Meine Erfahrungen mit Kilenda

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Vor kurzem stieß ich auf der Suche nach etwas völlig anderem auf eine Seite, deren Konzept mich direkt begeistert hat. Und zwar die Seite Kilenda.de

Und es freut mich, dass ich euch heute was über Kilenda erzählen kann. Denn es ist kein gewöhnlicher Onlineshop für Babys, Kinder und Schwangere! Hier kauft man nichts. Außer man will es unbedingt behalten.

Die Nordbabydame wächst so langsam aus ihren ersten Sachen raus. Am Wickeltisch stapelt sich schon die erste Ausschussware: Kleidung die noch praktisch aussieht wie neu, wenig getragen. Sie hat einiges gekostet. Aber ich werde Zeit aufwenden um sie zu verkaufen und praktisch nichts mehr dafür bekommen. Es ist ärgerlich. Das ist etwas, dass mich bei meinem Sohn schon genervt hat. Die Zeit die man darin versenkt Fotos zu machen und das ganze online zu stellen und mit Interessenten um jeden Cent zu feilschen, wiegt der Erlös bei weitem nicht auf! Ebenso beim Flohmarkt. Teilweise muss man horrende Summen für die Standmiete bezahlen und dann stundenlang in stickiger Luft rumsitzen um dann so gut wie nichts für seine Sachen zu bekommen. Im schlimmsten Fall hat man auch noch ein Minusgeschäft gemacht, weil man nicht mal so viel verkauft hat wie Standgebühr entrichtet wurde. Das passiert auf großen Kinderflohmärkten mit übergroßem Angebot öfter. Das ist doch frustrierend!

Und hier kommt der Shop ins Spiel: Bei Kilenda.de kann man Babykleidung, Kinderkleidung sowie Schwangerschaftsmode und Tragehilfen ganz einfach mieten! Das junge Start-up hat ein überzeugendes Konzept und ich habe mich riesig gefreut dass zudem auch eine Kooperation zustande kam.

Kilenda OutfitEines unserer Kilenda-Outfits ♥

Was ist Kilenda?

Kilenda ist, wie schon erwähnt, ein Start-up mit einer ganz tollen Idee die auch richtig gut durchdacht ist: Man kann Kleidung mieten so lange man will oder benötigt, es wird Taggenau abgerechnet. Egal wann man was zurück schickt. Und die Rücksendung ist sogar kostenlos!

Wie viele Kleidungsstücke man mietet, ob für die Schwangerschaft, eine komplette Ausstattung fürs Kind, nur einzelne Teile oder bei Kilenda sämtliche Tragehilfen durchprobiert, das bleibt jedem selbst überlassen. Alles ist möglich! Und wenn etwas so gut gefällt dass man es behalten möchte, ist das auch kein Problem. Denn man bezahlt nie mehr als den Einzelhandelspreis. Hat man mit der Miete den Einzelhandelspreis erreicht, hat man das Stück gekauft und kann es behalten. Nach wie vielen Monaten dies der Fall ist, sieht man im virtuellen Kleiderschrank des persönlichen Kilenda-Accounts. Meistens 5 bis 10 Monate. Und mal ehrlich: So lange zieht man den Babys die Sachen ja gar nicht an.

Gerade in den ersten Monaten wachsen die Babys ja wie Unkraut!

Womit wir wieder bei der Sache wären: Nun sind also die ersten Sachen der Nordbabydame zu klein. Wir waren natürlich auch schon shoppen für 62/68, aber das reicht noch nicht und in einigen Sachen ersäuft sie auch praktisch noch. Soll ich nun noch mal los ziehen? Wieder jede Menge Geld versenken dass ich nie wieder sehen werde? Für Sachen die die Nordbabydame vielleicht 2-3 Monate trägt? Wenn überhaupt! Immerhin steht ein Jahreszeitenwechsel an, das eine oder andere wird dann zu warm oder passt einfach vom Stil her nicht.

Im Shop zu stöbern macht wirklich Spaß, egal ob am Computer oder auf dem Smartphone. Vor allem seit Kilenda im neuen Design erstrahlt. Man hat viele Suchfilter zur Auswahl: Jahreszeiten, Größen, Marken, Mädchen oder Jungs. Nur um mal die wichtigsten zu nennen. Die Übersicht ist auch klasse. Da könnte sich so mancher Shop eine dicke Scheibe abschneiden.

Ich habe also letzte Woche wieder bei Kilenda gestöbert und der Nordbabydame ein ganzes Paket voll 62er Kleidung bestellt.  10 Teile für ca. 16 EUR im Monat. 9 der Teile waren “Wie-neu” – also schon gebraucht. Und die kamen hier an und sahen aus wie nagelneu. Man konnte wirklich nicht erkennen welche Teile schon getragen wurden.

Es sind alles Markensachen (Noppies, Blue Seven, Kanz, Salt and Pepper uvm.) die zusammengerechnet 154,00 EUR gekostet hätten, wenn ich sie im Laden gekauft hätte. Ja, ich habe mir tatsächlich die Mühe gemacht und habe das mal zusammen gerechnet. Ich müsste die Sachen also über 9 Monate lang mieten bis ich den Einzelhandelspreis erreicht habe. Das wird bei Größe 62 niemals der Fall sein. Es sind auch Teile dabei die ich sicher im April wieder zurück schicken werde, weil sie dann einfach zu warm sind. Aber aktuell sind sie eben sehr gut zu gebrauchen, denn es ist noch nicht wirklich warm und zwischendurch sogar noch richtig kalt. Heute Morgen hatten wir 0 Grad und in anderen Teilen Deutschlands schneit es sogar.

Das schöne am mieten ist auch, dass ich durchtauschen kann. Mal ehrlich, wir kennen das doch alle: Wir sehen süße Sachen und denken “Ach nein, wir haben ja soviel und sie (er) wächst eh bald raus”. Das entfällt durchs mieten. Ich kann munter tauschen, das eine zurück schicken, das andere neu mieten und habe ständig was hübsches zum anziehen für die kleine Madame!

Und wie war das mit den Tragehilfen?

Bei Kilenda kann man auch Tragehilfen mieten. Aktuell umfasst das Angebot elastische Tücher und Tragen von Manduca sowie Tücher und die Didytai von Didymos in verschiedenen Farben. Ich Das ist echt super wenn man sich unsicher ist! So wie ich.

Ich habe mir ein Didymos Prima “Shades of Pink” Tragetuch gemietet. Ich bin schon ewig um die Seite von Didymos geschlichen und wollte mir so ein Tuch anschaffen. Aber ich war mir immer unsicher was die Länge betraf. Wie lang ist wirklich nötig? Und wenn es dann doch zu lang ist? Da die Tücher nicht gerade günstig sind, sondern im dreistelligen Bereich liegen was den Anschaffungspreis betrifft, habe ich bisher nicht gewagt eines zu kaufen.

Ab zum Kindergarten mit dem Didymos

Daher nutzte ich die Gelegenheit bei Kilenda eines auszuprobieren. Und obwohl ich mit Konfektionsgröße 46 (so jetzt isses raus, die Frau Nord ist dick! Jawoll! 😝 ) auf der Didymos-Seite eine Tuchgröße von mindestens 5,20m empfohlen bekomme um alles binden zu können, reicht mir ein 4,70m Tuch vollkommen um z.B. die Wickelkreuztrage zu binden und noch einiges an Tuch über zu haben. Es ist nicht mal annähernd knapp auf Kante. Mag vielleicht auch daran liegen dass ich nicht gerade die größte Frau bin.

Zudem lässt sich das Tuch erstaunlich gut binden. Womit ich gar nicht gerechnet habe. Der Test war also von Erfolg gekrönt.

Und was passiert wenn was kaputt geht oder Flecken hat?

Das ist sicher die erste Frage die alle stellen, die von Kilenda hören oder lesen. Das hab ich mich nämlich auch als erstes gefragt.

Egal ob Baby, dessen Windel überläuft oder Kind, welches im Kindergarten die Hose durchwetzt oder die Currysauce vom Mittagessen verkleckert – So etwas passiert nun mal. Das wissen auch die Leute bei Kilenda. Und deshalb wurde das schon mit einkalkuliert. Wenn etwas kaputt ist oder Flecken hat: Einfach zurück schicken. Das kostet nichts extra!

Man kann also munter drauf los stöbern und ohne Bedenken mieten bei Kilenda! Aber seid vorsichtig, das hat Suchtfaktor. Mich hat es jedenfalls schon ganz heftig erwischt. Ich vermute die Begeisterung liest man auch aus dem Beitrag heraus.

Noch Fragen?

Ich habe ja die letzten Wochen schon auf Twitter und Instagram von Kilenda erzählt. Und es kamen einige Fragen zusammen die ich Kilenda gestellt habe. Sarah von Kilenda steht uns dazu Rede und Antwort – was ich übrigens richtig toll finde! Hier also eure Fragen und die Antworten dazu:

Wird es auch irgendwann größere Größen bei den Umstandsmoden geben?
Sarah: Momentan haben wir Umstandsmode in den Größen xs bis xxl. Wenn Kundinnen doch einmal etwas vermissen und Teile nicht in ihren Größen zu finden sind, bemüht sich unserer liebe Sortimentsmanagerin immer alle Wünsche zu erfüllen.

Ist es geplant auch Kleidung über Größe 128 anzubieten?
Sarah: Wir haben uns intern auch schon ausgetauscht und denken, es ist eine mega gute Sache, auch größere Kinderkleidung anzubieten, zumal wir zur Zeit viele Anfragen dazu bekommen. 🙂 Das wollen wir auf jeden Fall in der Zukunft auch angehen. Heute haben wir allerdings nur begrenzte finanzielle Mittel. Deshalb können wir uns zunächst erstmal nur auf ein Thema konzentrieren. Dieses Thema ist im Moment Baby- und Kinderbekleidung bis zur Größe 128. Sobald das aber richtig gut läuft und Kilenda bekannter ist, gibt es auch Kleidung in größeren Größen bei uns!

Macht ihr alle Fotos selber oder sind das Produktbilder vom Hersteller?
Sarah: Begonnen haben wir mit eigenen Bildern. Jetzt sind wir froh, dass wir die Produktbilder direkt von den Herstellern bekommen. Die sind auch einfach schicker.

Gibt es eine Erinnerung / Reminder wann ein Mietzeitraum für bestimmte Kleidungsstücke abläuft?
Sarah: Wir stellen nach Ablauf des ersten Monats auf eine tagesgenaue Abrechnung um. Eltern zahlen also nur noch die Tage, an denen die Kleidung wirklich bei ihnen ist. Sie können ihre Sachen also zurückschicken wann sie möchten. Wir verschicken deswegen auch keine Erinnerung. Wir wollen kilenda für Eltern so flexibel wie möglich gestalten.

Muss ich bei gebrauchter Kleidung auch den Neupreis bezahlen wenn ich es behalten möchte?
Sarah: Vielleicht hast Du es ja bei uns auf der Seite schon mal gelesen- Du zahlst in jedem Fall maximal nur die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Das gilt sowohl für neue als auch wie-neue Stücke. Es stimmt also, dass Du bei uns für wie-neue Stücke nie mehr als den UVP zahlst, allerdings auch nicht weniger. Dafür ist der monatliche Preis auch geringer. Im Normalfall zahlen unsere Kunden die Stücke nie ab, so dass sie nicht auf den Ursprungspreis kommen.

Das ist ein wenig dem Mietmodell und dem Mehraufwand bei wie-neuen Stücken geschuldet.

Wird es in absehbarer Zeit auch für Kunden aus Österreich die Möglichkeit geben die Sachen zu kaufen?


Sarah: Ein Kunde aus Österreich bezahlt genau wie in Deutschland nur so lange Miete für ein Stück, bis der Originalpreis erreicht ist. Dann darf er das Stück 6 Monate lang kostenlos nutzen, bis er es an uns zurückschickt. Das hat steuerrechtliche Gründe. Wir sind aber gerade mit den öffentlichen Behörden in regem Kontakt, um das zu ändern und für Dich noch einfacher zu machen! 🙂

Was passiert mit Kleidung die kaputt ist oder Flecken nicht mehr raus gehen, sprich Kleidung die nicht mehr vermietet werden kann?
Sarah: Kleidungsstücke, die wir nicht mehr als “wie-neu” vermieten können, sortieren wir direkt aus. Seit Mai 2016 haben wir mit der Deutschen Kleiderstiftung einen Partner, der mit der Kleidung soziale Projekte im In- und Ausland unterstützt. Wir haben dazu auch mal einen Beitrag in unserem Magazin geschrieben, schau mal hier: https://kilenda.de/blog/allgemein/deutsche-kleiderstiftung-helfen/

Übrigens, kennt ihr schon die Kilenda-TV-Werbung?

Kennt ihr Kilenda schon? Wie gefällt euch die Idee Kleidung zu mieten? Hinterlasst mir doch einen Kommentar dazu – Ich freue mich auf eure Meinung 😊

31 Jahre alt, 2 Kinder (2011 und 2017), verheiratet seit 2008.

Internetaffine Serienjunkie, Bücherwurm und Hörbuchfan, Gamerin, backt und kocht gerne, hängt an der (Strick-/Häkel-)Nadel und hat einen Hang zur Wollsucht.

Comments (1)

  1. Liebe Jennifer,

    von Kileda habe ich auch bereits gehört und bin hellauf begeistert. Ganz tolles Konzept und einfach eine praktische Alternative! Vielen Dank für diesen ausführlichen und informativen Artikel.

    Liebe Grüße,
    Tanja

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