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Nordherz

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Aller Anfang ist schwer!

Nachdem ich hin und her überlegte und die ILS noch mit allerlei Fragen gelöchert habe, habe ich schon längst los gelegt. Ganz heimlich. Nun ja, nicht ganz, die eine oder andere Andeutung gabs auf Twitter.

Vor mir liegen (laut Online-Studienplaner) 210 Einsendeaufgaben, jede Menge Hefte und Zusatzliteratur. So insgesamt gesehen ist das schon sehr demotivierend. Daher bin ich froh, dass man nicht alles auf einmal vorgesetzt bekommt. Denn dann würde ich nur diesen riesigen Berg sehen und mich fragen wie das alles in meinen Kopf soll.

Aber vorerst liegen hier genau fünf Fächer zum bearbeiten: Chemie (😩🙄), Mathematik, Deutsch, Englisch und Politik/Sozialkunde. Mit Chemie werde ich erst mal leben müssen. Da es für die mittlere Reife Prüfungsfach ist, kann ich es erst danach abwählen. Dann aber sofort. Es gibt nichts, was ich mehr hasse als Chemie.

Wobei der nette Mann von der ILS der mich mittlerweile angerufen hat, meinte ich solle abwarten. Viele würden Chemie lieben lernen, weil sie es heute besser verstehen als damals in der Schule und das Thema anders bearbeiten. Wir werden sehen!

Insgesamt finde ich die Hefte bis jetzt sehr gut. Das Deutsch-Heft zur Einführung in Arbeitstechniken ist etwas viel Geschwafel, dazu muss ich mich richtig zwingen, obwohl ich sonst Deutsch sehr gerne mag. Gerade das Thema Arbeitstechniken. Recherche, Strukturierung und Planung ist eigentlich mein Ding. Ich hab nun auf den ersten Seiten bestimmt schon 3-4 Mal gelesen wie toll mir dieses Heft bei der Arbeit und beim Erreichen meines Lernzieles helfen wird. Das kommt mir langsam so vor wie „Wenn man sich es nur oft genug sagt, dann stimmt es auch“ 😁

Mein erstes Paket sah übrigens so aus:

Sozialkunde habe ich schon durch und die Note 1,7 (2+) erhalten. Aktuell bearbeite ich Deutsch und Mathe. Und auch wenn ich den ganzen Kram (Rechnen mit natürlichen Mengen) eigentlich kann, arbeite ich das lieber durch. Eine Auffrischung hat noch keinem geschadet und ich habe auch schon gemerkt, dass ich mich daran gewöhnen muss ALLES zu lesen bevor ich rechne. Sonst kann es nämlich sein, dass ich zwar richtig rechne aber das falsche Ergebnis habe, weil ich mit vollem Elan losgelegt habe ohne die komplette Aufgabenstellung erfasst zu haben.

Überhaupt dieses ganze schulische Arbeiten muss man sich wieder erarbeiten, rein kommen. Auch Kopfrechnen. Mal ehrlich, was rechnet ihr so mit dem Kopf? Kaum was, oder? Gebt es zu! Selbst wenn man ein paar Sachen im Einkaufskorb zusammen rechnet überschlägt man entweder grob oder holt das Smartphone und rechnet da mit der Taschenrechner-App. Ich bin auch erst mal los gezogen und habe mir einen neuen Collegeblock, Bleistifte und Textmarker gekauft.

Übrigens, wenn mich demnächst jemand anpampt ich starre nur aufs Handy, dann kann es sein, dass ich mir einfach mal, um die Zeit zu nutzen, mein Studienheft als PDF aufs Handy geladen habe und das lese! Nervt mich ja auch immer dieses pauschale, abwertende „…glotzt ja nur aufs Handy und macht sinnloses Zeug“ – soll ja Leute geben die damit arbeiten oder, wie ich, tatsächlich sinnvolles Zeug lernen. Jetzt kann man sich natürlich noch darüber streiten wie sinnvoll das Zeug ist, dass man in der Schule lernt, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema 😉

 

Noch etwas: Dies ist keine Werbung. Ich habe weder eine Kooperation mit ILS, noch erhalte ich besondere Vergünstigungen, noch habe ich da in irgendeiner Weise angegeben dass ich blogge oder darüber berichten möchte. Ich will das für mich verbloggen, als Motivation, als Meilensteine und vielleicht hilft es ja anderen die mit der Entscheidung hadern oder im Netz Informationen suchen.

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Zwangspause

Eigentlich wollte ich nach Weihnachten und Neujahr nur eine kleine Blogpause machen und schon längst wieder loslegen.

Aber jetzt wurde aus der kleinen freiwilligen Pause eine Zwangspause.

Dieser Beitrag entsteht deshalb auch am Smartphone und nicht, wie sonst, am Computer. Daher entschuldigt bitte wenn die Bilder eine andere Größe haben sollten. Unbearbeitet sind se auch. Aber am PC kann ich den Fuß nicht hich legen und das ist momentan notwendig.

Unfall

Am Sonntag bin ich ungeknickt und böse gestürzt. Ich kann nicht mal genau sagen wie es passiert ist. Es war alles eine einzige Bewegung und nur ein Sekundenbruchteil.

Ich war mit dem Hund Gassi. Es war sehr kalt und ich war ohne K2 unterwegs, ganz allein nur mit dem Hund. Und genoss die Ruhe. Die Straße war gepflastert und uneben und ich vermute, das wurde mir zum Verhängnis.

Ich setzte den rechten Fuß auf, verlagerte mein Gewicht, stellte fest dass der Fuß keinerlei Halt gibt oder hat, schwankte, es krachte ganz fürchterlich und dann kam schon der Boden auf mich zu.

Die Sturzstelle

Ich hatte wahnsinnige Schmerzen und am liebsten wäre ich liegen geblieben. Aber ich musste da weg. Ich kann ja schlecht auf der eiskalten Straße liegen bleiben. Also setzte ich mich auf, zog mich an der Gartenmauer hoch und lehnte mich dagegen. Ohne den rechten Fuß zu belasten. Der tat so weh, dass ich überlegte meinen Mann anzurufen und ihm mitzuteilen, dass ich nicht laufen kann.

Aber dann dachte ich: Es sind 150m bis nach Hause, das wird schon gehen. Und machte mich humpelnd auf den Weg. Mit viel gejammer 🙈

Zuhause angekommen liefen mir die Tränen vor Schmerzen. Und der Schuh musste aus. Ganz dringend.

Ich legte den Fuß hoch und kühlte. Und jammerte. Es tat wirklich höllisch weh. Mein Mann war da noch gänzlich unbeeindruckt und etwas ratlos was zu tun ist.

Als der Fuß dann aber immer dicker wurde, entschlossen wir uns ins Krankenhaus zu fahren. Ich hab auf einen Schuh verzichtet am rechten Fuß. Socke anziehen war schon grenzwertig.

Im ersten Krankenhaus war kein Arzt verfügbar. Alle im OP. Ich solle mehrere Stunden warten. Mit zwei Kindern zuhause. Haha. Nein.

Im nächsten Krankenhaus ging es dann recht flott. Wir mussten nicht arg lange warten. Die Schwester meinte, heute Abend schlösse man das schlimmste aus, ob Bänder kaputt wären, würde sich aber erst in den nächsten Tagen zeigen. Ahja.

Ein junger Assistenzarzt befragte mich was geht und was nicht, untersuchte meinen Fuß, drückte (AUAAAAAA!!!) und schickte mich zum Röntgen. Im Rollstuhl.

Ganz ehrlich, man beneidet immer die kleinen Kinder darum, dass sie durch die Gegend gefahren werden. An dem Abend hab ich es gehasst wie die Pest. Schrecklich!

Als ich wieder abgeholt wurde, fragte mich die Schwester gleich welche Schuhgröße ich hätte.

Ich bekam eine Orthese. Der Arzt meinte es wäre nichts kaputt. Ich fragte ihn dann noch ausdrücklich wie wahrschleinlich es sei, dass Bänder kaputt wären. Er schließe das nahezu aus. Das wäre nur verstaucht. Ich soll die Schiene oft tragen, das wird wieder gut.

Doch schlimmer!

Leider wurde der Fuß dicker und dicker. Am Dienstag war nicht mal mehr zu erkennen wo genau der Knöchel ist. Dafür zeigte sich ein blauer Fleck.

Am Mittwoch fing die Schwellung dann an zurück zu gehen, dafür aber auch der Halt den selbige lieferte. Beim Aufstehen hatte ich das Gefühl, dass am Fuß was locker ist. Ganz komisches Gefühl. Auf Twitter wurde schon seit Sonntag Bänderriss vermutet. Und als ich dann Bilder von Bänderrissen googelte, die alle exakt wie mein Fuß aussahen, beschloss ich spontan den Orthopäden aufzusuchen.

Der warf ein Blick auf meinen Fuß:

So sieht ein Bänderriss aus!

Und stellte direkt fest „Das ist ein Bänderriss!“

Er bestätigte es dann per Ultraschall, zeigte es mir auch. Dann tastete er den Fuß noch ab und sagte, dass man das sogar tasten kann.

Dass der Arzt im Krankenhaus das sozusagen ausgeschlossen hat, fand er gar nicht lustig. Vor allem hätten meine Angaben, dass es ganz schlimm gekracht hat und wo es auf Druck weh tut wohl eindeutige Anzeichen für ihn sein müssen.

Die Schiene muss ich nun mindestens 6 Wochen lang Tag und Nacht tragen. Ohne ist der Fuß auch alles andere als stabil.

Laufen geht schwer, vor allem Unebenheiten bereiten mir Schmerzen. Und ich soll den Fuß hochlegen, kühlen und Schmerzmittel nehmen.

Zum Glück darf ich laufen. Ein Verbot wäre mein Untergang mit zwei Kindern und Hund.

Trotzdem muss ich es so weit wie möglich runterbrechen. Der Fuß meldet sich auch sehr deutlich wenn es zu viel wird.

Eins muss man mir ja lassen. Halbe Sachen mach ich nicht. Mit einer Dehnung oder Anriss geb ich mich nicht zufrieden. Das muss direkt ganz ab 🙄

Ungeahnte Probleme

Mit so einem kaputten Fuß steht man plötzlich vor ungeahnten Problemen. Zum Beispiel hab ich genau ein Paar Schuhe in die der Fuß mit Schiene rein passt. Und die sind eigentlich schon kaputt. Da muss ich wohl noch mal Schuhe shoppen. Dafür müsste ich aber besser laufen können 🙄

Auch so ein Problem ist Wäschekorb in den Keller bringen. Das muss der Mann dann wohl machen. Oder Flaschen runterbringen (unsere Getränkekisten stehen im Keller). Wobei letzteres mit Jutebeutel und mit dem Popo die Treppe runter ganz gut geht 😁 Man muss erfinderisch werden!

Jetzt wäre ein Notebook super. Dann könnte ich vom Sofa aus bloggen. Das Smartphone und die WordPress-App sind dafür nämlich nicht so mein Ding. Aber ich werds trotzdem versuchen und euch in den nächsten Tagen hoffentlich über den Beginn meines Fernstudiums und die Krippenanmeldung von K2 berichten.

Ich grüße vom Sofa!

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Ein Jahresrückblick auf 2018

Ich bin ja eigentlich eher so der Silvester-Grinch.

Ich hasse den ganzen Mist rund um Silvester. Das unnötige geböller, die tollen Vorsätze die man eh keinen Monat durchhält. Und passend dazu werden im Januar ja im Handel immer die entsprechenden Sachen angeboten. Sportgeräte, Sportklamotten, Abnehm-Werbung überall. Und die ganzen neue Bausatzhefte – da kann man sich dann wieder aus 230 Einzelheften, von denen das erste 1,- EUR, das zweite 5,- EUR und ab dem dritten jedes weitere Heft 12,- EUR kostet einen superschicken James Bond-Porsche oder die Titanic zusammen basteln, Häkeln lernen und demnächst wahrscheinlich Klöppeln.

Ein Rückblick auf das Jahr ist das einzige was ich zu Silvester zelebriere. Es zeigt doch immer wieder sehr eindrucksvoll was so alles über die letzten 12 Monate passiert ist und lässt einen das auch bewusst werden.

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Allgemein Kinderchaos

Das war Weihnachten 2018

Es war ruhig hier vor den Weihnachtstagen. Das lag zum Teil daran, dass mein Mann zwei Wochen sehr krank zuhause war und natürlich auch am allgemeinen Weihnachtstrubel.

Da wird geputzt, Dinge erledigt die man schon länger vor sich her schiebt, Geschenke geshoppt und eingepackt, Plätzchen gebacken, Essen geplant, Weihnachtsfeiern besucht – das übliche eben.

Zudem kam hier noch die Softwareumstellung auf WordPress 5.0 dazu, die gar nicht so einfach war, wie man sich vielleicht denkt. Denn eine komplett neue Version erfordert vorher einen Test in einer so genannten „Staging“-Umgebung – das ist der komplette Blog in Kopie, einer geschützten Test-Umgebung. Denn das Design musste angepasst und eventuelle Fehler beseitigt werden. Ich hoffe ich hab alles erwischt. Falls nicht: Schreibt mir bitte!

Weihnachten – so wars hier

Am Heiligabend gibt es hier immer Nachmittags die Bescherung und später Essen. Das hat sich so bewährt, da die Kinder sonst vor Aufregung nichts essen würden und wir dank Hibbeln alle dann schon tierisch genervt wären, weil auch die Erwachsenen keine Ruhe beim Essen hatten.

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Allgemein

Crazy Clay im Test – Die kreative Knete die man backen kann!

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Mein Sohn bastelt total gerne. Vor allem wenn es draußen kalt, grau und nass ist. So wie aktuell. Dann sitzen wir öfter in der Küche und basteln oder malen. Knete ist noch mal ein besonderes Highlight. Sachen in den Händen kneten, matschen, das macht glaube ich jedes Kind gerne! Und wenn dann dabei noch was kreatives rauskommt, dass man dauerhaft behalten kann: Jackpot!

Deshalb freue ich mich wirklich sehr darüber, dass ich zusammen mit dem großen Sohn die Crazy Clay kennen lernen und testen durfte. Weiterlesen

Kinderchaos

Was tun bei einer möglichen Vergiftung?

Der Albtraum aller Eltern: Das Kind hat etwas im Mund, möglicherweise auch geschluckt, was es nicht essen darf. Etwas das giftig sein könnte oder definitiv giftig ist.

Uns ist das schon passiert. Obwohl ich meine Putzmittel alle in kindersicheren Höhen aufbewahre und auch sonst aufpasse – es kann immer mal was passieren, womit man nicht rechnet. Egal ob im Haushalt, im Garten mit Beeren und Sträuchern, beim Nachbarn der gerade das Haus streicht oder bei Oma & Opa im Keller. Die Möglichkeiten sind dermaßen vielfältig.

Bei uns war es so, dass K1, der sonst nie an Schränke ging und sich nie für irgendwas interessiert hat, einfach mal mein Spülmaschinensalz aus dem Schrank fischte und davon gegessen hat. Ich wäre nie darauf gekommen dass es gefährlich oder interessant sein könnte. Aber falsch gedacht.

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