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Eine kleine Zeitreise in die 90er

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Ihr habt es sicher schon gemerkt: Die 90er kommen wieder! Plateauschuhe und Knopfhosen sind längst wieder modern. Frufoo ist wieder da und die Lila Pause gibt es auch schon lange wieder. Und Tic Tac Toe wollen sich wohl ebenfalls wieder blicken lassen. Hoffen wir auf eine zweite legendäre Pressekonferenz? 😁

Anlass genug für mich, eine kleine Zeitreise zu starten. Denn die 90er, das war meine Kindheit!

Wo es hin geht? In die Welt der 90er Computer- und Konsolenspiele. Vielleicht findet ihr ja das eine oder andere Spiel wieder, das ihr selbst früher gespielt habt? Und ich kann alle Spiele ohne Einschränkung für eure Kinder empfehlen. Kein Blut, keine abgetrennten Körperteile, keine Schimpfworte oder Werbung, aber jede Menge Spaß mit Pixeln. Also quasi wie Minecraft, nur abwechslungsreicher 😉 Viele der Spiele gibt es für kleines Geld zu kaufen. Ich habe diese entsprechend verlinkt.

Bitte Take That ausmachen, den Frufoo unfallfrei parken und anschnallen. Los gehts!

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Zurück aus der Blogpause! – Gedanken zu Social Media

Lange war es hier still. Wir waren im Urlaub, wir hatten schöne Ferien. Wir haben geschwitzt, geächzt, waren im Zoo, haben Eis gegessen und die Zeit genossen. Ich war kreativ und habe genäht. K1 hat inzwischen seine Zahnspange und K2 geht jetzt in den Kindergarten, die Eingewöhnung liegt quasi in den letzten Zügen. Darüber werde ich in den nächsten Tagen noch berichten. Es gibt so vieles was ich erzählen möchte. Aber vorher will ich noch ein paar Gedanken los werden.

Im letzten Artikel habe ich schon erzählt das ich einiges ändern möchte. Auch Blogtechnisch. Die erste Änderung war keine Kooperationen mehr anzunehmen. Weil ich einfach nicht die Zeit dafür habe, beziehungsweise mir die Zeit an anderer Stelle fehlt und dies zu Stress führt.

Auch im Social Media war ich recht still. Bei Instagram gab es kaum neues, bei Facebook gar nichts. Auch bei Pinterest war ich kaum unterwegs und bei Twitter mal mehr, mal weniger still und habe mir auch abgewöhnt die komplette Timeline lesen zu müssen. Wenn ich mal länger nicht reinschaue, springe ich bis zu den neuesten Tweets vor und fertig. Es tut gut. Es frisst weniger Zeit. Es bekommt eine andere Gewichtung.

Es passiert schleichend

Wenn man anfängt zu bloggen, ist alles noch ganz einfach. Man schreibt, veröffentlicht und freut sich über Leser. Wenn man dann mehr will und sich organisiert, in Gruppen unter Bloggern unterwegs ist, dann rutscht man da ganz schnell immer tiefer in eine Spirale rein die extrem viel Zeit frisst und auch stressen kann. Bessere Fotos machen, Reichweite erhöhen, Leser werben etc. Du musst dies, du musst das.

Sei präsent, poste bei FB so und so, und so oft. Teile die Beiträge in drölfzig Gruppen. Sei auf Instagram und poste jeden Tag, mache Storys, like und kommentiere andere Beiträge. Sei auf Pinterest und pinne täglich. Sei auf Twitter und poste deine Blogbeiträge X mal in X Tagen. Alles für den Blog. Und da hat man noch gar nix gebloggt! Was da an Zeit drauf kommt, wenn man das täglich macht und wie man sich stresst, wenn man dann mal denkt „Oh ich hab heute noch nicht auf Pinterest rein geguckt“ oder „Oh ich hab heute noch gar keine Story gemacht“ kann man sich erst gar nicht vorstellen. Aber es schockiert einen dann doch ziemlich wenn es so weit ist und diese Erkenntnis kommt.

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Wenn alles zu viel wird – Gedanken zum Entstressen & Entschleunigen

Ich glaube als Frau neigt man noch eher als andere dazu, sich zu übernehmen. Es passiert schleichend. Dies und das und das mach ich halt auch noch. Man wächst mit seinen Aufgaben. Ein wahres, aber zugleich gefährliches Sprichwort.

Denn wenn man Pech hat, sind die Aufgaben auf Dauer viel zu viel, es gibt irgendwann den großen gesundheitlichen Knall. So ist es meiner Mutter passiert: Schlaganfall. Eigentlich sogar zwei. Beim zweiten hatte sie richtiges Glück, denn da saß sie in der Tagesklinik, direkt neben dem Krankenhaus. Wer weiß, wie schlimm es geendet hätte, wäre sie zuhause gewesen. Denn beim Schlaganfall zählt jede Sekunde.

Ich habe mir geschworen, dass ich es nie so weit kommen lasse. Aber das ist leichter gesagt als getan. Schleichend ist es doch immer mehr geworden. Zwei Kinder, ein Hund, hundert Dinge für den Ehemann, Haushalt, Alltag, Termine koordinieren, Einkaufen, der Blog, die Schule und noch 1000 kleine Dinge die man so im Kopf organisiert (Stichwort: Mental Load). Die Klassenkasse für K1, Beisitzer für die Zeugniskonferenz, Verkaufshilfe bei den Schulfesten – alles so Kleinigkeiten die aber Zeit weg nehmen die man woanders auch bräuchte. Zudem steckt K2 im Moment sehr tief im Terrible Two. Es ist wirklich anstrengend. Vor allem mit einem K1 der das teilweise noch befeuert.

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Allgemein Nerdiger Kram

Wenn man bei Payback auf seinen Punkten sitzen bleibt

Was mir diese Woche passiert ist geht auch auf keine Kuhhaut mehr. Es ist wirklich unfassbar und ich hätte niemals damit gerechnet dass ich mich mal so mit Payback rumärgern muss wegen so einem Blödsinn!

Alles fing damit an, dass wir vor zwei Monaten beschlossen einen neuen Kühlschrank zu kaufen. Der alte war schon ziemlich alt, lag in den letzten Zügen, lief nur noch auf volle Pulle und war trotzden minimal 8°C warm. Zu warm, zu viel Strom, nicht gerade umweltfreundlich. Es folgten viele Diskussionen, Beratungen, Modelle vergleichen. Mein Mann hat dann das letztendlich gewünschte Modell bei Saturn bestellt. Mit nettem Rabatt und obendrein 15-fach Payback-Punkte-Aktion. Das läppert sich bei so einem Preis. Wir haben dann auch knapp 5000 Punkte aufs Payback-Konto bekommen. Immerhin umgerechnet 50 EUR. Netter Bonus.

Diese Punkte wurden dann am letzten Wochenende frei gegeben und mein Mann wollte sie in iTunes-Gutscheine investieren. Er bestellte am Sonntagabend zwei 25 EUR-Gutscheine und zahlte sie mit unseren Punkten sowie einem 200p-Aktionsgutschein. 4798 Punkte gingen dafür drauf.

Am nächsten Abend wollte er den Bestellstatus prüfen und das Konto war gesperrt. Ohne Mitteilung. Ich vermutete erst, dass der Aktionsgutschein Schuld war und war ziemlich sauer. Am Dienstagmorgen rief ich bei Payback an.

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Krankentage, Overload und nasser Wind

Die letzten Tage sind einfach nur furchtbar nervig. Ich hätt gern mal ne Pause. Durchatmen. Akkus aufladen. Aber das ist gerade nicht in Sicht.

Angefangen mit diesem Wind. Seit über einen Woche bläst und bläst es hier, mal mehr mal weniger. In Dänemark hatten wir letztes Jahr auch so einen Wind. Ständig. Es gibt ja Leute die steife Brisen mögen. Ich bin keiner davon. Den Regen begrüße ich durchaus. Viel zu nah ist mir noch der letzte Sommer in dem wir ja keinen hatten. Daher freue ich mich über jeden Tropfen. Außer ich bin gerade mit K2 auf dem Weg um K1 zu bringen oder abzuholen, dann fällt es mir doch recht schwer mich zu freuen. Aber ich geb mir Mühe!

Am Samstag war ich nass bis auf die Unterwäsche. Ich wollte nur mal eben mit dem Hund Gassi mit einem Besuch beim örtlichen Kaufmann verbinden um zwei Packungen Puderzucker für die Geburtstagstorte zu kaufen. 50cent und ne Leinentasche einpacken und los. Auf dem Rückweg überraschte uns ein heftiger Regenguss. Der Hund war am jaulen und wollte nicht mehr weiter, ich war klatschnass, meine Jacke 3kg schwer und durchgeweicht. Es ist so, so, soooo ekelig wenn einem das kalte Regenwasser den warmen Rücken runter läuft! Igittibäh!!! *schüttel*

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Aller Anfang ist schwer!

Nachdem ich hin und her überlegte und die ILS noch mit allerlei Fragen gelöchert habe, habe ich schon längst los gelegt. Ganz heimlich. Nun ja, nicht ganz, die eine oder andere Andeutung gabs auf Twitter.

Vor mir liegen (laut Online-Studienplaner) 210 Einsendeaufgaben, jede Menge Hefte und Zusatzliteratur. So insgesamt gesehen ist das schon sehr demotivierend. Daher bin ich froh, dass man nicht alles auf einmal vorgesetzt bekommt. Denn dann würde ich nur diesen riesigen Berg sehen und mich fragen wie das alles in meinen Kopf soll.

Aber vorerst liegen hier genau fünf Fächer zum bearbeiten: Chemie (😩🙄), Mathematik, Deutsch, Englisch und Politik/Sozialkunde. Mit Chemie werde ich erst mal leben müssen. Da es für die mittlere Reife Prüfungsfach ist, kann ich es erst danach abwählen. Dann aber sofort. Es gibt nichts, was ich mehr hasse als Chemie.

Wobei der nette Mann von der ILS der mich mittlerweile angerufen hat, meinte ich solle abwarten. Viele würden Chemie lieben lernen, weil sie es heute besser verstehen als damals in der Schule und das Thema anders bearbeiten. Wir werden sehen!

Insgesamt finde ich die Hefte bis jetzt sehr gut. Das Deutsch-Heft zur Einführung in Arbeitstechniken ist etwas viel Geschwafel, dazu muss ich mich richtig zwingen, obwohl ich sonst Deutsch sehr gerne mag. Gerade das Thema Arbeitstechniken. Recherche, Strukturierung und Planung ist eigentlich mein Ding. Ich hab nun auf den ersten Seiten bestimmt schon 3-4 Mal gelesen wie toll mir dieses Heft bei der Arbeit und beim Erreichen meines Lernzieles helfen wird. Das kommt mir langsam so vor wie „Wenn man sich es nur oft genug sagt, dann stimmt es auch“ 😁

Mein erstes Paket sah übrigens so aus:

Sozialkunde habe ich schon durch und die Note 1,7 (2+) erhalten. Aktuell bearbeite ich Deutsch und Mathe. Und auch wenn ich den ganzen Kram (Rechnen mit natürlichen Mengen) eigentlich kann, arbeite ich das lieber durch. Eine Auffrischung hat noch keinem geschadet und ich habe auch schon gemerkt, dass ich mich daran gewöhnen muss ALLES zu lesen bevor ich rechne. Sonst kann es nämlich sein, dass ich zwar richtig rechne aber das falsche Ergebnis habe, weil ich mit vollem Elan losgelegt habe ohne die komplette Aufgabenstellung erfasst zu haben.

Überhaupt dieses ganze schulische Arbeiten muss man sich wieder erarbeiten, rein kommen. Auch Kopfrechnen. Mal ehrlich, was rechnet ihr so mit dem Kopf? Kaum was, oder? Gebt es zu! Selbst wenn man ein paar Sachen im Einkaufskorb zusammen rechnet überschlägt man entweder grob oder holt das Smartphone und rechnet da mit der Taschenrechner-App. Ich bin auch erst mal los gezogen und habe mir einen neuen Collegeblock, Bleistifte und Textmarker gekauft.

Übrigens, wenn mich demnächst jemand anpampt ich starre nur aufs Handy, dann kann es sein, dass ich mir einfach mal, um die Zeit zu nutzen, mein Studienheft als PDF aufs Handy geladen habe und das lese! Nervt mich ja auch immer dieses pauschale, abwertende „…glotzt ja nur aufs Handy und macht sinnloses Zeug“ – soll ja Leute geben die damit arbeiten oder, wie ich, tatsächlich sinnvolles Zeug lernen. Jetzt kann man sich natürlich noch darüber streiten wie sinnvoll das Zeug ist, dass man in der Schule lernt, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema 😉

 

Noch etwas: Dies ist keine Werbung. Ich habe weder eine Kooperation mit ILS, noch erhalte ich besondere Vergünstigungen, noch habe ich da in irgendeiner Weise angegeben dass ich blogge oder darüber berichten möchte. Ich will das für mich verbloggen, als Motivation, als Meilensteine und vielleicht hilft es ja anderen die mit der Entscheidung hadern oder im Netz Informationen suchen.