Allgemein Babymonate

Ein Nomi für die Nordbabydame

Wir waren ja im Februar auf der Babywelt Messe in Hamburg und haben allerlei schöne Dinge entdeckt. Unter anderem hat mein Mann den Nomi Hochstuhl von Evomove entdeckt und mir davon ganz begeistert berichtet, als ich aus der Still-Lounge kam.

Wir hatten ihn uns dann noch mal zusammen angesehen, die Nordbabydame durfte auch einmal Probe liegen und wollte gar nicht mehr raus. War ja auch toll. Schöne Höhe, alles im Blick und total gemütlich.

Der Stuhl ließ uns dann irgendwie auch nicht mehr los und wir informierten uns zu Hause noch mal eingehender über den Nomi, bestellten aber nichts. Ein paar Tage vergingen, die Entscheidung einen solchen Hochstuhl zu kaufen festigte sich und schließlich diskutierten wir nur noch über die Farben. Wir entschieden uns dann für „White Oak“ Buchekern mit Eichenfurnier für die Mittelsäule und den Rest in „Coffee“. Dazu noch den Nomi Baby Aufsatz in „Dark Grey“.

Wir hatten noch diskutiert, weil mein Mann gerne Walnuss für die Mittelsäule gehabt hätte. Da dort aber auch steht „Walnusskern mit Walnuss furniert“, also sowohl Premium als auch Basic furniert sind und laut Internetseite kein Unterschied in der Qualität besteht, haben ich gesagt, dass die 50 Euro zusätzlich nicht wirklich einen Mehrwert darstellen und ich es daher lieber lassen würde. Zumal unsere bevorzugte Farbe „Coffee“ mit Walnuss irgendwie nicht harmonierte.

Evomove ist wirklich blitzschnell mit der Auslieferung gewesen. Wir hatten abends bestellt, am nächsten Tag die Versandbestätigung und am Tag darauf stand schon UPS vor der Tür. Direkt aus Kopenhagen. Schneller geht fast gar nicht!

Die beiden Teile wurden in einem großen Umkarton geliefert. Ein Karton enthält den Stuhl, einer das Nomi Baby.

Der Stuhl war schnell ausgepackt und aufgebaut:

Was mir am Nomi besonders gefällt ist der verstellbare Babyaufsatz. Das war ein Kritikpunkt wieso ich mir den TrippTrapp von Stokke nie gekauft hätte. Der Newborn-Aufsatz vom TrippTrapp ist im Prinzip wie eine Babyschale fürs Auto. Ich verstehe daher nicht wirklich wieso so viele Mütter es verurteilen, wenn man das Baby für eine kurze Zeit zum Einkaufen oder Ähnliches in der Schale auf einen Buggy- oder Kinderwagenaufsatz klickt, aber dann selbst ihr Baby so oft in den TrippTrapp Newborn-Aufsatz setzen, wo sie ja nicht wirklich anders drin sitzen als in der Babyschale!

An der Schraube lässt sich der Aufsatz vom Nomi stufenlos verstellen, so dass das Baby wirklich im Aufsatz liegt. Zudem fungiert der Nomi Baby als Babywippe. Wenn sich das Baby bewegt, wippt der Aufsatz. Der Nordbabydame gefällt das sehr.

Übrigens ist der Nomi Baby trotzdem nicht als Parkstation fürs Baby gedacht und wird hier auch nicht so genutzt! Es erleichtert mir nur den einen oder anderen Moment. Zum Beispiel beim Essen.

Es kommt öfter vor, dass die Nordbabydame nicht alleine liegen will, sondern Kontakt sucht während wir essen. Da nützt es auch nichts wenn  wir den Stubenwagen in die Küche zu stellen. Ich bin dann trotzdem immer zwischen Esstisch und Stubenwagen gependelt. Und meist war mein Essen dann kalt. Zumal so keinerlei normale Unterhaltung am Essenstisch möglich ist und es allgemein sehr unruhig wird. Die Alternative war dann: Essen schnell klein schneiden, Baby auf den Arm und einarmig essen. Ist doof, weil mir dann irgendwann der Arm wehtat auf dem die Nordbabydame lag und ich sie zudem öfter mal mit Essen dekoriert habe.  🙄

Im Nomi kann sie mit uns allen am Esstisch sein, ohne dass ich sie dekoriere, mir der Arm lahm wird oder Ähnliches. Und ich weiß, dass es ihr gut geht! Als sie am ersten Abend mit uns da saß, strahlte sie richtig, blickte von einem zum anderen. Und sie wippte und brabbelte bald vor sich hin.

Es gibt aber auch Situationen, wo sie bei mir sein will. Situationen in denen ich sie nicht in eine Trage setzen kann. Neulich habe ich gekocht und hatte sie beim Gemüseschneiden in der Trage. Aber ich musste sie dann spätestens beim anbraten raus nehmen. Die Gefahr, dass ihr heißes Fett ins Gesicht oder sonst wo hin spritzt, ist mir sonst einfach zu hoch. So musste ich sie dann eben ablegen und zwischen Herd und Baby hin und her pendeln. Jetzt kann sie in den Nomi Baby, steht hinter oder seitlich neben mir, außerhalb des Gefahrenbereichs aber nah bei mir und vor allem so dass sie etwas sieht.

Der Nomi ist vom selben Erfinder wie der TrippTrapp: Peter Opsvik. Ich wollte nie so viel Geld für einen Hochstuhl ausgeben. Denn er kostet fast genauso viel wie der TrippTrapp. Aber der Nomi hat mich und auch meinen Mann voll überzeugt und wir sind zufrieden damit. Die Nordbabydame auch wie man sieht!

Übrigens habe ich den Bezug inzwischen gewaschen. Das kann man auf 30°C machen. Er ist weder eingelaufen noch hat er an Farbe- oder Stoffqualität eingebüßt! Und die Flecken (sie hatte gespuckt) gingen auch tadellos raus.

Eine wichtige Anmerkung noch, weil das leider sein muss. Nicht dass man mir versteckte Werbung unterstellt: Wir haben den Nomi selber gekauft und der Beitrag ist nicht in einer Kooperation oder Zusammenarbeit mit Evomove entstanden!

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