneinheit (jedenfalls wenn man an Batterien denkt), DECT-basierten Funk und eine gute Reichweite. Nicht umsonst hat es bei Stiftung Warentest (05/2015) mit “Gut” abgeschnitten.

Mir fehlen allerdings kleine Dinge wie der Gürtelclip oder eine Möglichkeit von der Elterneinheit aus das Nachtlicht zu de/aktivieren und das feste Kabel an der Sendeinheit stört mich.

Vom Preis finde ich 40-45 EUR angemessen für das was das Babyphone leistet. Die unverbindliche Preisempfehlung von 64,99 EUR finde ich aber zu hoch und würde ich persönlich niemals bezahlen. In der Preisklasse gibt es bessere Babyphones.

Wer ein robustes Babyphone ohne großen Schnickschnack und Zusatzfunktionen für einen moderaten Preis sucht, ist beim SCD 501/00 gut aufgehoben. Wer nach meinem Beitrag nicht ganz so sicher ist was er stattdessen wählen soll, dem empfehle ich einen Blick auf die Vergleichstabelle Babyphone zu werfen.

Meilensteine

Sieben!

Letzte Woche war ich ziemlich ruhig. Wer mir auf Twitter folgt wurde aber ein bisschen mitgenommen und weiß wieso!

Der große Butscher hatte nämlich Geburtstag. Jetzt ist er schon 7 Jahre alt! Sieben! Wow!

Da sein Geburtstag ein Samstag war und es sich daher direkt anbot, haben wir auch den Kindergeburtstag geplant. Und ich hatte ich entsprechend viel für einen Tag vorzubereiten. Torte, Geschenke, Einladungen, Planung.
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Allgemein Babymonate

Endlich Platz! Ein faltbares Treppengitter für komplizierte Fälle!

Treppenschutzgitter sind wichtig und neben Steckdosensicherungen und Autositzen wahrscheinlich ein Teil der Sicherheitsausstattung, das sehr oft gefragt und diskutiert wird. Egal ob im eigenen Zuhause oder bei Oma und Opa. Irgendwo gibt es ja immer Zimmer oder Treppen die kindersicher gemacht werden müssen.

Die meisten Eltern und Großeltern haben starre Treppenschutzgitter zum Klemmen oder anschrauben. Reicht ja auch. Nur wenn der Treppenaufgang nicht ganz einfach ist, zum Beispiel schräg oder eng, dann muss eine andere Lösung her.

Ich bin von unserer neuen Lösung mit einem faltbaren Gitter sehr begeistert! Davon will ich euch heute berichten.

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Kinderchaos Meilensteine

Der erste Geburtstag – Ein Jahr Babymädchen

Heute vor einem Jahr wurde mein Mädchen geboren. Ein ganzes Jahr ist es schon her. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht.

Vor allem jetzt beim zweiten Kind wollte ich gerne so oft auf die Bremse treten, weil die Zeit nur so verflog. Die Babyzeit ist teilweise so stressig und in manchen Momenten wünscht man sich sehnlichst das es schnell vorbei ist. Zum Beispiel damit die Kinder endlich sprechen können, so dass man weiß was ihnen fehlt und entsprechend handeln kann. Aber diese Zeit ist, verglichen mit dem Rest, so kurz, so schnell vorbei und kommt nie wieder! Also haltet sie fest! Genießt die schönen Augenblicke und vergesst die doofen!

Nun ist sie also tatsächlich kein Baby mehr. Sondern ein Kleinkind. Mein kleines, großes Mädchen! ♥

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Kinderchaos

Der Glaube an den Weihnachtsmann

Der Glaube an den Weihnachtsmann ist ein heikles Thema. Wie so viele Themen in der Elternschaft.

Da gehen die Meinungen weit auseinander. Die einen, dazu gehören wir, finden es schön wenn ihr Kind an den Weihnachtsmann glaubt. Fürchten sich aber vor dem Tag, an dem das ganze nicht mehr so sein wird. Die anderen finden Weihnachtsmann doof und verurteilen es, dass man dem Kind von der “Cola-Erfindung” erzählt. Wieder andere finden den Glauben an Weihnachtsmann oder Christkind oder was auch immer, unschön und wollen ihr Kind nicht anlügen. Und dann gibt es noch ganz viel dazwischen. Alleine an wen das Kind glaubt und wer die Geschenke bringt ist ja schon eine Diskussion für sich.

Heute will ich mal berichten wie das bei uns zuhause so läuft. An was der Butscher glaubt oder geglaubt hat, wie wir mit Fragen umgehen.

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