Kinderchaos

Die Sache mit dem Hundefutter

Wir verzeichnen zur Zeit einen exponentiellen Anstieg des Hundefutterverbrauchs. Man kann quasi zusehen wie der Sack leerer wird. Auch das Wasser wird täglich mehrmals aufgefüllt.

Jetzt wird man vermuten der Hund frisst und säuft wie ein Loch und wiegt schon etliche Kilo mehr, passt bald nicht mehr durch die Tür. Trauma vom scheren unter Diazepam-Medikation. Das arme Tier!!!11

Aber nein. Dem ist nicht so.

Nein, der Hund hat keine Fressattacken und frisst auch nicht mehr als sonst. Dem gehts eigentlich ganz gut. Eigentlich, weil dann doch nicht ganz gut, denn wir müssen aktuell eine Hungersnot und die Verdurstung befürchten.

Denn der Grund für den steigenden Hundefutterverbrauch ist K2. Die Nordlady hat die Futterecke des Hundes für sich entdeckt.

Knapp 17 Monate ist sie täglich mehrfach daran vorbei getragen worden, gerobbt, gekrabbelt, gelaufen. Und ganz plötzlich, von heute auf morgen muss das Tablett inklusive Schüsseln hell gülden aufgeleuchtet haben, der Engelschor heulte auf, des Mädchens Augen leuchteten und sie dachte sich “Das muss eine tolle Beschäftigung sein! Wieso ist mir das nie zuvor aufgefallen?”

Seitdem trifft man sie mehrmals täglich, immer wenn sie einen unbeobachteten Moment erwischt, dabei an, wie sie das Hundefutter in die Wasserschüssel umlädt. Wo es dann ganz appetitlich aufquilt. Mahlzeit. Das frisst der Hund natürlich nicht. Kann ihn da verstehen, würde ich auch nicht. Ratet wer das rausfischen entsorgen und alles reinigen darf. Richtig! Ich. *seufz*

Ab und zu ist das wohl langweilig. Oder die Futterschüssel ist leer. Dann lässt sie wahlweise eine Spielfigur oder diverse eigene Körperteile im vermeintlichen Pool (aka Wasserschüssel) baden. Dann darf ich das Kind umziehen und den Flur wischen. Und den See im Hundefuttertablett entfernen.

Diverse Schimpftiraden meinerseits überhört und ignoriert sie bisher sehr gekonnt. Wenn ich sie weg trage und ihr sehr deutlich sage, dass sie das nicht darf, ist das Drama groß. Die böse Mama hat sie einfach von ihrer Lieblingsbeschäftigung getrennt! Wääääh! Da wird sich auf den Boden geschmissen und sehr theatralisch geheult. Und zwischendurch geguckt ob Mama auch entsprechend zerknirscht reagiert. Was ich nicht tue. Also setzt sie sich auf und verzieht schmollend die Schnute und guckt mich nicht an. Und dabei soll ich auch noch ernst bleiben. Himmel!!!

Und der Hund? Der guckt mich traurig und oft sehr empört an. Und bettelt seitdem sehr penetrant. Ist ja irgendwie auch berechtigt. Er bekommt trotzdem nichts. Sorry, Bro!

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