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Eine Woche Dänemark – wir starten in den Urlaub

Wenn ihr das hier lest, sind wir schon wieder zurück. Denn Urlaube kündige ich aus Gründen nicht vorher an und ich berichte niemals live.

Wir waren eine Woche in Dänemark am Ringkøbing Fjord. Wie es uns dort ergangen ist und was wir alles erlebt haben, erfahrt ihr in den nächsten Tagen in mehreren Artikeln.

Vorbereitungen

Dieses Jahr war ich wirklich spät dran mit den Vorbereitungen für den Urlaub. Wie ich in meinem Artikel für den entspannten Urlaub mit Kindern schrieb, rate ich dazu vorher eine Packliste zu machen und damit am besten schon 2 Wochen vorher anzufangen.

Das hab ich dieses Mal nicht gemacht. Donnerstag, zwei Tage vor Abfahrt und es gab keine Liste. KEINE! Nichts gepackt. Ich bin wohl lebensmüde!

Also setzte ich mich Abends an den Computer und erstellte eine mit Excel. (Btw. interessiert euch so eine Liste? Als Download / Anschauungobjekt?) Am nächsten Abend musste ja alles schon fertig gepackt im Auto sein. Geplante Abfahrt war 8 Uhr Samstagmorgen.

Am nächsten Tag begann dann der eigentliche Stress. Packen! Ich sammle alle Klamotten auf unserem Bett, bevor ich sie in eine große Reisetasche stopfe. Kleidung für 4 Personen. Dazu kommen dann noch diverse Leinentaschen mit Kram für die Küche, Spielzeug für die Kinder, Ladekabel, Schuhe (die kommen nicht in die Reisetasche) und was sonst noch so mit muss, nebst unseren Kulturtaschen, Bettzeug für die Nordlady (weil Babybettzeug, das ist nie vorhanden), Windeln, Kamera, Laptop, zwei Stapel mit Handtüchern und Bettwäsche und natürlich last but not least, der Kinderwagen mit Sportsitz.

Und das muss alles in unseren Golf. Passt nicht? Doch! Sogar alles in den Kofferraum, nicht verteilt im ganzen Auto. Call me the Queen of Kofferraumtetris!

Kofferraumtetris

Das Geheimnis des ganzen lautet: Den Platz unter der Bodenplatte nutzen und diese “hoch” stellen. Die Golf VII-Besitzer wissen was ich meine.

Das ganze sieht dann fertig gepackt so aus:

Da fehlt noch die Bettwäsche von der Nordlady. Aber wie man sieht: Man kann sogar noch den Rückspiegel benutzen! 😉

Los gehts!

Samstagmorgen war es dann hektisch und wir kamen nicht rechtzeitig los. Ich musste noch was am Computer erledigen, stellte dabei fest, dass mein Instagram-Passwort trotz 2FA geändert wurde (WTF?) und musste mich da erst Mal noch kümmern. Braucht man ja auch, so kurz vor einer Woche Abwesenheit!

Um 8:20 Uhr war es dann soweit: Es ging los. Die Fahrt war erstaunlich Staufrei. Es gab nur zweimal stockenden Verkehr, davon einmal an der Grenze dank Kontrollen. Ich finde das ja lustig. Da steht immer so ein Typ in Militärdress und Fliegersonnenbrille der aussieht, als habe man ihn extra zum böse starren abkommandiert und beäugt das Auto kritisch. Mehr passiert da nicht. Das ist der ganze Zauber. Vielleicht sind wir auch einfach zu langweilig zum rauswinken.

Angekommen am Ferienhaus stelle ich als erstes fest: Ganz schön windig! Aber dazu später mehr.

Unser Ferienhaus

Unser Ferienhaus lies uns beim reinkommen erst Mal staunen. Wir hatten noch nie so ein schönes Haus. Es ist echt der Hammer. Bilder gefällig?

Zum Haus gehörte dann auch eine zweiteilige Terrasse. Ein Teil davon war überdacht, so dass man auch bei Regen draußen sitzen konnte. Dort standen auch zwei Holzkohlegrill, einer davon ein Weber Kugelgrill mit Pizzastein und allem was dazu gehört. Leider konnten wir weder die Grills noch die tolle Feuerstelle benutzen, denn in Dänemark gibt es aufgrund der anhaltenden Trockenheit ein allgemeines Feuerverbot. Und dazu gehört: Kein Lagerfeuer, kein Holzkohlegrill und Gasgrill nur an sicheren Stellen sowie Zigaretten nicht einfach wegwerfen.

Wind, ganz schön viel Wind!

Während mein Mann einkaufen ging, schnappte ich mir die Kinder um den Strand zu suchen. Das Haus steht mitten in einer Siedlung und laut FeHa-Seite sind es 900m zum Strand. Der Hund musste eh Gassi. Also mit Hund, K1 und K2 im Kinderwagen losgezogen Richtung Strand. Zuvor versprach ich K1 noch dass er mit seiner Schwester baden darf wenn wir zurück kommen.

Dort angekommen gab es erst mal Eis und die Erkenntnis: Hier ist es ja noch viel windiger als da hinten am Haus!

So richtig windig. Ich glaube so viel Wind hatten wir noch nie. Offenbar ist hier immer so viel Wind. Ein Windsurfer-Paradies. Wie man sah. Baden ist da nicht drin. Ich lies auch die Nordlady im Kinderwagen, da der Wind mit (laut App) 60-70km/h so stark war, dass ich Angst hatte, dass sie das umweht.

Der Strand selbst ist wunderschön. Aber der Wind verleidet mir das gerade etwas. Schwimmen und im Meer baden mit K2 schreibe ich wegen dem Wind erst mal ab.

Dafür habe ich übrigens noch ein anderes Highlight gefunden. Zwei Straßen weiter gab es einen “Natursti” (Naturweg) der einen, kaum dass man um die Kurve ist, in eine komplett andere Landschaft versetzt. Unfassbar toll! Alles voller Heide Blumen und Büsche und sooo ruhig!

Badezimmer unter Wasser

Wieder am Haus angekommen, löste ich das zuvor gegebene Versprechen ein.

Die Wanne im Bad ist (natürlich) ein Whirlpool. Aber die Düsen machte ich wegen K2 nicht an. Da wäre das Wasser zu hoch. Denn das Wasser muss 5-10cm über die Düsen reichen und dann ist die Wanne gut gefüllt, vor allem mit Blubber dann noch mal um einiges höher. Also nur baden ohne Blubb – und da Whirlpool – ohne Schaum. Da wir Zuhause keine Wanne haben war das trotzdem ein Highlight für die Kinder.

Sie hatten viel Spaß und ich hinterher jede Menge zu putzen. Sie hatten nämlich das ganze Badezimmer unter Wasser gesetzt.

Ich hab das mit dem Baden dann beim wischen doch etwas bereut 😂 Gleich am ersten Tag verunstalten wir so das Haus.

Während ich das hier tippe ist es 1Uhr nachts. Draußen wird es gar nicht richtig dunkel. Und es weht der Wind. Stark. Es rauscht und rupft am Haus. Es ist ungewohnt. Und ein kleiner Teil von mir wäre jetzt gerne Zuhause im eigenen Bett. Wo es richtig dunkel wird und nicht so stark windet.

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