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Schwangerschaft

Schwangerschaft Zahnarztangst

Zahnarzt-Horror – Was man sicher nicht erleben will.

Heute: SSW 30 / 29+2

Vorweg: Ich bin ein absoluter Zahnarztschisser! Ja, ich habe Angst vorm Zahnarzt. Schon seit Kindertagen. Das sitzt tief. Damals hatte ich einen bitterbösen Zahnarzt, den man im Dorf irgendwann nur noch “den Viehdoktor” nannte – eigentlich eine ziemliche Beleidigung für jeden Tierarzt :-/

Alleine der Gedanke an Zahnarzt verursacht mir Magengrummeln. Wenn ich weiß dass ich hin muss bzw. auf dem Weg zum Zahnarzt bin, dann fühle ich mich wie ein Schaf auf dem Weg zur Schlachtbank. Und wenn ich erst diese Stuhl sehe. Hilfe! Ich bin die, die zitternd da auf dem Stuhl sitzt, deren Herz bis zum Hals klopft und die lieber alles andere tun würde, wen es helfen würde dem Zahnarzt zu entkommen. Sogar Fenster putzen. Oder mir selber das Bein brechen. Oder Sauerbraten essen (ich hasse Sauerbraten… igitt!!!). Übrigens ist es nicht gerade hilfreich wenn man jemandem erzählt das man zum Zahnarzt muss, wenn derjenige dann Horrorgeschichten erzählt. Also jetzt nicht so was wie ihr hier gleich lesen könnt. Sondern so Geschichten mit ohne Betäubung, Blut, schrecklichen Schmerzen und wochenlang geschwollenen Mundteilen.

Wer Zahnarztangst hat, der kann gerne aufhören zu lesen. Aber ich hoffe dass ich damit dem einen oder anderen Mut machen kann. Mut auf sein Bauchgefühl zu hören – denn genau das habe ich in den letzten Tagen gelernt. Und nicht einfach etwas hinnehmen was ein Arzt sagt oder tut. Aber fangen wir mal am Anfang an:

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Schwangerschaft

Ohne PDA geht nichts – oder?

Heute: SSW 30 / 29+1

Ich muss das jetzt echt mal verbloggen, es ist ein Thema dass mich immer und immer wieder wundert wenn ich in Sozialen Netzwerken andere Schwangere lese:

Sobald sich Gedanken zur Geburt gemacht wird, ist die PDA im Gespräch. “PDA Ja oder Nein?” – “Hoffentlich schaffe ich es ohne PDA”, “Ich habe bald einen Termin zur Besprechung für PDA.” – Wieso?! Gerade bei Erstlingsmamas scheint eine Geburt ohne PDA gar nicht denkbar.

Ich habe da ganz oft den Eindruck als gäbe es nur diese eine Option. Entweder man erträgt irrsinnige Schmerzen oder man verlangt eine PDA. Dazwischen gibt es nichts.

Liebe schwangere Mamas: DAS STIMMT NICHT!

Wenn ihr in einem Geburtsvorbereitungskurs seid, dann habt ihr das Thema entweder noch nicht gehabt oder ihr habt einfach einen doofen Kurs erwischt! Denn Schmerzmittel sollte definitiv Thema sein! Es informiert, es beruhigt, es zeigt Möglichkeiten auf! Denn es gibt noch einige andere Optionen zwischen Schmerzen und PDA. Wenn ihr das Thema nicht im GVK habt, dann sprecht mit eurer Hebamme darüber oder fragt bei Geburtsanmeldung im Krankenhaus. Lasst euch aufklären! Lasst euch Ängste nehmen!

Eine PDA war bei der ersten Geburt nie Option für mich und wird es auch bei der zweiten nicht sein. Wieso? Unter anderem auch deswegen:

PDA – Fluch & Segen

Ich bekomme übrigens auch Angst, wenn ich mir die Statistiken anschaue. Aber der Grund ist ein ganz anderer: Interventionsarme Geburten werden nämlich wirklich selten. Die PDA ist ja schon die erste Intervention. Leider ist der Glaube weit verbreitet, eine Geburt liefe mit oder ohne PDA immer vorbestimmt gleich ab. Nur eben einmal mit und einmal ohne Schmerzen. Das stimmt so natürlich nicht! Denn durch die PDA wird der Geburtsverlauf signifikant verändert. Subjektiv wird er dadurch ganz klar verbessert, denn der Schmerz hört ja auf. Objektiv wird der Verlauf aber gestört und das hat Folgen: Ich habe diesen Mechanismus in meinem PDA-Artikel bereits ausführlich beschrieben.
In einer neuen Studie über den Gebrauch von PDAs wird sogar davon ausgegangen, dass eine Geburt mit PDA im Schnitt gut zwei Stunden länger dauert, als eine ohne PDA. Na gut, vielleicht sind drei Stunden ohne Schmerzen besser, als eine Stunde mit… aber was macht das mit dem Baby? Es erlebt eine längere Geburt, die häufig mit einer Saugglocke endet. Warum? Z.B. weil die Gebärende entweder gar keinen Pressdrang mehr spürt, oder das Baby die nun leider längere Geburt eben nicht mehr so gut verkraftet, so dass entsprechend nachgeholfen und beschleunigt werden muss.

Quelle: https://www.hebammenblog.de/geburt-ohne-pda/

Der Hebammenblog drückt das besser aus, als ich es je in Worte fassen könnte. Zudem wusste ich wie gesagt, dass es noch andere Optionen gibt. Das es nicht sofort eine PDA sein muss. Denn das ist einfach der größte Hammer, der, der mir vieles oder sogar alles nimmt. Das wollte ich nicht.

Wie war das denn bei dir?

Meine erste Geburt war toll. Ab Blasensprung dauerte es 6 Stunden bis mein Sohn da war. Ich hatte teilweise heftige Wehen. In der Wanne waren die sehr stark und was wirklich doof war: Die gingen mir sehr auf den Bandscheibenvorfall im LWS-Bereich. Das tat irgendwann übelst weh, ich verkrampfte mich und ich jammerte dass ich nicht mehr kann. Diesen Ichkannnichtmehr-Moment wird wohl jede Frau unter der Geburt irgendwann mal stärker, mal schwächer haben! Die Frage ist wie man damit umgeht: Kapituliert man komplett oder überlegt man sich was die Optionen sind und entscheidet dann?

Ich wies meinen Mann an die Hebamme zu rufen (man ließ unds zwischendurch immer allein im Kreißsaal, sozusagen Privatsphäre, da war ich auch sehr dankbar drum. Es hätte mich mehr genervt wenn ständig jemand um mich rumgewuselt wäre der NICHT mein Mann ist) und ich verlangte nach einem Schmerzmittel. Ich bekam eine kleine Spritze in den Rücken. Die nahm den Druck und den Schmerz aus dem Ledenwirbelbereich, nicht mehr, nicht weniger. Es war himmlisch! Ich hatte noch Wehen, aber nicht mehr diesen unerträglichen Rückenschmerz. Ich konnte mich dadurch wieder entspannen. Und das war ganz wichtig. Vor der Spritze war der Muttermund bei 5,5cm.

Es dauerte keine 30 Minuten, da ging plötzlich ein unheimlicher Ruck durch meinen ganzen Körper. Es war unheimlich. Was war das? Es folgte ein zweiter Ruck und mir war plötzlich klar: Das sind Presswehen! Ich hatte totale Panik, der MuMu war doch vorhin erst bei 5,5cm, ich darf noch nicht Pressen!!! Aber der Drang zu pressen ist übermächtig. Das ist wirklich unfassbar! Ich rief panisch das der Hebamme.. die kam und prüfte.. und sagte die schönsten Worte meines Lebens: “Der Muttermund ist komplett offen, sie dürfen pressen!”

Nach einigen Presswehen war unser Sohn dann da. Ich konnte ihn endlich auf den Arm nehmen. Ich war so glücklich – und alles andere egal!

Ich kann jeder Frau nur sagen: Diese Pressphase ist unglaublich toll. Was der Körper da leistet, ihr bekommt unheimlich viel Respekt vor euch selber. Das ist wie eine Droge. Es ist einfach unfassbar “amazing” (ich hab da keine anderen Worte für).

Was kann man tun um die Geburt zu erleichtern oder erträglicher zu machen?

Ich will zukünftigen Mamas Mut machen! Es muss keine PDA sein. Ihr schafft das. Ich weiß es macht einem Angst. Da passiert so viel. Immerhin kommt ein Kind zur Welt. Ihr müsst aber keine Angst haben. Es ist das natürlichste der Welt und ihr schafft das. Ihr wisst gar nicht wie stark ihr seid, ihr wisst gar nicht was euer Körper wirklich leisten kann!

Vertraut auf euren Körper!

Euer Körper weiß was er tut. Wie gesagt ist die Geburt das natürlichste auf der Welt. Steht ihm nicht im Weg. Hört in euch hinein und tut das was euch gut tut, probiert aus! Hüpfball, Hocker, Wanne, verschiedene Stellungen.. es gibt so viele Optionen. Wenn ihr nichts mehr vom GVK wisst, lasst euch von der Hebamme anleiten! Und lasst euch bloß nicht von eurer Mutter oder anderen Müttern sagen “Das muss so oder so” – Jede Frau und jede Geburt ist anders! Und das ist EURE Geburt, nicht die von irgend jemand anderem. Und glaubt auch bloß nicht eine Geburt sei wie im Fernsehn, wo die Damen auf dem Rücken liegen und vor Schmerz schreien und alles ertragen müssen. Das ist totaler Quatsch!

ATMEN!

Ganz wichtig: Atmen nicht vergessen. Ich kenne das selber in Stresssituationen: Man atmet nicht mehr gleichmäßig, man verkrampft sich und hält öfter die Luft an, atmet gepresst. Das ist im Kreißsaal ganz schlecht. Atmet ihr verkrampft, verkrampft ihr euch komplett, auch der Muttermund. Dann geht nichts weiter. Also irgendwie, egal wie, versuchen gleichmäßig zu atmen.

Versucht die Wehen als Freunde zu sehen – sie helfen euch auf dem Weg zu eurem Kind

Wehen tun weh. Sagt schon der Name. Aber ihr solltet versuchen sie anzunehmen. Sie tun viel weniger weh wenn man sich nicht dagegen wehrt, sondern sie annimmt und begrüßt (meine Güte klingt das esoterisch!). Meine Hebamme im GVK sagte etwas tolles “Stellt euch die Wehen wie Wellen vor. Ihr müsst auf ihnen reiten. Nicht versuchen dagegen zu halten”. Und das sagt eigentlich alles aus was man wissen muss. Wie ihr auf diesen Wellen reitet, das ist euer Ding. Manchen hilft tönen, manchen hilft laufen, manchen helfen bestimmte Atemtechniken, manchen Musik und tanzen. Oder vielleicht auch alles zusammen.

Und wenn nichts mehr geht weil es einfach beschissen schlimme Schmerzen sind?

Dann gibt es wie gesagt einige Optionen: Massagen durch den Partner, Akupunktur, entkrampfende Mittel oder Schmerzmittel die lokal gespritzt werden, Lachgas und natürlich die PDA. Ich will nicht sagen dass eine PDA generell blöd oder zu verteufeln ist. Das wäre ziemlich anmaßend und überheblich! Ich würde auch nie Müttern dumme Kommentare geben weil sie eine PDA hatten. Es ist eine persönliche Entscheidung! Aber ich finde es eben Schade dass man sofort an eine PDA denkt und andere Optionen offenbar komplett außer Acht gelassen werden. Gerade bei Erstlingsmamas. Ich lese da viel Angst heraus und das ist irgendwie Schade.

Ich hoffe ich kann der einen oder anderen Mut machen ♥

Schwangerschaft

Viel passiert! – Hallo 30. SSW :-)

Heute: SSW 30 / 29+0

Ich komme irgendwie gar nicht so zum bloggen wie ich gerne möchte. Dabei ist genug passiert worüber ich erzählen könnte. Die letzten Wochen waren turbulent. Ich hoffe es wird diese Woche etwas ruhiger und ich kann das alles noch raushauen was ich schreiben möchte. Ich könnte ja auch langsam mal über meine DIY-Projekte schreiben, das hab ich bis jetzt totgeschwiegen.

Mittlerweile sind wir in der 30. Woche angekommen. Endlich steht die Drei vorne. Irgendwie glaube ich nicht dass ich die Vier erleben werde. Aber das wird sich zeigen. Ich habe aber so das Gefühl dass wir dieses Mal nicht über ET kommen. Ob ich wohl recht habe?

Nächsten Montag, an Halloween, haben wir die nächste VU und den nächsten großen Ultraschall sowie das erste CTG. Ich bin schon sehr gespannt ob die junge Dame sich dann endlich richtig zeigt. Oder ob wir eine Überraschung erleben werden und es doch ein Junge wird. Das kann ich mir aber irgendwie nicht vorstellen, das hätte man sicher schon lange gesehen.

Allgemein Kinderchaos Schwangerschaft

Die 27. Woche

Juhuuu! Endlich nicht mehr krank! Und Herr Nord hat eine Woche Urlaub.

Der Montag startete als Feiertag. Der 3. Oktober. Und pünktlich zum Beginn des Monats wurde es richtig kalt, also Heizung aufdrehen.

Und obwohl Herr Nord letztes Mal sagte er würde im Sommer schon nach Kaminholz gucken, hat er das natürlich verschwitzt. Jetzt war es eigentlich schon zu spät. Er kontaktierte trotzdem einige Händler, bekam aber meist Absagen da sie kein Holz mehr hatten, zu uns nicht liefern wollten oder in nächster Zeit keinen freien Termin mehr hatten. Der Händler bei dem wir letztes Mal Holz bestellt hatten, vertröstete ihn auf “in 3-4 Wochen” – das war aber doof. Denn zwei Raummeter Holz in der Einfahrt bekomme ich alleine, schwanger, nicht weg gewuppt. Und mein Mann kommt erst nach 18 Uhr heim, im Dunkeln ist das auch doof. Diese Woche wäre ideal. Mein Mann hatte ja Urlaub und kann helfen.

Zudem hat mich die arrogante Art des Händlers letztes Mal geärgert. Der hat uns vor zwei Jahren das Holz hier hingestellt, für dass wir insgesamt über 230 Euro bezahlt hatten und meinte dann ganz herablassend er kaufe das billig in Polen, wer heutzutage noch selber Holz in Deutschland schlägt wäre selber Schuld, das macht ja heute keiner mehr. Am liebsten hätte ich das Geld in dem Moment aufgefressen und runtergeschluckt. Arsch 😝

Zum Glück flatterte uns das Angebot unseres Baumarktes ins Haus. Ein Raummeter trockenes Laubholz (Esche, Buche, Eiche) für einen deutlich günstigeren Preis als beim arroganten Händler. Im Baumarkt bestellten wir daher am Dienstag gleich zwei Raummeter mit Anlieferung. Am Freitag wurde geliefert und innerhalb von zwei Stunden hatten wir zu dritt das Holz weggestapelt.

Am Mittwoch meldete ich das Kind im Kindergarten ab und wir fuhren zum Heidepark. Ein gemütlicher Tag. Wir haben nicht wirklich viel gemacht. Keine Achterbahn. Darf ich ja eh nicht. Aber sonst ist mehr geplant. Meist will Herr Nord Achterbahn fahren und ich mache was mit dem Butscher. Aber dieses mal haben wir uns alle vorgenommen einen “lazy Day” zu machen. Das wildeste war wohl dass die beiden drei Mal Wildwasserbahn fahren waren. Entsprechend nass waren sie dann auch. Ich halte die ja für total bekloppt.. so kalt wie das im Oktober schon ist. Männer halt 😉

Ansonsten waren wir nur die Kleinkindattraktionen fahren (z.B. Käpt’ns Törn, Panoramabahn, Aussichtsturm) und haben uns die Shows angeschaut.

Am Freitag war dann auch endlich der ersehnte erste Termin bei der neuen Frauenärztin. Wie der lief schreibe ich dann mal in einem separaten Post! Irgendwie komm ich im Moment nicht so zum bloggen wie ich gerne möchte *püüh*

Kinderchaos Schwangerschaft

Die 26. Woche

Jeden Montag ist Wochenwechsel. Also freue ich mich, im Gegensatz zu vielen Twitterern die Montags gerne jammern, eigentlich sehr auf den Montag. Nur diesen nicht. Denn der große Zuckertest stand an. Um 7:30 Uhr stand ich pünktlich vor der Praxis die gerade aufgeschlossen wurde. Nichts los. Nur ich und eine Arzthelferin da.

Mir wurde gleich Nüchternblut abgezapft, dann bekam ich die Akkucheck-Lösung. Im gleichen Glas gleich viel wie beim letzten Mal. Also hatte ich doch zu viel. Wie vermutet. Naja. Egal. Ich durfte mich dann zwei Stunden ins Wartezimmer setzen und warten. Im Wartezimmer war es schrecklich. Zwei Stunden ohne Tageslicht, weil das Fenster zugebaut war. Dazu Baulärm und direkt vorm Fenster röhrte ein Kompressor dessen Benzingeruch sich im ganzen Zimemr verteilte. Und über den Lärm schrien sich die Bauarbeiter gegenseitig an 😀 So beginnt die Woche doch gut!

Gegen 10 Uhr durfte ich dann endlich nach Hause. Ich hatte Durst. Ich hatte solche Sehnsucht nach einem Glas Wasser! Die Zuckerlösung ist nicht wirklich ekelig. Aber ich finde dieses süße Zeug auf leeren Magen nicht gerade toll. Vor allem wenn man sonst wirklich nichts zu sich nehmen darf. Zuhause setzte ich mich daher erst einmal in die Küche und genehmigte mir in Ruhe und voller Glückseeligkeit ein Glas kaltes Mineralwasser. Die kleinen Dinge im Leben 😂

Die Woche ging es mir dann auch schon bedeutend besser. Der Husten hatte sich fast komplett verabschiedet. Mich quälte nur noch ab und zu ein trockener Reizhustenanfall. Ich arbeitete auch endlich meinen Haushaltsrückstand wieder auf. Alleine das Badezimmer war im Ausnahmezustand.. ganz schlimm 🙈

Am Mittwoch saß ich Abends entsetzt vorm Fernseher und sah, wie viele andere auch, den Film “Das weiße Kaninchen” mit Devid Striesow. Ein Film in dem es um Cyber-Grooming und sexuellen Missbrauch geht. Herr Striesow hat das wirklich gut gespielt und mir ist teilweise schlecht geworden 🙁 Als Schwangere hätte ich das nicht gucken sollen. Echt nicht. Das geht wieder in Richtung “Was machen meine Kinder am PC und wie kann ich die vor solchen kranken Leuten schützen?”

Am Wochenende ging es dann zum shoppen in die Stadt. Der Butscher brauchte neue Hosen und Socken. Eigentlich wollte ich zu Primark, weil ich da noch nach günstigen Bodys fürs Nordbaby gucken wollte. Aber da C&A 20% Rabatt auf die gesamte Kinderkollektion gab, ging es dann eben zu C&A. Dort gab es dann nebst Hosen und Socken auch noch passende Winterkleidung, einen Schlafanzug und einen Angry-Birds-Pullover den er sich selbst aussuchte. Fürs Nordbaby gab es einen Strampler und Bodys. Da haben sich die 20% dann auch echt gelohnt.

Da nebenan Galeria Kaufhof ist, waren wir dann dort auch noch drin. Großer Fehler. Bei der Spielzeugabteilung hatte Kaufhof eine Halloween-Abteilung aufgebaut die nicht ganz ungruselig war. Obwohl mein Sohn nicht ängstlich ist, hatte er die folgende Nacht ganz schöne Albträume die mich mehrmals zum Aufstehen und beruhigen veranlassten. Ich muss zugeben dass da auch Sachen bei waren wo ich als Erwachsene es nicht ganz ungruselig fand. Und dass man da Kostüme hinhängt wo (wenn auch nur aufgedruckte) Gedärme rausquellen… muss das echt sein?! Kann man so was nicht bei den Erwachsenen platzieren?

Am Sonntag ging es mir dann entsprechend. Nachts bin ich 5 oder sogar 6 Mal aufgestanden, hatte kaum schlaf gefunden. So hatte ich dann am Sonntag auch fast vergessen dass die magische Grenze der “unter hundert Tage” erreicht wurde. Noch 99 Tage bis zum errechneten Termin! Woah!

Am Anfang wenn man den Test macht, ist diese magische Grenze noch so weit weg. Man hat das Gefühl dass man es niemals bis zu dem Tag schafft und zack, auf einmal ist er da!

Schwangerschaft

Die 25. Woche

Die 25. Woche startete nicht so toll. Eigentlich sollte die Vorsorge bei 24+0 ja ein freudiger Termin sein. Aber irgendwie war es dass dann doch nicht, wie man hier nachlesen kann.

Aufgrund dieses Besuches entschloss ich mich meinen Frauenarzt zu wechseln. Abends redete ich mit Herr Nord und er stimmte mir zu, ich solle doch am nächsten Tag mal rumtelefonieren ob mich wer nimmt.

Ein Anruf bei meiner alten Ärztin, die mich schon in der Schwangerschaft mit dem Butscher betreut hat, brachte dann eine frohe Nachricht: Ich bin Willkommen und bekam gleich für die erste Oktoberwoche einen Termin. Das ist zwar für mich etwas umständlich, denn ohne Auto komme ich da kaum hin. Mit ÖPNV sind es Minimum 1h 30 Min. und das auch nur wenn ich das Glück habe dass die Busse fahren und zudem pünktlich sind. Und ich muss das alles so planen dass ich den Butscher auch noch pünktlich aus dem Kindergarten abholen kann. Dörfer eben. Kaum aus der Großstadt raus, bis du am Arsch der Welt. Aber das ist es mir wert wenn man mich dann nicht nur belächelt und mich ernst nimmt.

Ansonsten war ich in der 25. Woche einfach nur weiterhin krank. Elends krank. Ich nieste, ich hustete und mein Beckenboden verabschiedete sich langsam aufgrund der Belastung durch das Husten und die Schwangerschaft. Nicht sehr schön und nicht angenehm. Und ja, ich hab mir Einlagen für Blasenschwäche gekauft. Sonst wäre das nicht gut gegangen. Isso. Braucht man nicht schön reden und nicht verschweigen 😒 Für mehr Realität im Internet und so.

Es ist auch ziemlich viel Haushalt liegen geblieben. Schwanger und rotzekrank sein ist nicht gerade die beste Voraussetzung irgendwas zu tun. Da will man eigentlich nur rumliegen und hoffentlich bitte bald eine Wunderheilung erfahren. Auch wenn es einen ziemlich ankotzt wie es zuhause aussieht. Zum Glück ist mein Mann da ein echtes Goldstück und hat mich auch die Woche beim Essen kochen entlastet. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr was wir alles gegessen haben, aber es war unter anderem auch Pizzadienst und KFC dabei 🙈 Das war vielleicht auch zu eine gewissen Teil Selbstschutz seinerseits. wer will schon Essen gekocht bekommen von jemandem der nichts schmeckt? Das kann dann ja nur schief gehen *hüstl* Ich war ihm jedenfalls sehr dankbar dafür.

Meine Stimme war leider die ganze Woche ebenfalls verschwunden, was meinen Mann dazu veranlasste mich dauernd damit aufzuziehen. Zum Beispiel mit Sprüchen wie “Hör auf zu reden, soll ich mal aufnehmen wie du dich anhörst?” oder “Ich wusste gar nicht dass ich mit *irgendein männlicher Schauspieler dessen Namen ich vergessen hab* verheiratet bin!”

Gute Nachrichten gab es in dieser Woche aber auch. Dazu aber ein anderes Mal mehr. Ich darf was testen. Was großes. Und ich werde dann bei Zeiten im Blog darüber berichten. Übrigens unbezahlt und gar nicht für den Blog vorgesehen. Eigentlich hat es mit dem Blog nämlich nichts zu tun, aber ich würde es halt gerne hier ausführlich berichten. Daher könnt ihr davon ausgehen dass es nichts bezahltes ist oder ich irgend einen Mist vorlüge 😉 Leider ist es noch nicht da, ich hypnotisiere seit Tagen das Telefon in der Hoffnung dass es klingelt und die Spedition sich meldet. Leider hat man mir den Gefallen bis jetzt nicht getan.

Zudem war ich am Mittwoch Babysachen stöbern bei Eltern eines Kindergarten-Freundes des Butschers. Abgestaubt habe ich Bodys, Oberteile, eine Wärmelampe für den Wickeltisch und eine ganze Tüte voller Socken in allen Größen. Wieder was zum abhaken! Aber es ist noch soooo viel zu tun und zu besorgen 😩