Willkommen im Krankenlager!

Aktuell ist es hier so ruhig. Dabei hab ich eine Menge zu erzählen. Ich habe diese Woche einiges auf Lager. Inklusive einem Buch dass ich euch vorstellen möchte. Und seit letzter Woche will ich euch den Ranzen vom Butscher zeigen. Aber ich komme zu nichts.

Und wieso? Wir sind krank! Und zwar alle. Die einen mehr, die anderen weniger. Aber am schlimmsten hat es mich und das Mädchen getroffen. Ich habe heute fast keine Stimme und richtig bösen Husten. Und das Babymädchen hatte heute Nacht einen richtig fiesen Reizhustenanfall. Nicht zu verwechseln mit Pseudokrupp!

Anmerkung: Wir waren natürlich beim Kinderarzt – nicht dass mir jemand vorwirft ich würde mein krankes Kind nicht beim Arzt vorstellen 😉 Ergebnis: Lungen frei. Inhalieren mit Salzwasser, Nase spülen mit Kochsalzlösung, wenn Nase arg verstopft und sie nicht schlafen kann, dann Nasentropfen geben. Also Standard.

Aber dieser Hustenanfall heute Nacht. Puuuh. Ich habe so was noch nie erlebt. Sie tat mir so Leid. Es war 1 Uhr Nacht und das kam aus dem Nichts. Sie wurde wach und hatte wahrscheinlich Hunger und fing dann plötzlich an zu husten und konnte nicht mehr aufhören. Ihr kennt ja sicher solche Reizhustenanfälle. Wo es im Hals kratzt und man das Gefühl hat es geht einfach nicht weg. Und man kann und kann nicht aufhören zu husten. Die Kleine hatte ein hochrotes Gesicht, panisch aufgerissene Augen und vor lauter Husten schon erbrochen. Ich setzte mich erst mit ihr ins Badezimmer und stellte die Dusche an. Wie man es vom Pseudokrupp her kennt. Ich dachte vielleicht hilft ihr der Wasserdampf. Trinken konnte ich ihr ja nicht geben, da hätte sie sich verschluckt. Aber es half nichts. Sie konnte einfach nicht aufhören zu husten.

Ich bin dann, so barfuß und im Schlafanzug wie ich war, mit ihr einfach zur Tür raus an die frische Luft. Ich bin zwar selber rotzekrank und das war sicher nicht gerade förderlich für meine Gesundheit, aber wisst ihr was? Drauf gepfiffen! Dann krieg ich jetzt vielleicht eine fette Hals- oder Lungenentzündung, aber ihr ging es dann besser. Sie konnte aufhören zu husten. Die kühle Luft hat ihr geholfen. Wir sind dann noch ein bisschen im Hof rumgelaufen und dann wieder nach drinnen. Sie hatte dann zwar gelegentliche Huster, aber bei weitem nicht mehr so wie vorher.

Und nach einer Flasche und ein bisschen Schock-Geweine (das konnte ich ihr absolut nicht verübeln nach dem Erlebnis) schlief sie fix und fertig wieder ein. Und auch heute Vormittag hat sich noch mal richtig tief und fest geschlafen. Das hat sie heute Nacht ganz schön mitgenommen.

31 Jahre alt, 2 Kinder (2011 und 2017), verheiratet seit 2008. Internetaffine Serienjunkie, Bücherwurm und Hörbuchfan, Gamerin, backt und kocht gerne, hängt an der (Strick-/Häkel-)Nadel und hat einen Hang zur Wollsucht.

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