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DSGVO des Grauens – eine kleine Geschichte

Wenn euch die DSGVO auch so sehr nervt wie mich, vielleicht nicht unbedingt weil ihr eine Website habt, sondern einfach weil ihr über alle Kanäle mit neuen Datenschutzbestimmungen und erneutem opt-in für 200 Newsletter bombadiert werdet.. dann könnt ihr hierüber ja vielleicht ein bisschen schmunzeln!

Es folgt eine kleine fiktive Geschichte aus der Zukunft über Herrn Bommel, seines Zeichens kleiner Blogger, Angestellter und natürlich hat er besten Gewissens versucht alles umzusetzen.

Achtung – nichts für zarte Gemüter! Und natürlich nicht alles für bare Münze nehmen 😉

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Ein Samstag in Hamburg bei bester Unterhaltung mit dem RTO Ehrenfeld und Jan Böhmermann

Wer mich auf Twitter kennt und mir schon länger folgt, wird im Oktober 2017 den nervenzerfetzenden Versuch mitbekommen haben, Karten fürs die „Fernsehen ist so 2017 Tour 2018“ zu ergattern. Wer selbst Karten haben wollte, weiß dass es absolut unmöglich war am Stichtag welche zu buchen, die Server in die Knie gingen und am Ende die Karten verlost wurden.

Wir hatten dann das unglaubliche Glück Karten für die erste Reihe im Hamburger Mehr! Theater zu bekommen. Also für die echte erste Reihe (Reihe A), was es damit auf sich hat, dazu später mehr.

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Und plötzlich war mein WordPress kaputt

Ich weiß ja nicht was mein Provider gebastelt hat letzte Woche, aber plötzlich war hier alles kaputt als mich mich einloggte um euch was zu bloggen. Nichts ging mehr.

Keine Verbindung mehr zu wordpress.com (und die braucht man übrigens für Plugin-Updates! Wusste ich ja auch nicht), SSL-Fehler, geplante Beiträge wurden nicht veröffentlicht. Möp. Da musste ich erstmal Tagelang basteln und googeln um drauf zu kommen, an was es nun liegt.

Falls ihr auch solche Fehler habt, empfehle ich euch das Plugin „Health Check“ und euch um eure genutzte PHP-Version auf dem Server zu kümmern oder euren Provider diesbezüglich zu kontaktieren und dann gleich noch nach der cURL-Version zu fragen.

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Avent Babyphone SCD501/00 im Test

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Ich habe von ExpertenTesten das Babyphone SCD 501/00 zum testen bekommen. Es muss sich bei uns einem Vergleich mit unserem Alecto DBX-111 stellen und sich im Alltag bewähren.
Drei Wochen habe die das Babyphone nun entweder alleine oder zusammen mit dem DBX-111 genutzt. Erhältlich ist das Avent Babyphone für ca. 44,99 EUR (Amazon/Saturn), die unverbindliche Preisempfehlung vom Hersteller beträgt 64,99 EUR.

Das Babyphone funktioniert wie heute eigentlich alle Babyphones über DECT-Technologie. Das heißt man muss nichts einstellen und hat auch keine Störquellen oder plötzlich fremde Leute in der Leitung.

Im folgenden möchte ich auf einzelne Punkte näher eingehen.

 

Inbetriebnahme & Stromversorgung

Das SCD501/00 lässt sich recht nutzen: Auspacken, zwei Steckdosen in den gewünschten Räumen suchen, anschalten.

Eine Anleitung braucht man für das SCD501/00 nicht. Das Babyphone hat sehr wenige Tasten die alle selbsterklärend sind. Beim Elternteil Ein-/Aus-Schalter, Lauter und Leiser. Beim Kindteil Ein-/Aus-Schalter vorne und Nachtlicht Ein/Aus an der Oberseite. Ich vermisse eine Möglichkeit das Nachtlicht von der Elterneinheit anzuschalten.

Detailbild Elterneinheit

Tasten an der Elterneinheit

Beide Teile lassen sich per Stromkabel nutzen. Die Elterneinheit kann zudem auch kabellos mit zwei AA-Batterien betrieben werden. Es empfiehlt sich also, geladene AA-Batterien im Haus zu haben falls man das Elternteil nicht kabelgebunden nutzen möchte, denn es werden keine Batterien mitgeliefert.

Die Kindeinheit ist im Gegensatz zur Elterneinheit zwingend Kabelgebunden. Das Kabel ist auch fest installiert, was ich nicht so gut finde. Denn wenn man es wirklich einige Jahre nutzt und auch mit in den Urlaub nimmt, geht das Kabel sicher kaputt. Es sieht nicht sehr robust und ziemlich dünn aus. Eine gesteckte Verbindung ließe sich sehr einfach austauschen.

Das Elternteil hat leider auch keine Akkuladefunktion, so das eventuell genutzte Akkubatterien separat geladen werden müssen.

Die Langlebigkeit der Batterien ist absolut gegeben. Ich musste die Batterien erst nach 2 Wochen austauschen (ich habe zwei 2450er IKEA LADDA Akkus genutzt). Das ist definitiv besser als beim DBX-111. Dieses hat ein Akkupack mitgeliefert dass man nicht einfach austauschen kann. Leider sind die Akkus totaler Schrott die nicht lange halten. Solange man das Babyphone eingeschaltet lässt sind sie sehr lnglebig. Wenn man sie allerdings ausschaltet (Akku wird als voll angezeigt!) und man am nächsten Tag wieder anschaltet, ist der Akku angeblich leer und das Elternteil meckert. Daher hängt bei uns das Elternteil des DBX-111 ständig am Ladegerät.

 

Reichweite & Tonualität

Über die Reichweite konnte ich absolut nicht klagen. Das Babyphone hat alles mitgemacht. Sowohl Keller und Dachgeschoss als auch draußen im Garten hat es zuverlässig funktioniert. Der Ton ist sehr ordentlich und die Lautstärke gut einzustellen. Durch die 5 LEDs in Grün und Rot die den Geräuschpegel anzeigen, hat man auch ein optisches Feedback.

Ich habe zu Beginn nur einen nervigen Brummton festgestellt, wenn das Elternteil anspringt (weil das Baby Geräusche macht). Ich weiß nicht ob es an den IKEA-Akkus lag, die sind mit 2450mAh doch ziemlich stark. Aber mir ist der Brummton auch nur zu Beginn aufgefallen.

 

Nachtlicht

Das Nachtlicht hätte man auch weglassen können. Auch wenn ich oben sagte mir fehlt eine Anschaltmöglichkeit von der Elterneinheit für das Nachtlicht. Das gehört einfach für mich dazu. Aber im Vergleich zum Sternenhimmel des DBX-111 und was ich so Nachtlicht nenne und nutze, ist das kleine orange Licht ein milder Witz. Insofern man das Babyphone nicht direkt am Baby hat und das würde ich niemandem empfehlen, bringt das Licht absolut gar nichts.

Nachtlicht

 

Haptik & Verarbeitung des Gerätes

Das Elternteil liegt gut in der Hand. Ein Clip um das Gerät an die Hose zu klemmen fehlt mir ein bisschen. Da ich doch mal draußen im Garten unterwegs bin oder im Keller Wäsche mache während die kleinste schläft, ist es sehr praktisch sich das Babyphone an die Hosentasche klemmen zu können damit man es nicht irgendwo stehen lässt. Stilldemenz lässt grüßen. Und in der Hosentasche hört man es nicht so gut bzw. kommt auch mal an die Tasten.

Der Elternteil ist auf jeden Fall robuster als es aussieht. Von der Verarbeitung wirken sie doch eher billig im Vergleich zum DBX-111 und unserem ganz alten Avent (nicht mehr erhältlich).  Letzte Woche war ich im Garten und mir fiel das Elternteil aus ca. 1,20m Höhe auf die gepflasterte Einfahrt. Erster Gedanke: „Oh Mist, jetzt ist es bestimmt kaputt!“ – aber es funktionierte tadellos und auch das Gehäuse war wider Erwarten nicht gebrochen oder gerissen. Bis auf zwei kleine Macken hatte es keinerlei Schäden davongetragen.

 

Fazit

Das SCD 501/00 hat alles was ein Babyphone unbedingt braucht: Einen Geräuschpegel, einstellbare Lautstärke, eine kabellose Elterneinheit (jedenfalls wenn man an Batterien denkt), DECT-basierten Funk und eine gute Reichweite. Nicht umsonst hat es bei Stiftung Warentest (05/2015) mit „Gut“ abgeschnitten.

Mir fehlen allerdings kleine Dinge wie der Gürtelclip oder eine Möglichkeit von der Elterneinheit aus das Nachtlicht zu de/aktivieren und das feste Kabel an der Sendeinheit stört mich.

Vom Preis finde ich 40-45 EUR angemessen für das was das Babyphone leistet. Die unverbindliche Preisempfehlung von 64,99 EUR finde ich aber zu hoch und würde ich persönlich niemals bezahlen. In der Preisklasse gibt es bessere Babyphones.

Wer ein robustes Babyphone ohne großen Schnickschnack und Zusatzfunktionen für einen moderaten Preis sucht, ist beim SCD 501/00 gut aufgehoben. Wer nach meinem Beitrag nicht ganz so sicher ist was er stattdessen wählen soll, dem empfehle ich einen Blick auf die Vergleichstabelle Babyphone zu werfen.

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Sauberer Kofferraum ohne Schlamm und Sand – Hatchbag Kofferraumschutz im Test

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Jeder kennt dreckige Kofferräume im Auto. Die einen mehr, die anderen weniger. Sei es wegen Kindern, Hobbys, dem Weihnachtsbaumkauf oder Tieren.

Mit Kind, Hund und Garten ist bei uns ein chronisch dreckiger Kofferraum quasi vorprogrammiert. Das Problem ist nur: Wir haben einen Firmenwagen. Das Auto gehört gar nicht wirklich uns. Also sollte damit so gut wie möglich umgegangen werden und da ist ein dreckiger oder gar beschädigter Kofferraum eher.. äääh.. sagen wir mal kontraproduktiv!

So sieht das bei uns üblicherweise im Alltag aus. Kennt ihr? Bei größeren Sachen auch mal schlimmer *hüstl*

 

Es ist jedes Jahr schon immer ein reisen Theater wenn wir einen Weihnachtsbaum kaufen: „Pass bloß auf dass der Baum gut eingewickelt ist in die drölfzig Decken! Nicht das da irgendwo Harz ans Auto kommt!“ 🙄

„Der matschige Hund kommt mir nicht ins Auto! Da müssen wir erst warten bis er trocknet und ihn ein bisschen bürsten!“ (und im Hintergrund quaken die Kinder „ich will heim! Ich hab Hunger! Ich bin müde„)

„Pass auf dass du beim einladen nicht die Stoßstange erwischst!“ und dann bei eventuellen Berührungen die akribische Prüfung auf Kratzer (inklusive „Gnaaaaah!!!!“ wenn da was ist)

Oder der Klassiker seit die Nordlady auf der Welt ist: „Du saugst nachher das Auto aus wenn du den Kinderwagen aus dem Auto holst. Guck dir mal die dreckigen Räder an! Der ganze Sand im Auto!!!!11“

Einerseits versteh ich das total und bin da auch ganz bei meinem geliebten Ehemann. Andererseits ist es manchmal einfach nervig und auch tierisch zeitaufwendig und mühsam oder sogar vergebens den ganzen Kram aus den Härchen der Innenverkleidung zu fummeln. Bitte sagt mir, dass euch das auch nervt und ich damit nicht alleine bin, ja?

Daher bin ich wirklich sehr froh, dass ich Hatchbag kennen lernen und auf Herz und Nieren testen durfte. Und das will ich euch heute berichten, einen Gutscheincode hab ich auch für euch 🙂 Dazu mehr am Ende des Beitrags!

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Zahnarztangst

Plötzlich ist wieder alles anders – und ein weiterer großartiger Mensch fehlt auf dieser Welt

Lange Zeit war das Thema still. Einfach weil ich krank war, Termine verlegt werden mussten und nichts „dringendes“ anstand. Am Freitag wäre nun mein nächster Zahnarzttermin gewesen. Wäre.

Heute morgen beim Gassi gehen brökelte mir plötzlich eine Ecke von meinem Backenzahn ab. Der Backenzahn der im Dezember die Wurzelspitzenresektion hatte. Verwunderlich war das nicht, denn der Zahnarzt, der vor fast 8 Jahren die Füllung dort machte, hat nicht gut gearbeitet und seitlich war ein kleines Loch. Die war nicht dicht! Daher hatte ich im Januar mit meiner Ärztin besprochen dass eine neue rein kommt. Jetzt bröckelte genau diese Ecke ab wo das Loch war. Ich vermute daher, dass dort Schmutz rein kam und den Zahn angegriffen hat.

Zuhause, nach einem kurzen Check ob Zahn oder Füllung gebröckelt ist, rief ich in meiner Zahnarztpraxis an und fragte ob das am Freitag reicht oder ich früher kommen soll. Im Hintergrund war ganz unüblich viel los (man hörte Gespräche). Das hätte mich ja schon verwundern sollen.

Die Zahnarzthelferin meinte dann „So wie sich das anhört, haben sie keine Tageszeitung, oder?“

Ich „Nein, wieso?“

Sie „Frau B. ist letzte Woche verstorben.“

Sie hätte genauso gut das machen können – es hat sich jedenfalls so angefühlt:

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Ich war fassungslos, fragte entsprechend doof „Was???“ und nach einer erneuten Bestätigung „Ach du scheiße“ (wofür ich mich demnächst noch mal persönlich entschuldigen muss, ich war einfach nur total geschockt). Ich habe auch gar nicht gefragt was eigentlich passiert ist (ich las später in der Todesanzeige nur „plötzlich und unerwartet“).

Ich war so geschockt, dass ich am liebsten direkt losgeheult hätte. Das hab ich mir dann doch aufgespart bis ich das Gespräch beendet hatte. Dann aber so richtig.

Für manchen mag das albern klingen. Aber mich hat die Nachricht tief getroffen.

Als Angstpatientin baut man auf einer gewissen Ebene eine sehr tiefe Beziehung zu seinem Angstarzt auf. Eine Vertrauensbasis die mit jedem Besuch, mit jedem Schritt wächst und stärker wird.

Diese Frau war aber vor allem eine wunderbare, großartige Person. Sie hatte etwas das meiner Meinung nach vielen Ärzten heute fehlt. Einfühlungsvermögen, Verständnis und Ehrlichkeit. Und wirklich den Wunsch medizinisch zu helfen ohne dass dabei unbedingt ein teures Auto raus springen muss.

Sie war die erste, die mir nicht teuren Zahnersatz im vierstelligen Bereich aufdrängen wollte. Die erste, die mir erklärt hat, das viele vorherige Zahnärzte beim Thema Weiterbehandlung vage blieben und mich hängen ließen, weil „mit dem was bei ihnen gemacht werden muss, lässt sich nicht viel Geld verdienen. Es ist für Sie notwendig, aber für Ärzte nicht wirklich rentabel“.

Sie hat etwas geschafft, was vor ihr ausgewiesene Angstzahnärzte nicht geschafft haben. Dass ich ihr ehrlich vertraut habe. Dass ich zu Zahn-OPs ging. Und vor allem, dass ich den Glauben an mich und den Mut bekam, den ganzen Weg ohne Vollnarkose schaffen zu können.

Sie konnte so toll und herzlich mit Kindern umgehen, Menschen sehr gut einschätzen und dadurch perfekt mit Angstpatienten umgehen. Sie hatte eine wunderbare Art mit trockenem Humor und Ironie, wo sie angebracht war.

Ich kann noch nicht ganz begreifen, das ich nie wieder in einem ihrer Behandlungsstühle sitzen werde und nie wieder diesen wundervollen, pragmatischen und gelassenen Menschen begrüßen werde. Nie wieder werde ich diese nette Frau mit ihren roten Haaren und ihrem NASA-Shirt sehen. Nie wieder werden wir uns gemeinsam darüber freuen, dass ich einen weiteren Schritt geschafft habe. Nie wieder mit ihr scherzen. Nie wieder sehen, wie sie mit der Nordlady schäkert oder meinem Sohn mit viel guter Laune erzählt, dass er so cool wie Spiderman aussehen wird um ihm die Angst zu nehmen.

Und mein Herz schmerzt bei diesen Gedanken.

Das sie nun nicht mehr ist, wirft mich auf meinem Weg zu gesunden Zähnen und dem ersehnten Lächeln sehr weit zurück. Sie zu ersetzen wird schwer 😢 So jemanden findet man doch so schnell nicht wieder!

Aber irgendwie werde ich. Denn alleine wegen ihr will ich nicht aufgeben und den Weg irgendwie fortsetzen. Was wir gemeinsam erreicht haben, soll nicht umsonst gewesen sein. Ich glaube das würde sie sonst sehr traurig machen.

Wieso ist das Schicksal so eine miese Kuh und holt mal wieder einen derart tollen Menschen mitten aus dem Leben?

Sie war erst 56 Jahre alt. Jünger als meine Mutter. Ich mag mir gar nicht vorstellen wie entsetzlich das für ihre Familie ist.

Was bleibt, ist mal wieder die Erkenntnis, dass das Leben heute oder morgen ganz plötzlich vorbei sein kann. Und das jeder Moment zählt.